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      <title>Von Orcas und Strömungen</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Um halb sechs Uhr morgens am 08.08.21 machen wir in Cartagena die Leinen los. Nur um sie zehn Minuten später an der Tankstelle wieder festzumachen. Wir füllen nochmal den Dieseltank und alle Kanister. Der Manövrierraum ist etwas enger als gedacht, da ein Fischer wohl dachte, er störe hier nachts niemanden, wenn er an der Tankstelle festmacht. Um halb sieben verlassen wir das geschützte Hafenbecken von Cartagena. Direkt in der Einfahrt passieren wir noch einen kleineren Tanker, dessen Beleuchtung es auch bei uns taghell erscheinen lässt. 
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kurs Straße von Gibraltar. Die Idee ist, zwischen zwei Starkwindfeldern mit leichtem Wind bis zum berühmten Felsen zu kommen, so dass wir idealerweise am übernächsten Morgen die richtige Strömung erwischen, um durch die Meeresenge durchzugehen. Unser Wettercoach hatte uns ja kurzfristig auf die Reise geschickt- non stop bis Gran Canaria. Der Wind lässt uns leider ziemlich im Stich, und so motoren wir dahin, mit der Genua als Verstärkung. Guido bastelt uns eine Meerwassserdusche mit einer kleinen Pumpe, die uns etwas Erfrischung in der Hitze verschafft. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir beginnen uns etwas genauer mit dem Thema Orcas zu befassen. Immer wieder haben wir im letzten Jahr Berichte von Angriffen auf kleinere Segelboote gehört. Bis dato weiß man nicht warum sich die Tiere plötzlich so verhalten. Im Jahr davor kamen diese Attacken vor allem an der Nordküste Spaniens vor, und in der Biskaya. Dieses Jahr scheint es sich aber zu verlagern, und zwar in ein Gebiet, das wir fast zwangsläufig zumindest touchieren werden. Nachdem es wohl zwischen März und Juli zu 53 Angriffen auf Segelboote unter 15 Metern kam (siehe Screenshot der Transocean-Seite) , mit in Folge 22 manövrierunfähigen Schiffen, hat die spanische Regierung das Gebiet zwischen Kap Trafalgar und Barbate zum Sperrgebiet erklärt. Die Zahl mag sich gering anhören. Aber wenn man überlegt, wieviele Segelboote unter 15 Metern in 4 Monaten wohl zwischen Atlantik und Mittelmeer verkehren, dann wird recht schnell klar, dass wir bei den Angriffen hier nicht von einer Chance von 1:1000 sprechen. Das Sperrgebiet befindet sich vom Mittelmeer aus gesehen am Ende der Straße von Gibraltar, auf der spanischen Festlandseite. Dem Gebiet können wir zwar gerade eben so ausweichen. Es stellt sich aber die Frage ob die Orcas auch wissen wo genau das Sperrgebiet endet…. Ein Angriff der tonnenschweren Orcas zieht oft gravierende Ruderschäden nach sich. Wer mag googelt das Thema mal- es finden sich auch einige Videos dieser Vorfälle im Netz. Wir hätten nach so einer Begegnung dann noch 700 Meilen auf die Kanaren vor uns...
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      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Guido telefoniert mit einer spanischen Orcarettungs-Organisation, um genauere Informationen zu bekommen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir lernen, wie man sich im Falle einer Orca-Begegnung verhalten sollte – Motor aus, Steuer loslassen, sich nicht über die Reling beugen, ruhig verhalten. Die Idee dahinter scheint, das Aggressionspotential rauszunehmen und sich möglichst uninteressant zu machen. In manchen Fällen rammen die Orcas die Boote am Ruder von der Seite, mal beißen sie ins Ruder. Beides eher ungut. Unsere zweite Frage an die Organisation ist wo wir am besten die Straße von Gibraltar durchqueren, um eine Begegnung so unwahrscheinlich wie möglich zu machen. Darauf erhalten wir die Information, die gesamte Straße von Gibraltar wäre für kleinere Segelboote bis auf weiteres gesperrt. Vielleicht liegt es an der sprachlichen Verständigung, aber auf jeden Fall ist das Unsinn. Somit für uns nur mittelmäßig hilfreich. Wir recherchieren weiter im Internet. Es bleibt uns letztlich aber keine andere Wahl als in der Nähe des Sperrgebiets vorbeizufahren. Auf der südlichen Seite der Meerenge liegen Ceuta und Tanger, dorthin auszuweichen kommt für uns aus verschiedenen Gründen nicht in Frage. Mittig ist ein großes Verkehrstrennungsgebiet, wo der gesamte Großschiffahrtsverkehr, der aus dem Atlantik ins Mittelmeer, und zurück möchte, fährt. Da wollen und dürfen wir nicht fahren. Bleibt uns nur die nördliche Seite ab Gibraltar die spanische Küste entlang, um dann nach dem Verkehrstrennungsgebiet quasi links abzubiegen Richtung Kanaren. Somit können wir eigentlich nicht viel tun, außer uns die Daumen zu drücken. 
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    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber noch sind wir entlang der spanischen Küste unterwegs und passieren so illustre Orte wie Malaga und Marbella.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die erste Nacht bringt viele Delphine, die uns begleiten. Mir bringt die Nacht noch ein peinliches Erlebnis. Ich sehe eine Fähre, die sich recht fix auf uns zu bewegt. Laut Berechnung unseres Plotters würde sie in unter einer halben Meile Abstand, mit 25 Knoten an uns vorbeisausen. Das ist mir zu nah. Also funke ich sie an. Auf Nachfrage ob er uns sehen kann, verneint der Spanier am Funkgerät der Fähre. Schlecht, zumal bei seiner Geschwindigkeit. Das bedeutet wir senden kein AIS Signal. Damit hatte ich nicht gerechnet. Daraufhin fragt er nach unserer Position. Die steht auf dem Handfunkgerät, allerdings so klein, dass ich es nachts hier nicht lesen kann. Des Weiteren sagt unser Plotter mir diese natürlich auch an – nur komme ich mit der Handfunke nicht bis dahin, Kabel zu kurz. Ich renne also dreimal hin und her, bis ich alle Ziffern der Position zusammen habe. Nur ums zu hören – „Please repeat“….  Also nochmal hin und her gerannt. Ich schäme mich in Grund und Boden, aber hilft ja nicht. Toller Schiffsführer, der nicht mal seine Position ordentlich durchgeben kann… Es hilft aber auch generell nichts, denn er quittiert nur den Empfang und meldet sich nicht mehr. Und überholt uns dann recht nah, ohne den Kurs auch nur ein bißchen angepasst zu haben. Vielen Dank. Vielleicht hat er sich auch einen Scherz mit mir erlaubt, denn ich kann nach wie vor über AIS sowohl ihn als auch alle anderen Schiffe gut sehen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sausen dahin, mit fast 8 Knoten und machen gut Strecke. So könnten wir abends vor Schließung der Tankstelle in Gibraltar die Tanks noch voll machen, ein paar Stunden schlafen und am Morgen darauf das Strömungsfenster um 08:30 erwischen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es bleibt hier sehr lange dunkel, und die Luft ist sehr feucht. Dadurch fühlt es sich kalt an. Um sechs Uhr früh kann man immer noch die Hand nicht vor Augen sehen. Ab halb sieben beginnt es zu dämmern, allerdings bringt das Tageslicht auch gleich etwas Nebel mit sich. 
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und eine Änderung der Reisegeschwindigkeit. Wir fahren plötzlich nur noch mit 2,7 Knoten über Grund. Das sind 5 km/h. Wir kämpfen gegen eine starke Strömung an. Obwohl wir noch ein gutes Stück von der Meeresenge entfernt sind. Darüber hatte bis jetzt keiner was geschrieben in der ganzen Literatur, die wir zur Vorbereitung gelesen haben. Kleiner Tipp liebe Autoren, das wäre sinnvoll. Denn aus dem Mittelmeer kommend macht man sich sonst nicht allzu viele Gedanken über Strömungen. Unsere Bootsgeschwindigkeit ist bei 7 Knoten, das heißt wir haben 4,3 Knoten gegen uns. Um 8 Uhr abends macht das eine Diskrepanz von 30 Meilen aus! Statt in Gibraltar zu tanken, haben wir noch ein paar Stunden vor uns. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Noch im Hellen ist unser AIS Signal plötzlich weg- also schaltet Guido kurz den gesamten Sender aus, und 10 Minuten später wieder an. Diese Minuten reichen, um uns verdächtig zu machen. Ein Boot das sich scheinbar unsichtbar machen will. Aus dem Nichts, mitten auf dem Wasser, taucht ein Speedboot des spanischen Zolls auf, hält auf uns zu, identifiziert uns anscheinend als harmlos, und dreht wieder ab. Offensichtlich wird der Seeraum hier sehr sehr genau überwacht. Ja auch beruhigend. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_0037.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um elf Uhr abends passieren wir den Felsen von Gibraltar. Der Blick auf den Tiefenmesser schreckt uns auf – 4 Meter? Das kann nicht sein, hier fahren ganz große Schiffe durch. Es ist stockdunkel und leicht neblig. Und wenn der Plotter, das GPS Signal nicht stimmt? Die Küste ist nur schemenhaft zu erkennen und mit bloßem Auge sind nachts Entfernungen schwierig zu ermessen. Aber dennoch glauben wir weit genug weg zu sein. Das Handy verortet uns an der gleichen Stelle wie der Plotter- es kann also gar nicht sein. Neben uns prustet es, wir sehen aber nach wie vor nichts. Der Tiefenmesser schwankt zwischen 3 und 8 Metern und immer wieder prustende Geräusche um uns rum. Wir versuchen verschiedenes, Motor aus, scharfe Richtungswechsel, und nach ca einer halben Stunde ist der Spuk vorbei. Wir wurden nicht touchiert, und wir wissen nicht ob es Wale, Orcas oder einfach Delphine waren. Aber wir sind nassgeschwitzt und mit Adrenalin bis über die Hutschnur voll. Direkt neben den Felsen und mit den ganzen Tankern um uns herum wäre ein kaputtes Ruder kein Spaß. Zumal wir jetzt wieder über 8 Knoten Fahrt machen, das heißt die Strömung schiebt uns mit über einem Knoten vorwärts. Wenn man nicht steuern kann, ist eben selbst das zu schnell. Im Dunkeln nähern wir uns Gibraltar. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mal wieder im Dunkeln. Es sind hunderte von Tankern, die vor Gibraltar liegen. Die meisten ankern nicht, sondern lassen sich treiben, und geben manchmal unvermittelt etwas Schub . Dazwischen fahren kleinere Schlepper, mittelgroße Fischerboote und auch ganz kleine Schnellboote, teils unbeleuchtet herum. Mit dem bloßen Auge ist eine Navigation hier unmöglich – überall sind rote, grüne und weiße Lichter, unmöglich zu sagen wo die Küstenlinie verläuft und wo die Einfahrt der Marina ist. Also steuert Guido nach Plotter im Slalom zwischen den Booten durch, und ich versuche Hindernisse, die weder auf AIS noch Radar zu sehen sind, zu erspähen. Um halb eins erreichen wir die Einfahrt der Marina von La Linea, die spanische Stadt an der Grenze zu Gibraltar. Wir wollen nur noch schlafen, alles andere ist uns grad egal. Also werfen wir den Anker vor der Marina, und schlafen komatös bis 7 Uhr früh. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Morgens fahren wir als erstes zurück nach Gibraltar und tanken. Wir haben viel Diesel verbraucht im Kampf mit der Strömung. Nachdem wir auf der Fahrt das Wetter nochmal gecheckt haben, stellen wir fest, dass sich das Fenster schon wieder verändert hat. Würden wir direkt weiterfahren, müssten wir die letzten zwei Tage mit Starkwind vor den Kanaren rechnen. Also erstmal in die Marina, richtig ausschlafen, und dann legen wir uns die Karten. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir bekommen einen guten, sicheren Platz, mit Blick auf den berühmten Felsen von Gibraltar, der sich aber noch etwas bedeckt gibt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
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      <pubDate>Mon, 10 Jan 2022 12:15:47 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Cartagena und ein Call for Action</title>
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Belohnung des müden Seglers – Sonnenaufgänge vom Feinsten. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Crew schaut noch etwas kariert, aber dennoch sind wir begeistert von dem Bild, das sich um uns herum zeigt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es geht von Alicante nach Cartagena, immerhin knappe 70 Meilen, es ist der 3. August 2021. Bei durchschnittlich 6 Knoten Fahrt ist das ein ordentlicher Tagesausflug. Also starten wir bereits im Dunkeln, um nicht schon wieder im Dunkeln anzukommen. Der Tag ist heiß, mit über 30 Grad und nahezu windfrei. Das war auch so angesagt. Aber längeres Warten in Alicante kam aus verschiedenen Gründen nicht in Frage, wobei der Preis von 100 Euro die Nacht deutlich eine Rolle spielte. Wir verstecken uns in sonnenabweisender Kleidung und nehmen immer wieder eine Dusche am Heck. Anhalten und Baden fällt mal wieder aus- wir fürchten, die Zeit nicht zu haben. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So tuckern wir die spanische Küste entlang. Ziemlich viel Beton ist zu sehen, die Küste ist doch an vielen Ecken mit formschönen Hotelbunkern eingedeckt. Haben wir an der Costa Smeralda auf Sardinien gelernt, dass man die Bauten vom Meer aus kaum sehen durfte, so scheint hier der Anspruch gegenteilig zu sein- auch aus 20 Meilen Entfernung kann man jede der 70er Jahre Bauten gut erkennen. Am stärksten zeigt sich das kurz vor den Felsen von Cartagena. Es sieht ein wenig aus wie Klein-Miami, eine lange Landzunge, die das Mar Menor einrahmt, wie einen See. Das Mar Menor war kurz später europaweit in der Presse, da Tonnen von Fischen dort erstickt sind, auf Grund der Menge an Dünger, die über die Landwirtschaft aus der Umgebung dort ankommt. Ich versuche mir vorzustellen, wie es hier eigentlich mal ausgesehen haben mag- die mächtigen Felsen, die bereits die Einfahrt nach Cartagena schützen, dann die flache Landzunge und das recht flache Gewässer, natürlich geschützt…Nun ja, anders jetzt...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gegen halb fünf erreichen wir die langgezogene Einfahrt von Cartagena- rechts und links mächtige Felsformationen, die einerseits die Stadt schützen, manchmal aber auch zu unangenehmen Düseneffekten und somit einer Verstärkung der Winde führen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir passieren eine Industriemarina, vor der die ganz großen Tanker auf die Löschung ihrer Ladung warten müssen und kommen gegen 5 im großen, geschützten Hafenbecken von Cartagena an. Es fällt schnell auf, dass die spanische Marine hier ordentlich vertreten ist, sogar ein U-Boot ist hier stationiert. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich, wie sollte es auch anders sein: Kaum sind wir im Hafenbecken, frischt der Wind auf. Den ganzen Tag haben wir geschwitzt und den Motorenlärm ertragen, zum Anlegen bekommen wir richtig schönen Seitenwind mit 30 Knoten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber aller Widrigkeiten zum Trotz liegen wir um kurz vor sechs fest vertaut in der Marina.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Wind ist jetzt übrigens wieder weg.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für Cartagena steht einiges an- nämlich das Boot endgültig für den Atlantik rüsten. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber nicht mehr an diesem Abend- wir ziehen in die Stadt. Freunde, die hier den Winter verbracht haben, empfehlen uns ein bestimmtes Tapas-Lokal mitten in der Stadt- da geht’s nach langer kalter Dusche erstmal hin. Danke an Michaela und Sven für den super Tipp. Wir laufen durch die Stadt und überlegen , was wir die nächsten Tage parallel zu den Vorbereitungen alles besichtigen wollen. Auf den ersten Blick eine spannende Mischung aus historisch Alt, witzig modern und einfach irgendwie zusammengedengelt... Die Uhrzeit muss gut gewählt sein, ab 11 Uhr bis 18 Uhr ist es zu heiß um in der Stadt rumzulaufen. Die Idee der Siesta muss hier nicht groß erklärt werden – es bleibt schlicht nicht viel Alternative für den europäischen Kreislauf.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            An erster Stelle steht aber das Boot- wir wollen die BB erst fertig haben- dann kommt das Sightseeing dran. Wir gehen davon aus, ca. 2 Wochen hier zu sein- es läuft uns also nichts weg. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier kurz ein paar Eindrücke aus der sehr schönen Marina, inklusive schwimmender und sogar segelnder Hochhäuser....:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Tag gibt es einen professionellen Rigg-Check. Zwar kontrolliert Guido das Rigg (Mast, Baum und die Wanten- also alles was die Segel hält, und was den Mast an Ort und Stelle hält) auch regelmäßig, aber angesichts hoher Atlantikwellen und eventuell kurzfristig auftretender Squalls (meist viel Regen, und für kurze Zeit hohe Windgeschwindigkeiten), wollen wir noch einen zweiten Blick drauf haben. Der Check fällt zufriedenstellend aus. Zusätzlich bekommen wir noch seitliche Stoffbahnen, ich glaube das heißt Segelkleid. Ich nenne es Chaps. Die halten etwas Spritzwasser ab, und geben auch noch ein wenig Sicherheit oder helfen zumindest dem Sicherheitsgefühl. Und ich finde sie auch schick. Ist ja auch wichtig. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die beiden Spi-Bäume werden installiert, so dass wir sie relativ einfach setzen können. Das ist mit vielen Leinen verbunden, und wir haben die Schwierigkeit, dass wir die Bäume zwischen zwei Wanten hochziehen müssen. Das macht es ungleich schwieriger, da beide gleichzeitig hoch müssen. Die beiden 5 Meter Alustangen werden in einer sogenannten Glocke vorne am Mast fixiert, und müssen dann auf ca. 1,20 hochgezogen und gleichzeitig im rechten Winkel, rechts und links vom Mast nach aussen geführt werden. Zwischen den Wanten durch. Da einer zieht, muss der andere an zwei Orten gleichzeitig sein. Spannend. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wir ziehen die zweite Genua auf, das Passatsegel. So können wir nach rechts und links das Segel ausbaumen, und perfekt mit Wind von hinten fahren. Das nennt sich Passatbesegelung. Auf der Strecke zwischen Kanaren und der Karibik darf man mit den Passatwinden rechnen, die dann, wie auch die Welle, von hinten kommen. Die beiden Bäume stützen die Segel rechts und links, damit die Segel im windgeschützten Wellental nicht einfallen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Genau als wir beide Vorsegel angebracht, aber noch nicht eingerollt haben, kommt natürlich eine kleine Bö- die reicht aber fast, um mich über Bord zu werfen. Guido zieht das Segel von mir weg, und außer Geschreie und einem, blauen Fleck, als mich das Segel gegen die Reling drückt, ist nichts passiert. Wäre aber angesichts des Seitenstegs eher unangenehm geworden. Das Passatsegel fängt den Wind jedenfalls perfekt ein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So, jetzt brauchen wir noch ein Wetterfenster nach Gibraltar, und sobald wir das haben wird proviantiert. Aber es geht dann ja auch darum, wann wir aus Gibraltar weiter Richtung Kanaren kommen. Das ist auch wichtig um zu wissen wieviel Zeit wir uns noch in Cartegena lassen können. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir beobachten seit vielen Wochen das Wetter auf dem Atlantik, und sind uns sehr unsicher, wann ein guter Zeitpunkt ist. Erst muss die Straße von Gibraltar geschafft werden, die meist befahrene See-Enge der Welt. Gut, hält man sich brav auf der Seite, und dann einmal Augen zu, oder viel mehr weit auf, und schnell queren. Aber es gilt auch die Strömung hier zu beachten- wir brauchen ein Zeitfenster, wo das Wasser aus dem Mittelmeer in den Atlantik strömt und uns mitschiebt. Umgekehrt würden wir uns bei der potentiellen Strömungsstärke kaum von der Stelle bewegen. Das lässt sich aber, wenn man erstmal weiß wie, recht einfach berechnen. Aber wir brauchen dann noch für eine Woche das richtige Wetter um zu den Kanaren zu gelangen. Immer, wenn wir das beobachtet haben war in diesem Sommer die Wetterlage nie lange genug stabil. Und nach unserer Erfahrung vor Alicante wollen wir definitiv vermeiden tagelang im Sturm zu fahren. Zusätzlich haben wir ab der Straße von Gibraltar keine Möglichkeit mehr „rechts ranzufahren“- einmal da draußen geht es nur noch Richtung Süden. Wir vereinbaren ein Telefonat mit Wetterexperten einer Kieler Firma, um festzulegen, wann wir aus Gibraltar starten können. Am 06.08. vormittags besprechen wir also telefonisch die Route und unsere Überlegungen dazu. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach dem Telefonat schauen wir uns erstmal nur ungläubig an- eigentlich müssen wir das erstmal verdauen. Dazu haben wir aber wirklich diesmal keine Zeit. Denn: Wir sollen übermorgen starten. Nicht erst nach Gibraltar, sondern direkt durch bis zu den Kanaren. Nochmal zwei Tage länger non-stop. Puh. Denn, so der Meterologe: Danach weiß ich nicht wann wieder ein so gutes Fenster kommt. Derzeit sehe er auf Wochen erstmal keine so gute Möglichkeit mehr wie eben jetzt. Wir schauen uns lange an, dann kommt Leben in uns -ok, dann los. Und wie so oft startet das große Abenteuer mit (!) einer Liste! Wir haben nur noch 1, 5 Tage, das will jetzt gut organisiert sein. Proviantieren, vorkochen, tanken inkl. Reservekanister, Check Sicherheitsequipment, etc.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auf Los geht’s los, und wir sind beide Tage vollauf beschäftigt. Schon das Einkaufen gehen dauert ein paar Stunden wenn man ohne Auto unterwegs ist. Alles sicher und klapperfrei verstauen ist auf beschränktem Raum auch eine langwierige Kunst. Zu guter Letzt vorkochen und teils einfrieren. Den letzten Abend noch einmal über die Promenade schlendern - festen Boden unter den Füssen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am 08.08. heißt es um 6 Uhr morgens wieder mal: Leinen los, Kurs Kanaren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
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      <pubDate>Wed, 05 Jan 2022 15:44:01 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Race Base in Alicante</title>
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Seit 2008 ist Alicante Startpunkt und Base des Volvo Ocean Race, mit Ausstieg von Volvo die des "The Ocean Race". Manchen sagt auch noch der ganz alte Name „Whitbread Round the World“ etwas, das seit Anfang der 70er, damals noch von Southampton aus startete. 
          &#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Es ist eine Regatta in mehreren Etappen um die Welt, und gilt als eines der härtesten Rennen, auf Grund der einzelnen Etappen und Jahreszeiten. In 2021 hätte es das erste Mal unter dem Namen „The Ocean Race“ stattgefunden, auf Grund von Corona wurde es aber ins Jahr 2022 verlegt. Irgendwie ja schon passend, dass wir zufällig hier landen…
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
           Wir sehen uns natürlich die Base an, aber bis auf zwei aufgebockte Schiffe ist nicht viel zu erkunden. Aber die sind mächtig. Spannend mal so vor einer Open 60 zu stehen. Open ist das richtige Stichwort für das Deck- wenig zum Festhalten…In der Regatta-Szene ist es letztlich ähnlich wie beim Auto-Rennsport: In den Anfängen handelte es sich hier um Schiffe, die auch sonst zum normalen sportlichen Segeln genutzt wurden. Heutzutage sind das reine Rennmaschinen, gewichtsoptimiert, und eigentlich nicht bewohnbar. Außer man hängt gerne bei großer Lautstärke in einer wackeligen unisolierten Minikoje und isst Astronautennahrung. Die körperliche Hygiene lassen wir mal besser ganz außen vor…
          &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alicante ist darüber hinaus aber auch eine einfach sehr schöne Stadt. Mit schönen Häusern, langen palmenbewehrten Flaniermeilen und Plätzen, die durch ihre großen exotischen Bäume irgendwie nach Urwald mitten in der Stadt aussehen. Uns überfordern etwas die vielen Menschen – Anfang August ist das keine Überraschung, aber das sind wir nicht mehr gewöhnt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir bekommen einen sehr schönen Platz in der Marina zugewiesen, erholen uns von der Überfahrt und gehen Tapas jagen. Und wir lassen viel Wasser über die BB laufen- unfassbar wo wir überall Salzkristalle haben, der ganz Mast ist eingesalzen, das Deck ja sowieso.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einziger Schattenpunkt: Die Marina liegt direkt an Alicantes Partymeile- und die ist wieder voll aktiv, mit musikalischer Beschallung bis in die Morgenzeiten. Aber auch das ist gut aushaltbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So verbringen wir drei schöne Tage, warten das stürmische Wetter ab und machen uns dann bereit nun doch endlich Richtung Cartagena aufzubrechen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die letzte Überfahrt liegt uns noch im Magen, aber das Wetterfenster sieht gut aus, und Cartagena ist auch nicht mehr weit. Die Liegepreise der Marina tun ihr Übriges um uns anzutreiben. Also widerstehen wir der Option uns länger in Alicante zu verkriechen und starten am 03.08. um 06 Uhr morgens noch im Dunkeln Richtung Südwesten. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_9487.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 02 Nov 2021 15:28:50 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Cartagena here we come</title>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Wir sind sowas von vorbereitet. 
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Das Schiff sowieso, Sicherheitseqipment ist gecheckt und vorbereitet, alle Proviantierungsmöglichkeiten der BB sind ausgeschöpft, ich habe sogar vorgekocht (Danke für den Tipp an Vicky von der IBEX) für den Fall, dass das Wetter längere Aufenthalte unter Deck verhindert. Zu guter Letzt installieren wir noch das Satellitentelefon, in unserem Fall das Iridium GO!. Hierdurch sind wir auf der Strecke auch trackbar wenn die letzten Mobilverbindungen sich verabschieden. Aber vor allem für uns wichtig: Wir können dadurch unterwegs neue Wetterdaten laden. Wir haben fast 500 Seemeilen vor uns, das bedeutet ganz grob mal 5 Tage auf See. Da können sich Wetterlagen verändern. Damit wir uns entsprechend anpassen können, laden wir über Satellit bis zu dreimal täglich neue Wetterdaten. Zwei Tage vor Abfahrt sehen wir uns ein Tutorial von Predict Wind an (das ist unser Wetterdienst, den wir vornehmlich nutzen) zur Installation und Nutzung- fun point: Im Tutorial wird empfohlen die Installation ca 2 Wochen vor Start zu beginnen. Nun, muss jetzt in 48 Stunden klappen. Wir wollten das System nicht früher aktivieren, da die monatliche Nutzung mit 150 Euro schon happig ist. Aber es klappt auch- das System ist wirklich einfach zu bedienen. 
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am 27.7,. ist es dann endlich soweit- Auf nach Cartagena.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ca 480 Seemeilen in der direkten Linie, ohne Stopp, vorbei an den Balearen. Wir rechnen mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 5 Knoten, dann würden wir gute 4 Tage brauchen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Ende der Strecke kommt laut Plan etwas mehr Wind, das müssen wir beobachten. Wir hoffen dass wir vor dem Windfenster durchhuschen. Das bedeutet aber wir müssen etwas schneller als die 5 Knoten sein…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir verlassen die Marina um kurz vor 9 Uhr morgens. Unser Stegnachbar Peter wollte extra winken, und hat uns verpasst – die Nervosität hat uns wie meistens etwas früher rausgetrieben. Wo andere eine Stunde später losfahren als gesagt, sind wir meist eine halbe Stunde früher schon weg. In dem Falle haben wir uns leider selbst um eine ordentliche Verabschiedung gebracht. Und der arme Peter ist umsonst aufgestanden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir verlassen die Marina und bekommen direkt 24 Knoten Wind auf die Mütze. Das ist die angesagte Windstille. Wir versuchen es mit der Genua, müssen aber nach 15 Minuten entnervt aufgeben- die Genua schlägt. Der Wind kommt wirklich genau von vorne. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also unter Maschine erstmal Richtung Asinara. Wir wollen durch die Fornelli- Passage. Das erspart uns an die 20 Meilen außen um die Asinara Insel herum. Laut Karte und Aussagen anderer Segler kein Problem. Und wir bekommen noch einmal eine sehr schöne Seite von Sardinien zum Abschied gezeigt – türkisestes Wasser. Es ist ganz schön seicht, aber laut Karte wird es nie seichter als 4 Meter. Karte und Boot waren sich nicht einig- unser Tiefenmesser sagt erst 3,5 Meter, dann 3, und hat plötzlich eine 2 vor dem Komma. Bei 2 Meter Tiefgang ist das weniger witzig. Und der Grund besteht aus Fels- da wollen wir nicht stecken bleiben. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zudem – unterwegs auf großer Fahrt nach 3 Stunden zwischen zwei Inseln stecken geblieben – das ist ja schon fast albern. Also fixiere ich die Karte und den Tiefenmesser, Guido am Steuer schaut raus und wir tasten uns ganz langsam weiter. Und tatsächlich- nach 2,7m Tiefe geht es wieder langsam hoch. Das braucht doch kein Mensch. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir legen Kurs an Richtung Cartagena. Jetzt kommt erstmal viel viel Wasser, bis wir seitlich an Mallorca vorbeisegeln wollen. Statt 12 Knoten Wind von hinten haben wir 20 Knoten von vorne. Aber das kennen wir ja schon. Nachmittags können wir dann endlich die Segel rausholen. Dieser Moment wenn der Motor ausgeht ist einfach himmlisch. Nach einer Stunde ist aber schon wieder Essig- der Wind hat uns ganz verlassen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dafür treffen wir 30 Meilen vor der Küste noch auf Fischerbojen, gelbe Bälle, ohne Fahne. Also doch mehr aufpassen als gedacht. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Welle kommt schräg von vorne. Unsere Mägen müssen sich noch ein bißchen einschaukeln. Und es ist zugegebenermaßen einfach langweilig. Wir schlafen abwechselnd, man weiß ja nie wie es weiterläuft. Es ist genau so viel zu tun, oder zu beobachten, dass man nicht wirklich etwas anderes sinnvolles tun kann. Aber das „Plotter checken“ und den „Horizont scannen“ beschäftigt einen auch nicht wirklich. Und nachdem man lange Stunden das Meer und den Horizont genossen hat, ja tatsächlich, dann wird es irgendwann auch langweilig. Da wir motoren müssen, versuchen wir möglichst schnell zu sein- dann haben wir hoffentlich hinten raus mehr Zeit auch wirklich zu segeln. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Sonne geht gerade unter, da haben wir die Idee, die Genua auszubaumen. Das bedeutet dass die Genua, vereinfacht gesagt, durch einen zusätzlichen Baum (lange Alustange, die im rechten Winkel vom Mast seitlich wegsteht) stabilisiert wird. Das ist besonders dann wichtig, wenn die Welle das Boot so bewegt, dass das Segel sonst immer wieder ins sich zusammenfällt. Denn das geht aufs Bootsmaterial, sprich das Segel, aber auch an die Nerven der menschlichen Bootsausrüstung. Sonnenuntergang ist, falls ich Tipps geben darf, dafür kein optimaler Zeitpunkt. Denn nach Untergang kommt dunkel. Wir müssen uns also beeilen. Zudem wackelt es durch die jetzt seitliche Welle ordentlich. Nicht ganz einfach da am Vordeck zu arbeiten. Und es passiert natürlich, was nicht passieren soll- der Schäkel, der den Baum hochzieht, ist nicht ganz geschlossen und löst sich. Das Fall also (die Leine), an dessen Ende der Schäkel ist, wird kräftig nach oben gezogen – nur ohne den Baum dran. Und zwar so hoch dass wir nicht mehr drankommen. Leinen gehen durch den Mast innen nach oben und kommen dann oben wieder raus, gehen dann außen bis zum Deck wieder runter. Dadurch kann man Dinge hochziehen. Wenn die Leine auskommt hat man ein Problem- der Schäkel hat nicht genug Gewicht um die Leine wieder runter zu ziehen. Unser Fall baumelt jetzt in ca 10 Metern Höhe rum. Das bedeutet nur eins- Guido muss in den Mast hoch und das Fall wieder holen. Also Klettergurt an, und ich ziehe Guido mit der elektrischen Winschkurbel hoch. Fast schon Routine. Allerdings beinhaltet unsere Routine keine seitliche Welle. Guido muss sich also ziemlich gut am Mast festhalten, sonst schwingt er an der Leine mit der Welle nach außen – und vor allem mit Beschleunigung dann wieder zurück. Das darf sich jetzt jeder selbst vorstellen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Letztlich nach einer guten Stunde sind wir fertig- vollkommen fertig. Aber das Segel steht, und es erweist sich wieder, dass ein Segel bei Welle doch auch Ruhe ins Schiff bringt. Zumindest ein bißchen. Wir sind total verschwitzt, also noch kurz abduschen, und dann die vorgekochten Nudeln aufwärmen. Um halb zehn steht dann doch schon das Essen auf dem Tisch. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich übernehme ab zehn die erste Wache. Der Wind dreht immer wieder etwas, aber wir machen nur mit der Genua Fahrt. Zwischendurch müssen wir nachts den Motor anmachen, aber die meiste Zeit rauschen wir schön dahin. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir überqueren die spanische Grenze. Wir besegeln ab jetzt spanische Gewässer. Ganz schön weit draussen noch. Die Welle wird anstrengend, es ist kaum noch eine Bewegung an Bord möglich. Die Sonne gibt alles, und wir haben das Bimini als Sonnenschutz leider nicht installiert. Bei der Welle aber auch keine Chance das zu ändern. Also Sonnenhut und lange Kleidung, die wir immer wieder nass machen. Spass ist anders. So langsam weiss ich nicht mehr wie und wo ich sitzen soll. Die zweite Nacht wird anstrengend- durch die immer höher werdende Welle von der Seite ist unten im Schiff ein Höllenlärm, alles kracht, scheppert und was noch kann fliegt durch die Gegend. Die Nacht schlafen wir beide kaum, es ist eher ein dämmern zwischen dem Versuch sich irgendwie festzuhalten. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich bin einfach nur noch müde. Das kann ja heiter werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die neuesten Wetterdaten zeigen, dass das Wetter gegen Ende unserer Tour immer schlechter aussieht. Die letzten 24 Stunden vor Cartagena sehen alles andere als gut aus. Wir können entweder auf Mallorca abwettern, oder statt Cartegena Alicante ansteuern. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mallorca klingt gerade unglaublich verlockend- im Schutz von Porto Colomn an der Boje hängen, keine Welle mehr, kein Lärm, kein hin und her rollen, einfach Ruhe…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Handynetz meldet sich kurz vor Mallorca wieder und wir bekommen unzählige Nachrichten von Freunden, die uns die letzten zwei Tage offensichtlich getrackt haben. Das fühlt sich sehr schön an und gibt uns tatsächlich den benötigten Auftrieb. Mallorca stoppen fühlt sich nicht richtig an- Zudem wir dann durch den Mistral einige Tage dort gefangen wären. Das hatten wir letztes Jahr schon. Also Alicante. Das sollten wir zwischen den zwei Fronten durchschaffen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir motoren also Mallorcas Küste entlang. Nach wie vor kein Lüftchen, aber über 30 Grad. Wir weichen einigen großen Freizeitkapitänen aus. Also, das Boot ist groß…
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So langsam fühlt sich unser Boot klein an- nicht zum Segeln, aber zum Bewegen. Wir sind unterwegs beschränkt auf den Innenraum, und das Cockpit. Und das heisst, 3-4 Schritte vor, und zwei seitwärts… Das ist nach zwei Tagen schon spürbar eine Einschränkung. Aber gut, haben andere auf viel kleinerem Platz geschafft. Die BB ist für zwei Personen schon ein sehr komfortables Schiff. Aber ich frage mich schon, wie das nach ein paar Wochen ist, wenn ich das Gefühl nach ein paar Tagen habe. Oder machen dann alle wie wild Sport auf kleinem Raum?
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nachmittags bekommen wir schönen Amwind-Kurs, zumindest bis nach dem Abendessen. Heute gehe ich zuerst schlafen- bin total übernächtigt, ich merke die letzten zwei Nächte. Große Tanker gehen an uns vorbei. Guido sieht Delphine bei seiner Wache. Meine Wache gestaltet sich aber auch großartig: Der Mond geht auf - und sieht aus wie eine wirklich alte, riesige Scheibe Gouda. Rechts von mir der große Wagen. Das sind dann wieder ganz wunderbare Momente.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Morgens sausen wir zwischen Ibiza und Formentera durch, Richtung spanisches Festland. Wir fahren etwas einen Bogen, um den schlimmsten Wetterkapriolen zu entgehen. Nach Ibiza füllen wir unsere Reservetanks in den großen Dieseltank. Wenn das Wetter schlecht wird ist das ggfs nicht mehr so einfach. 
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Leider geht’s dann schon direkt gegenan. Wir sind guten Mutes, setzen die Genua, die wir aber Schritt um Schritt verkleinern. Bis nachmittags steigern sich langsam Wind und Welle. Wir motoren gegenan. Von rechts und links kreuzen immer wieder Tanker unseren Weg. Bis zu 10 Großtanker sehe ich auf dem Plotter im Abstand von bis zu 15 Meilen. Aber die meisten weichen uns frühzeitig aus. Der Tag ist anstrengend. Die Welle beschränkt das Bordleben auf ein Minmum. Vorne im Schiff unten merkt man richtig die Amplitude, die die Welle verursacht- da sackt der Magen schon mal ab. Ich versuche jeden Gang ins Innere zu vermeiden. 
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      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gegen Abend sind wir dann bei knapp 40 Knoten Wind von vorne, mit der Welle frontal. Die Welle spritzen übers Vordeck. Irgendwann schlägt die erste, aber nicht letzte Welle über die Sprayhood. Alles ist nass. Die BB pflügt durch die Wellen. Natürlich sind wir so viel langsamer als geplant, und so kommt der unangenehme Teil der Wetterfront näher. Im Dunkeln heisst das für uns dann in Schwimmweste, angegurtet, pitschnass, unter der Sprayhood kauern, nicht von der Bank fallen, und den Plotter nach Booten auf Kollisionskurs im Blick behalten. Es ist auch ein großer Unterscheid ob man Wellengang im Hellen oder Dunkeln hat- denn man sieht sie im Dunkeln nicht kommen. Und wer jetzt hofft dass die sich mittelfristig an einen gewissen Rhythmus halten den muss ich enttäuschen. Bisweilen trifft einen so ein Ausreisser, so alle 3-4 Wellen…Man kann sich nicht wirklich anpassen. Essen und andere menschliche Bedürfnisse fallen für die nächsten Stunden aus. Es gibt auch kaum mehr Gespräche, wir verständigen uns kurz und knapp, versichern uns gegenseitig dass alles ok ist, ansonsten ist jeder in seine Gedanken versunken. Wir sind fokussiert auf gemeinsam durchkommen und ankommen. Mein Gedanke ist, im Random-Modus- „bald sind wir da“. Ich schlafe zwischendurch sogar ein bisschen ein, die meiste Zeit bin ich damit beschäftigt mich nicht zu übergeben. Aber das immerhin erfolgreich. Wer sich jetzt fragt: Natürlich hatten wir schon mal so viel Wind in unserem Seglerleben, auch so eine Welle. Selbst die Kombi hatten wir schon. In Kroatien, tagsüber im Urlaub, für ein paar Stündchen, vor der nächsten Badebucht - da haben wir den Kurs angepasst und sind Vollgas gesegelt. Und hatten viel Spass. Aber nicht nachts, im Stockdunkeln, mit regem Verkehr um uns herum, und 40 Meilen vom Festland entfernt. Und keine Ahnung, wieviel uns die Welle noch ausbremst und wie lange es entsprechend noch dauert. Schwierig zu transportieren wie es uns ging. Für mich ging es nur, weil ich wusste dass es in ein paar Stunden vorbei ist. Letztlich gab es auch überhaupt nichts was ich tun konnte- was wir tun konnten- um die Situation zu verbessern. Das ist auch interessant. Das muss man dann erstmal akzeptieren oder zumindest hinnehmen. Gar nicht so ganz einfach.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nach unheimlich langen 8 Stunden nähern wir uns nachts um zwei Alicante. Unsere feste Regel ist, niemals, unter gar keinen Umständen einen fremden Hafen im Dunkeln anzulaufen. Die Alternative ist dann langsamer fahren bis die Sonne aufgeht – also noch vier Stunden da draußen warten. Die Entscheidung hat nicht mal Sekunden gedauert. Auf nach Alicante- gibt doch für alles ein erstes Mal. Gott sei Dank ist die Einfahrt von Alicantes Hafen nicht sehr komplex. Denn nachts von Meerseite muss man sich an den Lichtern orientieren- man sucht die Hafeneinfahrt, die links rot, und rechts grün beleuchtet ist. Doch je nach Einfahrtwinkel kann das so aussehen als ob die zwei Lichter hintereinander liegen- was nicht sein kann, also muss man erstmal näher ran. und oft gibt es dann in Häfen noch viele andere Lichtquellen, die das Bild nochmals verändern. Also langsam und nach Karte fahren. Langsam. In Alicante macht der Hafen eine starke Rechtskurve, dann geht es parallel zur Küste und dann öffnet sich links das Hafenbecken. Und vor allem sind die Wege sehr breit.
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      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_9302.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sobald wir um die erste Kurve sind ist die Welle weg- was für eine Erleichterung. Und im Hafen ist dann auch der Wind weg. Wir können also ganz langsam einfahren und anlegen.  Und so legen wir seitlich am Wartesteg in Alicante an, um drei Uhr früh. Ich habe das Anlegemanöver gestartet, aber dann Guido gebeten zu übernehmen-ich war zu zittrig. Fest vertaut schauen wir uns erstmal ungläubig lachend an- wir habens hinter uns. Obwohl wir völlig erledigt sind, sind wir auch völlig aufgedreht. Das ist eine Menge Adrenalin zu verarbeiten. Also ein Anlegebier zum Runterkommen. Nur- wir haben keines kalt! Wo gibt’s denn sowas. Da wir auf Überfahrten absolut keinen Alkohol trinken, haben wir da nicht dran gedacht. Aber wir finden noch einen Weisswein in der Ecke des Kühlschranks. Na dann – passt irgendwie nicht richtig, aber besser als warmes Bier. 
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben es geschafft. Oder besser gesagt, das Schiff hat es geschafft. Das Boot macht den Job, Du hältst es in so einem Fall einfach nur aus. Und die Blue Baloo ist stoisch durch die Wellen gepflügt, der Autopilot hat uns keine Sekunde im Stich gelassen. Aber wir sind am Ende unserer Kräfte - erstmal ein paar Stunden schlafen. Der Wind gibt uns ein paar Tage Zeit Alicante zu erkunden. Das ist ein ungeplanter Bonus auf der Reiseroute. Und ich freue mich schon sehr auf Tapas. 
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei Tapas und Rioja werden wir diese Überfahrt für uns nochmal repassieren lassen müssen.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 01 Nov 2021 21:23:59 GMT</pubDate>
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      <title>Kühle Nächte in Castelsardo</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir verlassen die Asinara Insel und steuern eine ganz besonders schöne Stadt im Nordwesten an- Castelsardo. Ein mittelalterliches Städtchen, umgeben von einer trutzigen Burganlage. Solche Orte sind tatsächlich rar auf Sardinien, meist gibt es doch kleinere Dörfchen, selten mal eine Stadt, die auf so viele Jahre zurückblicken kann. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
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      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir steuern die dortige Marina an, mit dem Ziel den Juli hier zu verbringen. Wir wollen einige Dinge in Ruhe vorbereiten, das Boot aus dem Wasser holen und das Unterwasserschiff neu streichen lassen. Aber auch ein bisschen die Gegend erkunden und die ansässigen Strände genießen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was wir auch entdecken sind zwei phantastische Restaurants- direkt nebeneinander. Su Nuraghe – ein etwas gehobeneres Restaurant, mit tollen sardischen Spezialitäten, und aber vor allem einem spektakulären Blick auf Castelsardo. Zu unserem 5ten Hochzeitstag gönnen wir uns hier mal einen Abend. Und direkt daneben ist die Pizzeria Ja ana- fast derselbe gute Blick – und richtige gute Holzofenpizzen. Was will man mehr. Wer mal hier in diese Ecke kommt – ganz klares Muss auf der kulinarischen und optischen Entdeckungsreise.
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    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
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      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Strände um Castelsardo sind bekannt als Surf- und Kitespot. Westlich im Örtchen Lu Bagnu ist ein richtiger Surferspot (nicht Windsurf, sondern das ohne Segel)- wer hätte das gedacht. Hatte ich gedanklich Wellenreiten in Europa nach Portugal und den Münchner Eisbach verbannt. Und auch Guido, der davon ja schon was versteht, ist überrascht. Es gibt sogar eine Surfschule dort . Östlich von Castelsardo in Valledoria ist dafür das Kite-Mekka. Eins ist damit aber schon mal klar – an Wind mangelt es hier meist nicht. Aber auch so einfache Normalschwimmer wie meiner einer können sich hier einfach am feinen Sand und dem klaren Wasser erfreuen. Wenn man nicht gerade von einer Welle umgeworfen wird. Da heißt es den Bikini festhalten. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hitzewelle ist ja ein Wort, das in Deutschland momentan nur in den Nachrichten vorkommt, wenn ich Berichte von 14,5 Grad höre, dann ist das wohl grad sonst auch gedanklich weit weg.  Wir bemerken das in der Marina auf Sardinien dagegen recht deutlich. Wir liegen dort super geschützt vor starken Winden- aber leider auch vorm lauen Lüftchen. Und die Temperaturen gehen munter mit Anlauf über die 30er Marke. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wir merken es ganz konkret. Man stelle sich eine Box vor, ca. 4 Meter mal 3 Meter, mit 1,90 Deckenhöhe. Außen Holzbeplankung. Die stellen wir jetzt bei 40 Grad ein paar Stunden in die Sonne. Und dann gehen wir nachts darin schlafen. Hört sich schwierig an? Willkommen in unserer Achterkajüte, normaldeutsch unser schwimmendes Schlafzimmer.. Am Ankerplatz ist immer etwas Brise. Hier in der gut geschützten Marina wie eben erwähnt- nichts. Deshalb ziehen wir los und kaufen uns eine portable Klimaanlage. Der Wahnsinn, was für ein Unterschied. Halbwegs kühle Nächte, in denen man wieder wirklich gut schlafen kann. Toll. Und die Klima übertönt auch noch die Außengeräusche hier in der Marina. Die sind nicht ohne. Die Sarden machen gerne Spaziergänge in ihrer Marina, oder üben sich im neuen Coronasport- das schnelle Gehen zu mehreren in voller Sportbekleidung. Spät abends und auch gerne ab 5:30 morgens. Sonst ist es ja auch zu heiß. Und offenbar bleiben sie gerne an der Blue Baloo mal stehen- um laut den Namen vorzulesen, und über das Schiff zu diskutieren. Und wenn man schon mal steht, kann man sich ja in der Diskussion auch noch anderen Themen zuwenden. Freut uns ja generell- aber nicht wenn wir eigentlich noch gerne schlafen würden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Besonders eine Gruppe netter älterer Herren, die jeden zweiten Tag um 05:30 ihren Frühsport begingen, und exakt 4mal in einer Stunde auf und ab laufen, ahnen nicht welche Mordgelüste da ganz nah neben ihnen entstanden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Zweiter Freudenpunkt waren die Motorräder. Die Marina liegt in einer Kurve, die zwei Berge verbindet. Es scheint sehr viel Spaß zu machen, runterzuschalten, den Motor hoch zujagen, abbremsen, wieder schalten, Vollgas…. Fühle mich etwas an die DTM erinnert…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit der Klima durchlaufend hören wir davon fast nichts mehr. Wir hören nicht einmal, dass an unserem Steg ein Boot brennt – inklusive Löschvorgang, Feuerwehr etc. Gott sei Dank am anderen Ende des Stegs, aber dennoch zu nah. Das ist dann vielleicht etwas zu viel des Guten. Wir ändern die Taktik und lassen die Klima tagsüber laufen, und schalten sie ab wenn wir ins Bett gehen – in ein kühles Bett wohlgemerkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die ersten massiven Waldbrände treffen Sardinien im Osten und Westen. Als der Wind  landauswärts weht haben wir morgen das ganze Deck voll Asche, obwohl die Brände an die 100km weg sind. Und alle sprechen davon, im Supermarkt, der Bar, Fotos gehen durch die sozialen Medien. Brände gibt es in den heißen Zeiten im Sommer auf Sardinien leider jedes Jahr, aber so schlimm war es wohl noch nie, inklusive ganzer Viehherden, die dem Feuer nicht mehr entkommen konnten. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An unserem Steg liegen viele Langzeitlieger- teils seit 30 Jahren ist der Platz gesichert- da können wir nur staunen. Wir lernen mal wieder tolle Menschen kennen und schätzen – genau das, was wir ja auch unter anderem mit dieser Reise bezwecken wollen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und darüber lernen wir auch neue Plätze kennen - zum Beispiel das Agritursimo „La Fattoria“. Absoluter Tipp! Ein bisschen im Hinterland gelegen, ein kleines Hotel, mit Restaurant und Streichelzoo, sowie eigenem Gemüseanbau und Schafzucht. Und nicht zu vergessen einem unvergesslichen Blick aufs Meer und die Berge. Menükarte gibt es hier keine- man entwickelt irgendwie im Gespräch mit der Chefin einen Speiseplan- sie kommt mit Ideen, man sagt was man gerne mag, und so einigt man sich schlussendlich – und es ist wundervoll. Peter, der uns hier eingeführt hat, ist Stammgast, und so bekommen wir noch den gigantischen Gemüsegarten gezeigt, und letztlich Riesen-Zucchini geschenkt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Castelsardo ist dann auch wieder einer dieser speziellen Orte für uns. Wie uns letztes Jahr Portoscuso ans Herz gewachsen ist, so tut es dieses Jahr Castelsardo, inklusive der belebten Marina. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein schöner Ort, Menschen fürs Herz, gutes Essen für die Seele, einfach schön.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht zu vergessen – Fußball. Fast untergegangen ist sie dieses Jahr, die EM in der allgemeinen Wahrnehmung- gab ja auch vielleicht wichtigeres. Aber das Finale, mit Italien, in Italien, und Sieg für Italien war natürlich sehenswert. Und es hat viel Spass gemacht, auch zu später Stunde noch die begeisterten Kids zu sehen, die am Bildschirm klebten und ihren sardischen Superhelden angefeuert haben. Kleine Gemeinheit des Fernsehgottes – die letzten zwei Torschüsse haben wir verpasst! Genau da brach die Internetverbindung zusammen. Aber wir konnten akustisch im Ort verfolgen, dass offensichtlich die Italiener gewonnen hatten…
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber gut, wir sind ja nicht nur zum Spaß hier. Die Blue Baloo braucht dringend etwas Schönheitspflege abseits der Wasserlinie, und so kommt sie aus dem Wasser um den Unterwasseranstrich zu erneuern. Die Gute hat einen hübschen Bart bekommen und der muss ab. Jetzt könnte man sagen- das sieht ja keiner unter Wasser. Zum einen ist wie bei so vielen Sachen – man selber weiß es ja leider, zum anderen kostet das Geschwindigkeit und zwar nicht zu knapp. Da wir als Segelboot in mittlerer Größe ja eh im guten Joggingtempo unterwegs sind, können wir wirklich keine versteckte Bremse gebrauchen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Also auf zum Travellift. Das bedeutet wir fahren mit der BB in ein rechteckiges Becken, der Travellift fährt quasi um uns herum, und schiebt zwei lange Schlaufen unter BBs Bauch. Diese werden dann hochgezogen und wir hängen. Wir haben eine kurze Diskussion über die Position der Bänder- sind die an der falschen Stelle reißen sie uns den Propeller ab, oder beschädigen anderes am Rumpf. Denn 11 Tonnen Schiffsgewicht sind nicht ohne und müssen gut austariert werden. Aber da sind klar definierte Hebepunkte und wir bestehen drauf dass diese auch eingehalten werden, auch wenn es dadurch etwas komplizierter wird, da der Travellift etwas kurz ist für uns. Deshalb lösen wir das Achterstag- das Stahlseil, das den Mast nach hinten zieht, und schon geht’s. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schwups sind wir draußen, und das Boot fährt im Lift eingehängt wie in der Schiffschaukel über Land. Jetzt wird erst mit dem Hochdruckreiniger alles an Algen und Muscheln abgespritzt. Dann wird neues Antifouling aufgetragen. Dieser Ausftrich verhindert dass sich Algen und Muscheln schnell wieder ansiedeln. Und er Rumpf oberhalb der Wasserlinie wird nochmal schön poliert, so dass man sich drin spiegeln kann. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Antonio ist der Mann der Tat und er macht das wirklich mit viel Liebe zum Detail, und das in der Hitze. Großartig. Für uns heißt das drei Nächte im Hotel bis die BB fertig ist. Ein Bett das sich nicht bewegt, Klimaanlage im ganzen Zimmer, und Blick aufs Meer- auch mal nicht schlecht. Nur der Pool ist uns zu voll- wir sind echt verwöhnt merken wir da. Und tatsächlich so viele Menschen auf nahe Distanz gar nicht mehr gewöhnt. Willkommen in der Zivilisation. Auch eine interessante Erfahrung. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Duda, unser braves Beiboot, bekommt noch die schützende blaue Hülle verpasst. Leider war die Persenning nicht richtig ausgeführt worden- der Aufnahmepunkt zum hochziehen war an der falschen Stelle- unser Fehler im übrigen, ansonsten eine super Arbeit aus Lignano. Jetzt sollte dieser Reißverschluss versetzt werden, damit wir den Duda etwas vor Sonne schützen können, und auch unsere Fender dort drin verstauen können für die längeren Überfahrten. Grundsätzlich kann ich das auch selbst mit der Nähmaschine, aber ich wollte dass es perfekt aussieht- also auf zum Segelmacher. 200 Euro (!!!!) und eine Enttäuschung später ist der Reißverschluss zwar versetzt- aber ehrlich gesagt, das hätte ich schöner hinbekommen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zurück auf dem Boot machen wir erst mal eine Nachmittagsausfahrt, zum Ankern und Baden. Das tut gut und die Laune ist wieder exzellent als wir abends zurück in die Marina kommen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann aber dann heißt es sich vorbereiten auf den nächsten langen Schlag (Reise). Wir wollen nämlich von Sardinien aus Non-Stop bis Cartagena in Spanien. Das sind 500 Seemeilen, vorbei an Menorca, Mallorca und Ibiza. 4 Nächte auf See, für uns ein Novum, und entsprechend aufgeregt sind wir, und entsprechend akribisch ist unsere Vorbereitung. Wir checken endlose Male das Wetter, installieren das Satellitentelefon für Notfälle, aber auch um die neuesten Wetterdaten unterwegs laden zu können, unsere Sicherheitsausrüstung ist in Topform, proviantieren, wir haben Essen vorgekocht und teils eingefroren, ein letztes Mal das Boot abwaschen und ja tatsächlich - wir sind ready to go.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach Westen geht’s– Richtu
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           ng Gibraltar dem Tor zum Atlantik.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 14 Aug 2021 16:43:48 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Die mit den Eseln schreien</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So langsam sind wir im Nordwesten Sardiniens angekommen. Zwischen der Costa Paradiso und dem Golfo di Asinara liegt Isola Rossa, benannt nach der kleinen vorgelagerten Insel und den rosafarbenen Granitfelsen. Die dortige Marina ist für zwei Tage unser Ort der Wahl.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ende Juni sind wir hier noch fast alleine, und genießen das beschauliche Fischerdorf. Auch wenn die Haupteinkommensquelle mittlerweile eher der Tourismus sein dürfte, so gibt es doch noch einige auch kleinere Fischerboote, die rege im Einsatz sind. Entsprechend schüttelt es uns immer wieder durch, gerne frühmorgens, wenn der Schwell der vorbeifahrenden Boote uns trifft. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Versuch an der Isola Rossa zu schnorcheln scheitert recht kläglich an der Welle, die außerhalb der Marina herrscht. Hier merkt man direkt wieviel die Kaimauer abhält. Also doch an den Strand. Der Strand von Isola Rossa ist zwar nicht sehr groß, aber wenig frequentiert und bietet feinen Sand und kristallklares Wasser. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Next Stop: Asinara
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Asinara Insel ist ein im Nordwesten vorgelagerter Nationalpark, mit ca. 110 km Küstenlinie. Funfact: Die Volkszählung 2018 ergab laut Wikipedia 2 männliche Bewohner. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Früher waren es ein paar mehr- die Insel wurde bis 1999 fast 100 Jahre lang als Gefängnisinsel genutzt, von italienischen Kriegsgefangenen bis zuletzt wohl verurteilten Mafiamitgliedern. Die alten Gefängnisanlagen kann man vor allem in der Cala Reale noch ansehen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ansonsten findet man auf Asinara Esel. Viele Esel, und vor allem auch weiße Esel. Das Wahrzeichen der Insel. Es handelt sich wohl um eine seltene Mutation (kein Albinismus, wie ich gelernt habe, sondern leuzistisch), die zu diesen weißen Eseln führt. Ehrlich gesagt finde ich die grauen Esel hübscher – aber über Geschmack kann man ja bekanntlich nicht streiten. Seit 1997 Nationalpark, darf man nur ganz ausgewählte Teile der Insel betreten, und Boote sind nur in 3 Buchten überhaupt erlaubt. Ankern ist generell verboten, es gibt Bojen zum Festmachen. Zudem sind auch Ausflüge mit dem Beiboot untersagt. Man darf generell nur die Bojen ansteuern und von dort auf direktem Wege den Nationalpark wieder verlassen. Klingt alles etwas kompliziert- aber es lohnt sich. Man sieht wie sich die Natur entwickelt, wenn sie halbwegs ungestört sein kann. Es ist unfassbar schön hier.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_6304.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_5866.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das Wasser ist so klar, dass wir die Boje und die Kette darunter bis zum Boden auf 7 Meter Tiefe glasklar sehen können. Die Blue Baloo sieht ihren eigenen Schatten auf dem Boden und ich kann sogar meinen winkenden Arm sehen. Solche Bilder kenne ich sonst von Seglern auf den Bahamas. Wir schnorcheln durch die Bucht und es ist faszinierend wie viele Fische hier unterwegs sind, und neugierig auch recht nah kommen. Als wir vom Boot ein paar Brotkrumen ins Wasser werfen gibt es fast ein Gemetzel unter den Fischen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_5904.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An Land sehen wir uns um, begegnen vielen der besagten Esel und sehen die alten Anlagen. Einmal täglich kommt eine Fähre an, die Ausflügler von Porto Torres bringt und abends wieder abholt. Man kann dann entweder zu Fuß auf den festgelegten Wegen, mit einem Fahrrad, oder wenn man Glück hat mit einem Elektroauto die Insel erkunden. Wir haben keins- selbst jetzt vor Saisonstart muss man die Elektroautos 4-5 Tage im Voraus reservieren. Das liegt auch daran, dass es nur drei gibt, und eins kaputt ist…Allerdings finden wir die Preise auch ganz schön erwachsen- 90 Euro für einen Tag. Ich hoffe einfach, dass da auch ein guter Teil Unterstützung für den Nationalpark dabei ist. Aber wir bekommen ja eh keins. Fürs Fahrrad fahren ist es einfach zu heiss, also laufen wir zu Fuß die Bucht ab, und schauen uns das Ganze dann wieder vom Schiff aus an. Es ist eine wunderbare Ruhe hier- keine Motoren, keine Beiboote, keine Jetskis, keine Autos. Um halb sechs holt die Fähre die Ausflügler wieder ab, dann kehrt totale Stille ein. Bis auf- ja genau- die Esel. Immer wieder hört man ihre Schreie. Das klingt teils aufgeregt, erbost, zornig, oder manchmal auch nach höchster Not. Und passiert zu jeder Tages und Nachtzeit. Internet sei Dank weiß ich jetzt- Stuten rufen so ihre Fohlen, und Hengste kommunizieren mit rossigen Stuten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Apropos Ruhe und Internet – Netz haben wir dort so gut wie gar keins- mein Videocall mit Freundinnen funktioniert leider nicht wirklich und friert immer wieder ein. Davon abgesehen ist es aber eigentlich recht schön nicht online zu sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir verbringen den Hauptteil der Zeit in der Cala Reale im Urlaubsmodus- baden, schnorcheln, sonnenbaden, lesen, essen, schlafen. Herrlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber dann klopft doch das schlechte Gewissen an: Wir haben seit einiger Zeit einen dicken weißen Ordner an Bord herumliegen- das gesammelte Wissen, aber auch die Anforderungen die an alle Teilnehmer der ARC- Atlantic Rally for Cruisers gestellt werden. Wie bei anderen Rallys auch starten mehrere Schiffe gleichzeitig von Las Palmas, Gran Canaria (in unserem Fall ca 100, die wie wir mit der ARC+ von Las Palmas über die Kap Verden nach Grenada wollen), werden über die Fahrtzeit getrackt, und es werden am Ende Sieger gekürt. Die Teilnahme an der ARC bedeutet für uns erhöhte Sicherheit bei unserer ersten Atlantiküberquerung Anfang November, das Siegertreppchen ist eher nicht unser Thema. Und im Rahmen der ARC gibt es für die teilnehmenden Boote und die Crew Anforderungen die zu erfüllen sind- sei es Sicherheitsausstattung, Sicherheitschecks, absolvierte Schulungen, Anmeldungen etc. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schulungen, z.B. zu medizinischer Versorgung, Erster Hilfe an Bord, Feuer, Wasser etc haben wir natürlich längst hinter uns. Dennoch ist der Ordner ziemlich dick und irgendwann müssen wir mal anfangen uns da durchzuarbeiten. Vor allem falls wir doch noch etwas an Ausstattung brauchen. Es ist nämlich gar nicht so einfach Dinge zu bestellen, wenn man ständig unterwegs ist, und auch nicht genau weiß wann man wo ankommt, bzw wieder abfährt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erste Aufgabe aus dem Ordner: Sicherheitsausstattung prüfen, auf Vollständigkeit und Funktion. Also heraus mit Schwimmwesten, Rettungsbojen, Sicherheitsleitern, Rettungssegel, Seeanker, Epirb etc. Da muss zum Beispiel auch überall der Name unseres Bootes drauf. Jedes Feature zu erklären würde den Rahmen hier sprengen- es sei so viel gesagt: Wir haben alles was auf der Liste steht und noch viel mehr. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_6339.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Interessant ist vielleicht noch die Rettungsweste, mit zugehöriger Sicherheitsleine zum Festhaken am Boot. Die Weste löst automatisch aus, sobald man im Wasser ist. Das geht über eine kleine Tablette, die den Auslösemechanismus blockiert. Dringt Wasser ein löst sich die Tablette auf, und die Gaspatrone bläst die Weste auf. Die Weste hat einen hohen Kragen und dreht einen immer auf den Rücken- somit ohnmachtssicher. Zusätzlich haben wir ein Licht eingebaut, dadurch leuchtet die Weste im Dunkeln. Außerdem eine sogenannte Sprayhood: Man kann ein Plastikschild über die Weste ziehen, so dass man zwar atmen kann, aber kein Wasser ans Gesicht kommt. Gerade bei Wellen wichtig. Und wichtigstes Feature: Unsere persönlichen MOB Melder (ManOverBoard), die ebenfalls in der Weste verbaut sind. Das sind Sendegeräte, die bei Aktivierung eine Alarmmeldung abgeben verbunden mit einer Positionsmeldung. Diese Meldung wird auf allen Schiffen im Umkreis angezeigt, und auch optisch und akustisch bei uns an Bord.  Das ist natürlich eine extrem vereinfachte Erklärung. Zusammengefasst kann man sagen- bei uns fällt niemand von Bord, und wenn dann niemals unbemerkt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als nach drei Tagen der Wind auffrischt bringt er leider auch ein ganz unerwünschtes Geschenk mit- die Wellen tragen eine ganze Menge Quallen in die Bucht. Faszinierend anzusehen, verderben sie einem aber doch das Badevergnügen. Wache halten von Deck aus während der andere schwimmt funktioniert auch nicht, weil die perfiden Wabbeldinger unterm Boot durchtauchen und plötzlich an der Badeleiter hochkommen. Letztes Jahr in Licata hat mich eine schmerzhaft am Bein erwischt – seitdem mache ich erst recht einen großen Bogen um diese Tierchen, bzw. bleibe auch mal dem Wasser fern. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Somit für uns das Zeichen zum Aufbruch – wir setzen die Segel Richtung Castelsardo, ein mittelalterliches Städtchen 23 Meilen weiter östlich, das mit einer Marina aufwartet, und vor allem mit einer Werft. Denn das Unterwasserschiff der Blue Baloo braucht nach einem Jahr im Wasser doch etwas professionelle Zuwendung. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_5995-58209748.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 02 Aug 2021 16:59:52 GMT</pubDate>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Schickimicki an der Costa Smeralda</title>
      <link>https://www.blue-baloo.com/schickimicki-an-der-costa-smeralda</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir kommen jetzt langsam in den Bereich der Costa Smeralda, im Nordosten Sardiniens.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Küstenabschnitt, der sich vom Großraum Olbia über die Maddalena-Inseln bis nach Palau im Norden erstreckt ist berühmt-berüchtigt für die Reichen und Schönen, für Stars und Sternchen. Porto Cervo haben viele schon mal gehört, Puff Daddy (heißt er grad so, kennt den noch einer?) urlaubt hier genauso gerne wie Beyoncé oder Leonardo di Caprio. Wie es bei den heutigen Influencern aussieht, da muss ich leider passen- ob da außer Dubai noch was anderes in Frage kommt. Zuletzt erlangte dieser Teil Sardiniens traurige Berühmtheit, da u.a. die ansässige Discothek (Club..) von Flavio B. sich für Sardinien letztes Jahr zum Supergau im Sinne von Corona-Superspreader-Location entwickelte. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gegründet wurde die Costa Smeralda übrigens komplett auf dem Papier- Agha Kahn und weitere potente Geschäftsmänner seiner Zeit taten sich Anfang der 60er Jahre zusammen, kauften einigen Schäfern die 50 km Küste für einen Apfel und ein Ei ab und gründeten das Consorzio Costa Smeralda. Dieses entwickelte die wunderschöne einsame Küstenregion zum hochklassigen und hochpreisigen Touristenmagnet – allerdings unter strengen Auflagen. Jedes Immobilienprojekt musste durch das Consorzio genehmigt werden, es musste im eigens neu entwickelten mediterran-sardischen Stil und unter Verwendung lokaler Ressourcen gebaut werden. Zudem durfte die Höhe der Gebäude die der Bäume nicht überschreiten. Dadurch wurde zwar zum einen eine ganze Küste künstlich entwickelt – der Ort Porto Cervo zum Beispiel ist auch vom Consortium gegründet worden. Und der ein oder andere Nachfahr der besagten Schäfer wird sich heute noch ärgern über die erzielten Grundstückspreise. Zum anderen aber wurde so verhindert, dass in der Entwicklung von Sardinien Hochhausbettenburgen entstanden. Es gibt ja an den mediterranen Küsten Europas leider genug schlechte Beispiele aus den 60ern und 70ern Jahren, die zeigen wie es sonst aussehen könnte. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_5305.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wodurch man aber vor allem merkt, dass man an die Costa Smeralda kommt? An der schieren Größe der Boote, und an deren Menge. Wenn sich in Kroatien ein 60 Fuß Schiff in die Nähe einer Bucht verirrt, ist die Aufregung groß, und Handys werden gezückt, um Bilder zu machen. Hier ist 60 Fuß die Norm, 100 Fuß ist spannend, und wirklich groß sind 100 Meter. Ja, Meter. Da kann man entspannt an Deck spazieren gehen. Olympiaschwimmbecken und Helikopterlandeplatz inklusive. Da sind dann die Beiboote größer als wir mit unseren 44 Fuß.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           So viele wie Anfang Juni hier schon herumrauschen, da möchte ich nicht wissen, wie es im Juli oder August aussieht. Die beigefügten Bilder sind von einem einzigen Nachmittag. Die ganz großen Boote sind kein Problem, diese Schiffe werden von Berufskapitänen gefahren, die zum einen die Regeln kennen und auch keinen Stress haben wollen. Interessant oder teils anstrengend sind die „kleineren“ 60 Fuß Boote, die teils die Vorfahrtsregeln entweder nicht kennen, oder bewußt ignorieren. Ein paar Mal kämpfen wir mit starken Wellen, verursacht durch Motorboote, die mit Riesenspeed nah an uns vorbeisausen. Auch das scheint den meisten entweder nicht bewusst oder aber auch einfach egal zu sein, dass uns quasi das Geschirr um die Ohren fliegt. Lustig zu beobachten und zu hören ist ein Funkspruch. Eine dieser Riesenyachten funkt das Boot der Guardia di Finanzia an, um auf seinem Wegerecht zu bestehen. Die Guardia hat nicht mal geantwortet und ist knapp an ihnen vorbeigeschossen. Kurz mal gezeigt wo der Hammer hängt. Nun, dafür fehlen uns die PS, und dann letztlich auch die Lust. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir starten an einem Vorläufer der Costa Smeralda, in Puntaldia, mit seinen karibischen Stränden, Lo Impostu und Brandinchi. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Brandinchi Strand habe ich einige Urlaube meiner Kindheit verbracht. Allerdings hatte ich das einsamer in Erinnerung. Karibik Feeling mit türkisenem Wasser, weißem Sand, und im Hintergrund immer sehr erhaben der Tavolara-Berg. Aber wo ich mein Handtuch noch unterbringen sollte unter Einhaltung sowohl des Corona-bedingten, als auch meines persönlichen Mindestabstands ist mir fast schleierhaft. Scheint sich in den "paar Jahren" seit damals doch herumgesprochen zu haben, dass das hier ein ausgesprochen schöner Strand ist. Auch Lo Impostu direkt daneben ist ein Bilderbuchstrand. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir ankern fast eine Woche vor Brandinchi. Der Vorteil auf dem Boot ist ja immer, dass wir nicht an den Strand müssen- wir können direkt vom Boot ins kristallklare Wasser hüpfen. Und wer da mit dabei ist, da brauchts auch keinen Mindestabstand. Oder wie es im Brandner Kaspar so schön heißt: „Der Himmel der Bayern – das ist da, wo einer aufpasst, dass keine Deppen nei kommen“. So schön und so einfach. Übrigens bayerisches Kulturgut, wunderbar im Volkstheater, aber auch sehr niedlich aktuell filmisch umgesetzt vom Bully Herbig. Genug abgewichen vom Thema. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bis auf gelegentlich vorbei rauschende Motoryachten- die wir winkend und brüllend davon abhalten ebenfalls unter die 10 Meter Grenze zu uns zu kommen - gibt es jetzt auch ein ganz tolles neues Gimmick im Regal der Superyachten: Kurze Boards mit Motorantrieb. Da steht man cool drauf wie ein Surfer, braucht aber keine Welle und somit auch kein Können, und rauscht durch die Bucht. Benzin ist leider auf dem Motorboot selten ein knappes Gut, die Dinger sind klein, und die Langeweile anscheinend groß. Also wird kurz nach Ankerwurf für jeden an Bord so ein Höllengerät ausgepackt und los kann es gehen. Je geübter der Fahrer wird, umso enger zieht man lautstark die Runden im scheins eigens abgesteckten Slalomfeld der anderen ankernden Boote. Da empfiehlt es sich dann die Schwimmrunden ganz eng um das eigene Boot zu absolvieren. Ähnlich wie bei den deutlich größeren Jetski – einer hat Spass und die ganze Bucht k… Kleine Empfehlung: wer sowas mal ausleiht – fahrt raus aus der Bucht! 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schall trägt zum einen über Wasser weit, und man sieht Schwimmer einfach schlecht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lo Impostu:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4663.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und natürlich gibt es immer was am Boot zu tun - hier ziehen wir die Logge mal wieder raus. Heisst wir nehmen einen Propfen aus dem Rumpf heraus, der ein Rädchen dran hat. Durch die Bewegung des Rädchens wenn wir fahren können wir die Bootsgeschwindigkeit ermitteln, unabhängig vom GPS. Durch kleine Muscheln wird das Rädchen immer mal wieder blockiert. Am besten rausnehmen und in Essig einweichen. Da beim Rausnehmen ein Loch im Rumpf entsteht, muss man schnell den sogenannten Blindstopfen reinsetzen. Und nach dem Einweichen selbes Prozedere wieder zurück. Bilder vom Doing selbst sind eher schwierig - hier muss es schnell gehen, um möglichst wenig Salzwasser ins Boot zu bekommen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nach einer dennoch wunderbaren Woche vor Anker in der Brandinchi Bucht zieht es uns in die Marina di Puntaldia direkt nebenan. Im Juni ist diese noch recht günstig für uns mit 38 Euro die Nacht. Ab Juli steigt der Preis ganz deutlich und endet bei knapp 200 im August. Wahnsinn. Wasser und Strom immerhin inklusive ;-) Die Einfahrt ist dermaßen eng, dass der Puls beim Einfahren kaum mehr messbar ist. Keine Ahnung wie die ganzen großen Yachten hier so entspannt reintuckern- für uns war es ein Abenteuer. Aber tatsächlich eine Bilderbuchmarina, im typischen Stil der Küste, mit Restaurants und allem was man so braucht oder brauchen könnte. Nur der Supermarkt hat noch nicht Saison, hier wird noch fleissig renoviert. Hier wettern wir den Starkwind ab und sonnen uns am nahen Strand. Einen Abend machen wir einen Ausflug ins nahe San Teodoro zum Essen und geniessen den Bummel über den Nachtmarkt dort und das abends schon recht belebte Örtchen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In Puntaldia bekommen wir auch unseren neuen Anker- einen Rocna 33. Der Rolls Royce unter den Ankern. Um einen Vergleich zu probieren: Das ist so, als ob man sein Auto mit einer Keramikbremse für teuer Geld nachrüstet. In 99% der Fälle völlig überdimensioniert und man kann zu recht die Frage stellen ob das nötig ist- aber für dieses eine Prozent ist es ziemlich beruhigend sie zu haben. Unser 25 kg Bügelanker ist für unsere Größe und Gewicht eigentlich richtig. Aber wenns mal arg wird sind 33 kg einfach besser als 25kg- und heisst für uns- ruhig schlafen in der Ankerbucht. Zudem ist der Rocna speziell geformt, um sich auch bei Winddrehungen wieder fest im Sand einzugraben. Wir haben allerdings bis zuletzt Sorge ob der Anker bei uns in den Ankerkasten reinpasst. Aber- sitzt wie angegossen, und so sehen wir vergnügt den nächsten Ankerabenteuern entgegen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zuletzt lernen wir am Steg in der Marina noch ein sehr nettes Paar von einer 60 Fuss Motoryacht kennen, mit welchen wir einen feucht-fröhlichen langen letzten Abend auf deren Boot verbringen. Schon beeindruckend viel Platz da drauf. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weiter geht es Richtung Tavolara, wir ankern ein paar Tage in der Cala Girgolu. Der Blick von dort auf den Tavolara ist erhebend. Und dieser Berg, der eine ganze vorgelagerte Insel ist, verändert sich über den Tag beständig. Aber immer zum Staunen und hingucken. Dort wohnt übrigens die Familie Bertoleoni, die direkten Nachfahren des Königs von Tavolara. Die Anekdote besagt, dass der König von Sardinien dort zu Besuch war, und als sich der damalige Herr Bertoleoni ebenfalls als König vorstellte, war der sardische Herrscher so amüsiert, dass er ihm die Insel, und somit ein Königreich schenkte. Diese Geschichte ist aber nur durch die Familie Bertoleoni dokumentiert und die Urkunde irgendwie verschütt gegangen…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Jetzt ist die eine Hälft der Insel ein Nato-Stützpunkt (ja die wissen wo es schön ist), und die andere Hälfte wird von den königlichen Nachfahren bewohnt, die dort ein Restaurant betreiben. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was auch wirklich schön zu sehen ist, dass die ganze Küste hier von weitem fast unbebaut erscheint. Erst bei näherem Hinsehen wird offenbar, dass die Hügel von unzähligen Villen beherrscht werden, die sich aber brav unter Pinienhöhe, alle mit dem gleichen sardischen Steinmauern, an den Fels anschmiegen. Aber dennoch, für mich bleibt es irgendwie künstlich, zumal auch nur in der Saison dort Leben ist. Im Winter sind sogar die meisten Supermärkte geschlossen. Wir genießen den Blick auf den tollen Berg und erledigen so Dinge wie Wäsche waschen etc. Der Vorteil ist, dass keine Superyacht die etwas auf sich hält, in die Nähe von so einem wäschebehängten Gipsy-Boot kommt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da mal wieder Wind in rauen Mengen im Anmarsch ist sausen wir nach Olbia in die dortige Marina. Die Einfahrt nach Olbia ist spannend, ist doch die Betonnung (die Markierung innerhalb welcher mal fahren sollte) ziemlich eng. Zumindest wenn man bedenkt, dass die großen Fähren und Tanker aus dem Hafen da ebenfalls und im schlechtesten Fall gleichzeitig durchfahren. Wir haben aber Glück, und trotz permanenter sorgenvoller Blicke vor und zurück haben wir die halbstündige Einfahrt für uns alleine. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Marina di Olbia gibt nochmal alles was man sich so von der Costa Smeralda erwartet. Für Yachten über 30 Meter gibt es nicht nur generell überhaupt mal Platz, sondern ein viertel der Marina ist speziell dafür vorgesehen. Und der Service ist atemberaubend. Es gibt u.a. kostenlose Shuttle zum Flughafen, in die Stadt und – hier wird’s für uns spannend- zum Einkaufszentrum. Wir werden also – wieder mal – im schwarzen Bus, zum Einkaufen gefahren und wieder abgeholt. Absolut top und erspart uns viel Schlepperei. Mit fast 100 Euro die Nacht aber auch kein Schnäppchen. So bleiben wir nur eine Nacht und wettern den Wind ab. Im Kaktus ist übrigens ein blinder Passagier versteckt...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unser nächstes Ziel ist die Cala di Volpe, beziehungsweise die Bucht direkt daneben. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser Teil der Küste wird wirklich sehr stark besungen, ganz in der Nähe ist dann auch Porto Cervo.  Wir sind allerdings enttäuscht. Der Anker fällt vor Porto Oro auf sechs Meter Tiefe- das Wasser ist aber nicht klar genug um ihn richtig zu sehen. Am Ende der Bucht ist eine Marina, und so werden wir bis 8 Uhr abends und morgens wieder ab 8 Uhr durch ankommenden Wellenschlag gut durchgeschüttelt, wenn wieder ein Boot in die Marina düst. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Maddalena-Inseln, die als nächstes auf unserer gen Norden Tour kommen, sparen wir uns für einen anderen Törn auf. Es gibt wieder Wind-Warnung und irgendwie kann uns auch keiner erklären wie das dort im Naturschutzgebiet so läuft. Die einen sagen, man darf Ankern, aber nicht über Nacht. Die anderen sagen, man darf gar nicht ankern, oder doch, sogar über Nacht. Und dann gibt es die, die sagen- darf man alles nicht, machen alle aber trotzdem. Das kann irgendwie nicht der Sinn des Naturschutzgebietes sein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Letztlich aber auch egal- wir wollen eine Marina auf Grund der Windsituation. Und die Marinas in der Nähe sind definitiv nicht unsere Preisklasse. Also sehen wir uns Porto Palau, Maddalena und das Capo Testa im Vorbeifahren an. Letztlich auch sehr schön.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           U
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           nd kommen mit der Isola Rossa wieder in ein Gebiet, in dem wir uns wohl fühlen. Eine Marina, wo Fischer es sich noch erlauben können ihr Boot dort zu haben, und auch Sarden vor Ort wohnen können. Ein schöner Sandstrand mit durchsichtigem Wasser, und eine schöne anständige Pizzeria. Genau das was wir mögen und suchen. Und Mitte Juni noch quasi leer. Für den Geldbeutel der Sarden würden wir ihnen natürlich mehr Touristen gerade wünschen. Nach dem Gewimmel an der Costa Smeralda genießen wir aber die Ruhe und Unaufgeregtheit dieses Ortes sehr. Und freuen uns an der Ahnung, dass der Rest der Nordküste Richtung Westen jetzt immer ruhiger und nochmal wunderschön wird. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_5726.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_2489.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 25 Jul 2021 13:11:27 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.blue-baloo.com/schickimicki-an-der-costa-smeralda</guid>
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      </media:content>
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    </item>
    <item>
      <title>Seglerleben an der Ostküste</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Von Villasimius nach Arbatax
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Segeln wohin Wind und Welle einen tragen – hört sich super an. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn man sich das aber etwas genauer anschaut stellt man schnell fest, dass das ein romantisches Bild ist – aber eben halt auch nur ein Bild.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Großen würde das ja zum Beispiel heißen, dass man wie wir in südlichen Sizilien, in Licata startet und je nach Wind in Griechenland, Tunesien, Malta oder -mit viel Glück- in Sardinien landet. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und in den meisten Fällen will man ja irgendwo hin. Oft noch innerhalb einer bestimmten Zeit. Wir zumindest wollen die Ostküste Sardiniens entlang segeln. Dafür benötigen wir den Wind aus der richtigen Richtung – alles was nicht Nord- Nord-West oder Nord-Ost ist, ist super. Zudem hätten wir gerne den Wind nicht zu schwach (wir wollen ja nicht motoren), und aber auch nicht zu stark (keine Lust auf Sturm im unbekannten Gebiet). Ach ja und dann bräuchten wir so in ca. 6-8 Stunden Entfernung noch einen geschützten Ankerplatz, der nicht zu flach, nicht zu tief ist, bitte sandigen Untergrund, der uns durch einen Hügel aus der vorherrschenden Windrichtung schützt und der gegen einlaufenden Schwell geschlossen ist. Oder alternativ bei viel Wind eine Marina, die ausreichend geschützt ist und die nötige Tiefe für unser Boot hat.Als Segelboot geht es unter Wasser noch über 2 Meter weiter bei uns. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da man sich die Bedingungen nicht wünschen kann, setzt das alles viel Planung vorraus, mit Hilfe von Wetterapps, Küstenhandbüchern und Kartenmaterial. Die richtige Planung entscheidet über gut schlafen oder besorgt wach bleiben, motoren oder segeln, bleiben oder aufbrechen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und so heisst es oft irgendwo warten, um den nächsten Streckenabschnitt gut meistern zu können. Auch mal einen Ort auslassen, weil der bei den Windbedingungen gerade nicht passend ist. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dennoch müssen wir immer wieder umplanen, manchmal sehr spontan, und uns eine neue Lösung suchen, eine neue Bucht, eine Marina…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das ist ein interessanter, lehrreicher und auch wirklich ganz neuer Grad an Fremdbestimmung. Durch das Wetter, unbestechlich, unverhandelbar, auch durch Charme nicht beizukommen. Und oft schlecht einschätzbar und wechselhaft in seinen Launen. Dabei ist wie oben beschrieben beim Segeln das Wetter essentiell. In einem Masse wie man es sonst nicht kennt. Zum Ankommen, für den Komfort, aber auch für die eigene Sicherheit und die des Bootes. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das soll jetzt gar nicht so dramatisch klingen. Aber oft werden wir gefragt warum wir so lang an einem Ort waren, der doch gar nicht so viel zu bieten hat- aus touristischer Sicht. Oder warum wir nicht in der Soundso Bucht/Dorf etc waren. Eben genau darum – weil wir Starkwindphasen abwarten oder ein gutes Wetterfenster nutzen wollten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Ostküste Sardiniens erweist sich hier auch im südlichen Teil als recht trickreich- zum einen gibt es wenig kleine Buchten – die meisten Küstenabschnitte sind recht gerade und lang. Also kein Schutz für uns zum offenen Meer. Und wir stellen fest, dass unsere Wettervorhersagen meist falsch liegen, teils nur in der Windstärke, oft auch Richtung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zudem widersprechen sich dann auch noch die einzelnen Wettermodelle (wir greifen z.B. auf bis zu 5 verschiedene zu) - sprich manchmal muss man sich dann einfach festlegen welchem Modell man glaubt. Am Ende sind das auch nur Berechnungen und Wahrscheinlichkeiten aus Großwetterlagen heraus, die nach vorne projiziert werden. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als wir in Villasimius Richtung Arbatax starten, rechnen wir damit schön segeln zu können. Pustekuchen- glatt wie ein See liegt das Meer da, kein Lufthauch regt sich. Wir motoren die Küste entlang. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Vorteil dabei ist, dass wir ungeplant ankern können. Eigentlich dachten wir in die Marina von Arbatax einzulaufen, wegen der oben erwähnten offenen Küste. Bei den Wind- und Wellenverhältnissen aber ankern wir eine Bucht davor und geniessen es völlig alleine hier zu liegen. Nachdem Guido sich an die Arbeit macht die Positionslampen vorne zu reparieren, nehme ich mir das Heck der BB vor. Wir haben da ein paar unschöne Flecken vom Tanken- da ist letztes Jahr Diesel über das Heck gelaufen und wir haben den Fehler gemacht es erst antrocknen zu lassen, bevor wir es weggeputzt haben. Also muss die Politur ran, und da danach noch ein Rest in der Flasche ist, bekommt das ganze Heck ein bisschen liebevolle Zuwendung. Derweil hängt Guido in deutlich unbequemer Haltung im Ankerkasten um die Kabel der Lampen zu erneuern. Und nicht nur die – hier zeigt sich was Meerwasser so kann – und zwar innerhalb von nicht mal 10 Monaten…Und nachdem wir in einem Youtube-Video eines österreichischen Segelpaars gesehen haben, was Kriechstrom durch Undichtigkeiten so anstellen kann auf einem Boot, isoliere ich lieber nochmal die Leitungen in unseren Geräteträger neu ab.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als wir unseren Weg die Küste entlang fortsetzen, kehrt sich das Wetterthema um – vorausgesagt ist leichter Wind „achterlich“, also von hinten, mit maximal 10 Knoten Wind. Wir denken darüber nach, wann wir den Gennaker mit dem Bären setzen können- unser Leichtwindsegel für solche Fälle. Wir bekommen aber etwas völlig anderes – über 30 Knoten von schräg vorne, mit einer ordentlichen Welle, die genau auf die Küste zu walzt. Die Gischt spritzt ein paar Mal bis ins Cockpit…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Damit ist für uns das Thema Ankern Essig, und unsere Planung dahin. Wir beschließen die Marina von La Caletta anzusteuern – die nächste Marina auf unserem Weg, die genug Tiefe hat für uns. Also statt einem beschaulichen Halbtagestörn entgegenzusehen geben wir Gas, und kommen nach ungefähr 20 Meilen mehr als gedacht, abends in La Caletta an. Nach dem Anlegen ist es natürlich erst mal windstill...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da zwei Tage mit Winden über 40 Knoten vor uns liegen bleiben wir gleich noch ein paar Tage dort. Der Ort an sich ist nicht wirklich sehr spannend, und noch im Vorsaison-Halbschlaf. Wir igeln uns also ein und ruhen uns einfach ein wenig aus. Wir haben es sehr gemütlich. Immerhin haben wir damit die untere Hälfte der Ostküste, und somit den für uns etwas schwierigen Teil schon hinter uns – im Sauseschritt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sobald das Wetter es zulässt, geht es Richtung Costa Smeralda- nicht nur bekannt als die Welt der Reichen und Schönen – sondern auch mit vielen Buchten gesegnet, die uns hoffentlich guten Schutz zum Ankern bieten werden. Und der Name der Costa Smeralda kommt vom smaragdfarbenen Wasser in den Buchten- da sind die Erwartungen entsprechend hoch!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4369.jpeg" length="466768" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Sun, 18 Jul 2021 18:24:18 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Alte Pfade kreuzen - Bye Sicily</title>
      <link>https://www.blue-baloo.com/alte-pfade-kreuzen-bye-sicily</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           S
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          izilien verschwindet im Kielwasser…
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch wenn diese größte Insel des Mittelmeers wunderschön ist – für uns hatte sie zuletzt den Beigeschmack des Festhängens, der Zwangspause über diesen Corona-Winter. Deshalb fühlt es sich an wie ein Befreiungsschlag als wir Ende Mai endlich Richtung Sardinien starten können. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein ganzer Tag, eine Nacht und nochmals ein halber Tag komplett auf See liegen vor uns. Die Strecke kennen wir jetzt schon, sind wir sie ja letztes Jahr hin und – ungeplant – auch wieder zurück gesegelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu Anfang bekommen wir noch teils mit, was an der Südküste Siziliens durch die Nähe zu Afrika doch leider immer wieder an der Tagesordnung ist – 4 Helikopter kreisen in weiter Entfernung, Armee Jets überfliegen uns mehrmals, und wir hören Funksprüche der Küstenwache. Ein unschönes Gefühl. Auch wenn es nicht direkt in unserer Nähe ist, so bekommt es doch einen andere Ausprägung als zuhause auf dem Sofa. Das Wissen, dass sich hier Dramen abspielen bedrückt einen, wir können uns dem nicht entziehen. Das Meer ist noch eiskalt um die Jahreszeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bald verlassen wir diese Gewässer allerdings, und wir erleben die schönen Seiten des Fahrtensegelns. Ein Delphin kommt längsseits und taucht kurz unter uns durch. Und wir sehen Schildkröten – und zwar über den Tag verteilt insgesamt 10 Stück. Aber so behäbig sie auch aussehen, sobald wir näher kommen tauchen sie blitzschnell ab. Auf den Fotos kann man mit viel Mühe den Kopf erahnen. Die erste Zeit können wir unglaublich schön segeln, 22 Knoten Wind, wir machen 7 Knoten Fahrt. Herrlich. Endlich wieder richtig unterwegs. Der Wind schläft später leider immer wieder ein, wir nehmen die Genua rein und raus. Wir begegnen einem Fischer der kein AIS System an hat- angeblich passiert das ja nicht. Ganz kurz denke ich da doch an Boris Herrmann und die Vendée Globe…Als es dunkel wird bemerken wir, dass unsere Positionslampen (vorne am Bug ein in Fahrtrichtung rechts grünes und links rotes Licht, das uns zum einen sichtbar macht, zum anderen durch die Farbe im Dunkeln unsere Fahrtrichtung anzeigt)  – wieder nicht funktionieren. Wir dachten wir hätten diesmal alles vor Start gecheckt – die haben wir vergessen vor lauter Start-Euphorie. Und natürlich geht genau das nicht, was nicht gecheckt wurde. Wir haben für unser Beiboot eine kleine batteriebetriebene Laterne mit grün/rot Licht- die installieren wir als Notlösung am Bug. Klappt ganz gut. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es scheint eine starke Strömung zu herrschen- wir machen unter Motor 7,5 Knoten Geschwindigkeit- also kommen ca 1,5 Knoten von der Strömung. In dieser Richtung macht das Spaß. Für die Nacht entscheiden wir uns das Vorsegel und Motorunterstützung laufen zu lassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es ist Vollmond wenn auch etwas bedeckt. Aber immerhin, somit ist nicht pitschschwarze Nacht, sondern eigentlich ganz gute Sicht. Teils können wir den Motor auch auslassen, und ziehen mit der Genua durch die Nacht mit immerhin noch 4 Knoten. Ab ein Uhr nachts wird es spannend- Gewitter ziehen auf. Zum ersten Mal kann ich nachts auf dem Radar die Gewitterzellen sehen- und sie kommen immer näher. Der Himmel nordwestlich ist taghell von Blitzen, teils im Sekundenabstand. Optisch ein absolutes Highlight. Genießen kann man das aber eher nicht – es heißt wenn möglich besser ausweichen. Einen Blitzeinschlag wollen wir nicht riskieren. Die wichtigsten Geräte habe ich, als faradayschen Käfig nutzend, in den Backofen gepackt (Das führt Tage später im übrigen zu einer langen Suche nach dem Handfunkgerät und dem ipad – bis es mir nach einer Stunde wieder einfällt…). Und so fahre ich in meiner Schicht kräftig Slalom mitten auf dem Meer. Unser Track sieht aus als hätten wir zuviel Rotwein erwischt. Aber ich schaffe es allen auszuweichen. Guido hat in seiner Schicht fast genauso viel Glück- bis auf einen kräftigen , sandigen Regenguss. Den verschlafe ich komplett. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Obwohl es tagsüber in Landnähe bereits gute 25 Grad hat, ist es vor allem nachts hier draussen weit weg vom Land noch sehr kalt- mit fortschreitender Stunde und auch Müdigkeit legen wir immer noch eine Lage an Kleidung an. Nur um uns dann morgens in der Sonne von Skiunterwäsche und doppelter Fleecejacke unter dem Ölzeug wieder bis auf kurze Hose und T-Shirt zu entzwiebeln. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gegen 13 Uhr laufen wir Villasimius im Südosten Sardiniens an. Zur Begrüßung zieht eine Delphinschule durch die Bucht. Der Anker fällt auf 6 Meter herrlichem Sandboden in türkisblauem Wasser. Guido springt ins Wasser, mir ist es noch etwas zu kalt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den Rest des Tages „versandeln“ wir an Bord, teils schlafend, teils sonnend. Sonst ist außer Nahrungsaufnahme und reiner Freude da zu sein nicht mehr viel mit uns los. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ausflug in die Hauptstadt
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Morgen starten wir früh in die Marina von Villasimius. Wir planen einen Ausflug nach Cagliari, Sardiniens Hauptstadt. Mietautos sind noch nicht zu bekommen, es ist noch vor der Saison. Taxi ist uns zu teuer für die über 50 Kilometer. Also Bus. Da die nächste Haltestellt im 4 km entfernten Ortskern von Villasimius liegt, gönnen wir uns bis dahin allerdings ein Taxi. In einem nagelneuen Mercedes Bus mit Fahrer mit Hemd und Krawatte fahren wir also bei der Bushaltestelle vor. Der Umstieg ist doch kurz gewöhnungsbedürftig. Aber der Bus ist sauber und nicht mal halb voll. Im Internet steht, wir können im Bus ein Ticket lösen. Ja, das Internet lag falsch – wir sollen mit der App bezahlen konstatiert der Fahrer. Also laden wir in den Serpentinen (nicht runter schauen) mühsam die App runter. Aber auch nach mehrfachen Versuchen mit zwei Handys schaffen wir es nicht die Bezahlfunktion zu aktivieren. Also schwarz fahren. Das kennen wir schon aus Bari. Kann ich ja gar nicht gut. Aber aussteigen mitten auf der Strecke kommt auch nicht in Frage. Wir machen Screenshots der Fehlermeldung falls eine Kontrolle kommt. Bei einem deutschen Schaffner würde das wahrscheinlich nicht viel bringen. Die Strecke ist wunderschön, und so lassen wir es sein die Köpfe ins Handy zu stecken und genießen die Aussicht auf türkise Badebuchten. Nach 1.5 Stunden erreichen wir Cagliari. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da wir am Hafen ankommen machen wir uns als erstes auf den Weg zum Luna Rossa Trainingslager. Das ist die Americas Cup Mannschaft von Prada- und Pirelli. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch wenn mir das mittlerweile zu technisch geworden ist, werden da dennoch unglaubliche seglerische Leistungen gezeigt. Die Boote dazu gefielen uns früher aber besser.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das Lager ist aber leer, alle ausgeflogen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Also auf Richtung Altstadt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Erstmal stärken wir uns in der Marina in der schicken Hublot Bar. Warum eine Uhrenmarke eine Bar betreibt, bzw ihren guten Namen dafür hergibt und dann nicht mal irgendwo eine Uhr zu sehen ist entzieht sich meinem Verständnis, aber die Verantwortlichen werden sich irgendetwas dabei gedacht haben. Aber die Bar ist sehr schön, und toll gelegen. Gestärkt starten wir den Rundgang. Und wir finden die Altstadt von Cagliari wunderschön. Zum Teil mutet sie fast französisch an, dann wieder uritalienisch. Auf jeden Fall aber schön. Wir steigen auf die Bastione Saint Remy hinauf und genießen den Blick über die alte und neue Stadt und die Bucht. Fünf Stunden durchstreifen wir die Stadt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da unser Bus um 18 Uhr wieder startet, und wir somit zur italienischen Un-Zeit unterwegs sind was essen betrifft, kann ich keinen Restaurantbericht hinzufügen. Und so geht es mit der bewährten Kombi- Bus und Taxi wieder Richtung Marina. Wobei wir ausgehungert in Villasimius im Ort einen Stopp zum Essen einlegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sind sehr zufrieden mit unserem Abenteuer-Ausflug, aber auch ziemlich geschafft. So viel laufen sind wir gar nicht gewöhnt gerade.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Morgen machen wir noch ein paar fällige Arbeiten - es hört nie ganz auf- am Boot, befreien die Blue Baloo vom Salz der Überfahrt und machen uns dann auf den Weg ins -für uns- Neuland- die Ostküste Sardiniens soll es werden für die nächsten Wochen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 11 Jul 2021 07:48:51 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Oben hui und unten pfui?</title>
      <link>https://www.blue-baloo.com/oben-hui-und-unten-pfui</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Sciacca, Favignana und eine Kurskorrektur
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir laufen Sciacca auf unserem Weg gen Westen an, da die sizilianische Südküste nicht unbedingt ein Ankerparadies ist, und wir nicht direkt zum Saisonstart an einem ungeschützten Strand den nächtlichen Schwell genießen wollen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Marina ist recht klein, aber hat gute Kritiken. Deshalb haben wir bereits aus Licata einen Platz dort telefonisch reserviert. Da wir auch tanken wollen und das Hafenbecken recht seicht wirkt, fragen wir per Whattsapp nochmal nach, ob es auch an der Tankstelle tief genug ist – Kein Problem, über 5 Meter ist die Antwort.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beim Einlaufen in den Hafen legen wir zuerst an der Tankstelle an- mein erster Anleger der Saison, die Anspannung ist also groß. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir haben also getankt und wollen in die Marina einfahren. Noch von der Tankstelle aus rufen wir an- und stellen fest, dass die Telefonnummer nicht zu Sciacca gehört sondern zu Favignana…Schön dass wir also einen reservierten Platz 50 Meilen weiter haben. Leichter Schock bei uns – zum einen wegen der Tiefenangabe der Tankstelle- (nochmal gut gegangen…), zum anderen wegen des Platzes. Aber Guido geht zum Marina-Office, und wir erhalten einen Platz zugewiesen. Und sind die einzigen Gäste am langen Transitsteg. Es ist halt noch nicht Saison.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Ort zeigt sich uns aus Hafensicht recht morbide verlottert. Nicht neu ist uns, dass in Sizilien oft mal Müll herumliegt, und somit leider auf den ersten Blick schöne Orte auf den zweiten genaueren Blick leider sehr uneinladend werden lassen. So auch hier. Aber hier sind auch die Gebäude sehr runtergekommen, die Beleuchtung ist abends eher spärlich. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dennoch finden wir in der Nähe des Hafens ein sehr schönes Restaurant, das uns inmitten halb zusammengefallenere Häuser Gourmetküche serviert. Das mutet schon ziemlich skuril an. Und die kleinen Häuschen am Hafen wandeln sich abends in coole kleine Bars, die auf einen Absacker einladen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die große Überraschung erfahren wir allerdings als wir uns auf den Weg in die Stadt über dem Hafen machen. Nachdem wir die lange, langsam zerfallende Freitreppe (Guido hat 220 Stufen gezählt, ich zwei Katzen und eine tote Ratte) hinter uns haben stehen wir auf einem Plateau, gesäumt von herrschaftlichen Stadthäusern, tobendes Leben auf den Straßen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Sciaccesen leben hier oben, und kümmern sich offenbar recht wenig um den Teil am Fuße des hohen Felsens. Ausser den Fischern, die hier nachts und frühmorgens ausfahren und uns zu nachtschlafenen Zeiten durch nahes Passieren ( und somit Wellenschlag) wecken. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da sich das Wetterfenster für die Westfahrt nicht öffnen möchte, bleiben wir drei Tage im dann doch recht schönen Sciacca, bevor wir uns auf den Weg nach Favignana machen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir nutzen die Zeit auch wieder für ein paar Bootsarbeiten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          .
         &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h6&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Taube an Bord statt auf dem Dach 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h6&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Favignana ist eine der äolischen Inseln, die wir auch im letzten Jahr besucht hatten. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Fahrt dorthin ist seglerisch recht unspektakulär. Kurzzeitig können wir uns von der Genua ziehen lassen, dann ist wieder Flaute. Allerdings haben wir bald einen blinden Passagier. Eine Taube. Auf Booten ein eher ungewöhnliches Tier, zumal diese hier sehr gepflegt wirkt und auch zwei Ringe um die Füße trägt. Brieftaube? Sie versteckt sich die meiste Zeit vor dem Windzug, schläft ein bisschen und versucht sich auch mehrfach den Weg durch die Luken freizupicken. Aber nein, ins Innere kommst du bestimmt nicht. Auch im Schlaf macht sie alle Bootsbewegungen mit, bei ordentlicher Seitenwelle. Lustig zu beobachten. Da wir ein Stück vom Land entfernt sind denke ich sie ruht sich vor dem Weiterflug einfach etwas aus. Nach einer guten Stunde verabschiedet sie sich und hinterlässt uns noch ein unschönes Geschenk an Deck – Undank ist der Welten Lohn…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h6&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rückwärts ist nicht vorwärts
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h6&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Favignana ankern wir in der Cala Rossa – der Swimmingpoolbucht, zusammen mit Freunden aus Licata.  Allerdings ist die Nacht recht wacklig, da viel Welle in die Bucht läuft. Somit starten wir bei Sonnenaufgang und verlegen uns schnell auf die Nachbarinsel Levanza.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine schöne Stimmung empfängt uns dort mit der aufgehenden Sonne. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die kleine Ankerbucht sieht perfekt aus und wir sind ganz alleine. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir werfen den Anker und fahren rückwärts damit er sich eingraben kann. Das tut er aber nicht richtig, und so spannt sich die Ankerkette immer kurz, und dann rutscht der Anker nach. Seegras ist als Untergrund beim Ankern nicht ideal. Wir wollen also Anker auf gehen und nochmals werfen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich lege den Vorwärtsgang ein und gebe Gas, um Guido etwas zu helfen den Anker zu bergen (Weniger Spannung macht es einfacher für den Motor der Ankerwinsch).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber wir fahren nicht vorwärts. Ich gebe noch mehrmals Gas – und wir fahren sogar rückwärts. Die Felsen an der Seite der Bucht kommen näher und ich bin nicht in der Lage wegzufahren. Wir überlegen fieberhaft was der Grund sein kann, und wie wir es beheben oder zumindest schnell Schaden begrenzen können. Adrenalin ist am Anschlag. Ist am Ende der Propeller abgefallen? Um das als erstes auszuschliessen, springt Guido direkt heldenhaft ins Wasser (16 Grad!). Propeller ist noch dran und dreht sich auch. Während ich schon überlege, ob wir schnell das Beiboot ins Wasser lassen um uns notfalls von den Felsen wegschieben zu können, tüftelt Guido schon im Motorraum. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vermutung: Die Schubstange zur Getriebesteuerung ist gebrochen. Der Steuerstand ist direkt über dem Motor, und über einen Hebel lässt sich der Motor vorwärts, rückwärts oder mittig im Leerlauf bewegen. Das passiert mittels einer Stange, die die Verbindung zwischen Steuer und Getriebe darstellt. Wenn ich oben den Hebel nach vorne bewege und Guido manuell am Getriebe einkuppelt kann ich vorwärts fahren. Aber sobald ich den Hebel dann wieder betätige „verliere“ ich quasi die Verbindung. Ich kann also nicht zwischen vorwärts und rückwärts fahren wechseln. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heisst wir sind erstmal wieder halbwegs fahrtüchtig- aber nicht wirklich manövrierfähig. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der nächste große Hafen der hier Hilfe verspricht ist Trapani, 6 Meilen entfernt. Also starten wir nach Trapani- statt in der neuen Bucht gemütlich zu frühstücken. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gegen 10 erreichen wir den Hafen – natürlich mit 30 Knoten Wind in der Passage und mächtig Welle gegen uns. Nachdem die Coastguard mehrfach näher kommt hissen wir die „Wir sind nur bedingt manövrierfähig“ – Flagge. Schon toll was man mit einem Schiff alles mittels verschiedener Flaggen aussagen kann. Beim Auto gibt’s nur den Warnblinker. Hilft natürlich nur wenn der andere auch weiß was diese Flagge aussagt...Wir werden daraufhin mit Blaulicht, Vollgas und recht nah passiert- vielen Dank für die große Extrawelle von der Seite und das nicht erfolgte Hilfsangebot… 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei der Hafeneinfahrt erwartet uns dann ein Mitarbeiter von Boatservice Trapani, und geleitet uns zum Liegeplatz. Auf dem Weg kommen wir an der Seawatch 4 vorbei- beeindruckendes Schiff. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich soll in das Wasserbecken steuern, das normalerweise für den Boots-Lift benutzt wird. Von hinten wird der Mitarbeiter mit seinem Beiboot uns mittels einer Leine bremsen. Als Boot habe ich keine Bremse. Das nennt sich maritim aufstoppen und wird normalerweise durch Rückwärtsschub erledigt. Das bedeutet der Propeller dreht in die andere Richtung und dadurch wird die Fahrt verlangsamt, bis hin zu Stopp und Rückwärtsfahrt. Das geht ja bei uns gerade eben nicht. Also heisst es ganz langsam in das Becken einfahren, rechts anlegen und den Motor stoppen. Den Rest muss der Mann im Beiboot erledigen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Klappt aber alles gut. Und dann geht es ans Fehler suchen und ausmerzen. Tatsächlich war die Vermutung richtig, und wir bekommen einen neuen Draht für die Schubstange. Durch einen Knick (der da nicht sein sollte) ist der Draht gebrochen. Bis abends sind wir wieder flott. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Da uns die Lust vergangen ist wieder auf die Inseln rauszufahren, und es um sieben uns auch einfach zu spät ist, bleiben wir den Abend in Trapani. Die Stadt soll wunderschön sein – wir haben ehrlich gesagt nur die nächste Pizzeria aufgesucht und sind von dort direkt wieder  aufs Schiff zurück– genug Aufregung für einen Tag. Positiv können wir aber dennoch von diesem Tag mitnehmen, dass wir in der doch kurzzeitig kritischen Situation super miteinander agiert haben. Wir sind beide ruhig geblieben und haben gut kommuniziert. Dadurch konnte keine Hektik ausbrechen und wir haben gemeinsam nach einer Lösung gesucht. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit dem Gedanken fallen wir früh ins Bett. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am nächsten Tag wollen wir nach 8 Monaten endlich Sizilien Lebewohl sagen und die Überfahrt nach Sardinien antreten. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sun, 04 Jul 2021 11:20:14 GMT</pubDate>
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      <title>Back on track!</title>
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      <content:encoded>&lt;div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
         Wiedersehensfreude im Gesicht
        &#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Den Winter über haben wir bei entsprechenden Nachfragen immer vermieden ein Datum zu nennen, wann es wieder losgeht. Wer wäre auch im Januar in der Lage gewesen zu sagen wann man guten Gewissens ins Ausland kommt, geschweige denn mit 2 Impfungen intus. Deshalb haben wir nicht lange im Voraus geplant, sondern erst als sich die Lage besser einschätzen ließ.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Letztlich ist es dann aber am 08.05 soweit. Wir sitzen im Flieger, haben uns – nochmal – von Verwandten und Freunden verabschiedet, virtuell oder real, wieder ohne Abschiedsparty. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber damit hatte jetzt auch wirklich niemand gerechnet. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Flug ist wieder mal interessant – der ältere Herr vor mir hat auch nach einem Jahr Pandemie noch nicht verinnerlicht, dass die Maske nicht unterm Kinn zu tragen ist, sondern wir alle nur seine Augen sehen wollen. Der tiefe gutturale Husten macht es da auch nicht besser. Ich bin trotz Impfung mal wieder froh über meine eng sitzende FFP-3 Maske. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch die Durchsage, vor Landung doch bitte sitzen zu bleiben bis die Reihen einzeln dann zum Aussteigen aufgerufen werden…. Ihr wisst glaube ich was jetzt kommt. Wie ein Mann steht der ganze Flieger auf, holt hektisch das Gepäck aus dem „Overhead compartment“ und steht dann 10 Minuten lang Nase an Hinterkopf im Gang…
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber auch das bringen wir hinter uns, Roberto erwartet uns am Ausgang und fährt uns zuverlässig und plaudernd von Palermo die 3 Stunden nach Licata in die Marina. Es ist eine wunderschöne Landschaft durch die wir fahren - und um diese Jahreszeit so grün dass man sich in der Schweiz wähnen könnte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           S
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           chon auf dem Weg zum Boot begegnen uns die ersten der Licata- Teilzeitbewohner und wir brauchen eine ganze Weile um bei der Blue Baloo anzukommen. Aber es ist einfach total schön wie herzlich wir von allen begrüßt werden. Nur der Gurt meiner Tasche wird irgendwann doch recht schwer. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann liegt sie da, die Blue Baloo, unser zuhause. Abgesehen von viel braunem Sahara-Sand, den die Winterstürme mitgebracht haben, sieht sie aus wie aus dem Ei gepellt. Grosse Freude, großes Hallo- also von unserer Seite. Elegante Zurückhaltung bei der BB…;-) Und auch im Inneren ist alles so wie wir es verlassen haben. Ich hatte etwas Bedenken und Sorge, ob nicht doch Feuchtigkeit sich breit gemacht hätte über den Winter- bei den meisten Booten ein Thema. Aber es ist alles in Ordnung, kein bisschen „Gemüffel“. Dank an die Familie Schöchl für eine gut durchlüftete und durchdachte Konstruktion.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und ab dann heisst es – Schiff putzen, einräumen, proviantieren, Servicearbeiten- und startklar machen. Denn wir wollen raus, aufs offene Wasser. Insgesamt dauert es dann aber doch fast zwei Wochen bis wir wirklich starten. Zum einen gab es ein paar Dinge am Boot zu tun, zum anderen waren wir auch schnell wieder Teil der Gemeinschaft in Licata und wollten Zeit mit den Menschen dort verbringen, die es im Sommer in alle Winde zerstreuen würde. Die haben sich zum Beispiel die Zeit mit Limoncello brauen vertrieben- und der muss ja dann in Respekt der Leistung auch in Ruhe verprobt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schiffsarbeiten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Neben Putzen ware es viel Wartungsarbeit - Kleinigkeiten wie Reissverschlüsse und Lukendichtungen mit Silikonspray einsprühen, oder den Mückenschutz am Niedergang (Eingang ins Schiff hinein) fertig nähen, aber auch kompletter Motorservice mit Ölwechsel etc. Und wir haben wieder den netten Taucher gebeten, das Unterwasscehrschiff (endlich mal ein selbsterklärender nautischer Befgriff) abzuschrubben, damit wir nicht die halbe Flora und Fauna von Licata mit uns rumfahren. Anschaulich konnte man das sehen an unserem Kugelfender, der ungefähr das Doppelte auf die Waage brachte wie vor dem Winter (bei Menschen ja ähnlich, riecht aber besser).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aber wie meist am Schiff- man sieht direkt ein Resultat der schweisstreibenden Arbeit, und so strahlt uns nach ein paar Tagen die BB wieder wie gewohnt an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3383.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neben allen Arbeiten haben wir natürlich auch ein wenig Licata genossen ...
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ach und beinahe den Friseur vergessen – Alfonso, der Friseur ohne Haare. Wir hatten einen Termin für Mittwoch, waren Mittwoch da – nur Alfonso nicht. Tja, dann gibt’s wohl auch keinen Schnitt. Es wird munter gewaschen, geföhnt und gelacht mit den 5 Mädels im Salon- aber schneiden, das darf hier nur der Chef. Also - neuer Termin für den nächsten Tag. Und diesmal klappt es auch – gewaschen wird von den Mädels, geschnitten vom Meister, geföhnt von den Mädels und letztes Finish wieder – vom Chef. Und das für 42 Euro – für uns beide zusammen wohlgemerkt. Wir sind zufrieden- die Matte ist ab, und darf jetzt wieder einige Monate vor sich hinsprießen – mit ständig Wind und Salzwasser braucht man über spleenige Frisuren sowieso nicht mal im Ansatz – Achtung Wortwitz- nachdenken.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und natürlich haben wir die Kühlschränke wieder gut gefüllt, Lebensmittel vakuumiert und eingefroren, Gewürze getrocknet, und die Früchte vom Markt genossen. Und etwas Neues kennengelernt- Nespole. Die haben wir geschenkt bekommen, zusammen mit einigen Kräutern. Eine orange leckere Frucht, sieht etwas wie eine Aprikose aus, hat grosse Kerne, und hält sich nur sehr sehr kurz- deswegen auch kein Exportschlager obwohl ganz lecker.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und am Ende mussten wir als Segler auch auf den richtigen Wind warten – die vorherrschende Windrichtung an Siziliens Südküste ist aus West/Nordwest. Also genau da wo wir hinsegeln wollten. Und das bedeutet dann im Seglerjargon „gegenan“, gegen Wind und Welle. Das macht überhaupt gar keinen Spass. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Am 21.05. heißt es dann endlich zum ersten Mal in 2021: Leinen los. Der Wind ist leider einfach gar nicht vorhanden, was alle romantischen Träume der ersten Ausfahrt vertreibt. Wir motoren nach Sciacca.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dennoch sind wir sehr glücklich. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wieder auf dem Boot, auf dem Wasser, unterwegs nach Westen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3716.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 17 Jun 2021 19:19:08 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>2020 - Superkalifragilistisch oder Satz mit "x"</title>
      <link>https://www.blue-baloo.com/2020-ein-rueckblick</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           2020 – was soll ich nur mit Dir machen…
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Das Jahr auf das wir Jahre gewartet haben, der Start unserer großen Reise,
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            ﻿
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
                      
           mit dem Ziel, mit unserem Boot die Welt zu umrunden…
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Die ersten 5 Monate waren wir noch zuhause, in den letzten Vorbereitungen für unseren Start, gleichzeitig ab März bereits im Corona-Modus, arbeitstechnisch noch voll eingespannt, aber größtenteils im Home Office. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Hier konnten auch wir feststellen, dass mal ein Tag Home Office, freiwillig gewählt, durchaus großartig ist- man ist viel produktiver, weil ungestörter, nebenher läuft auch noch die Waschmaschine und der Arbeitsweg ist auch gespart. Meist wählt man dann auch Tage, die eher konzeptionell, und zum „in Ruhe denken“ sind, mit wenig Meetings.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Mit Corona bleibt davon nicht viel übrig. Die Meetings sind direkt aneinandergesetzt. Da ja die Wegezeiten wegfallen schaltet man sich „einfach“ von einer Konferenz in die Nächste. Die fehlende Nähe wird durch noch mehr Meetings ersetzt. Und wenn man dann abends mal anfängt Mails zu beantworten, den Tag zu ordnen, und die Meetings nachzubereiten - da fällt dann auf, dass man die Waschmaschine nicht angemacht hat, das Mittagessen mal wieder ausgefallen ist. Einkaufen war auch keiner, Sport und Bewegung sind völlig ausgefallen- maximale Entfernung Bad zu Schreibtisch. Nach 2 Wochen auf einem schicken „Normalstuhl“, mit Laptop und ohne Monitor versteht man plötzlich, warum es ergonomische Bürostühle gibt. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Parallel klingelt ständig der Paketbote, um die restlichen online bestellten, Ausrüstungsgegenstände abzuliefern. Was bei einigen Dingen zeitlich recht eng wurde, denn wir hatten in unserer Planung nicht daran gedacht, dass plötzlich das Online-aufkommen verzigfacht und somit teils die Lieferzeiten ebenfalls unkalkulierbar und deutlich verlängert wurden.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            ﻿
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Dennoch ist es irgendwann Ende Mai, und wir starten – in unser bisher größtes Abenteuer.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Liebe Freunde bringen uns nach Italien und ein paar Tage später verlassen wir San Giorgio di Nogaro. Wo wir waren, was wir gemacht haben, wie es uns erging- das kann wer möchte in den einzelnen Blogeinträgen nachlesen. Doch Corona bleibt an unserer Seite. Gott sei Dank haben wir das Glück, bisher keine persönliche Bekanntschaft gemacht zu haben. Trotzdem beeinflusst es uns und unsere Reise nachhaltig. Grundsätzlich ist es auf einem Schiff relativ gut möglich der ganzen Thematik aus dem Weg zu gehen – bis aufs Einkaufen ist der Abstand zu anderen Menschen und sogar Dingen meist nicht unter 30-40 Meter. Im Sommer kann man, wenn man doch in ein Restaurant gehen möchte, draußen sitzen. Und das haben wir aber auch nur getan, wenn uns der Abstand der Tische zueinander gefallen hat. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            ﻿
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Großartige Momente und Erinnerungen definieren diesen Sommer:
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Soweit so gut, solange man sich in einem Land, bzw. einer Region aufhält. Denn: Das Land innerhalb der EU, ja sogar die Region eines Landes zu wechseln will plötzlich gut überlegt und geplant sein – Wie sind die Zahlen? Wie hoch ist unser Vertrauen in das dortige Gesundheitssystem für den Fall der Fälle? Im Notfall- wie schnell kämen wir nach Hause?  Oder wäre das gar nicht möglich? Wie gehen die Menschen dort damit um, werden die Regeln eingehalten? Kommen wir überhaupt hinein, sind die Grenzen offen?
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Muss man sich vorher anmelden? Online, per App, per Fax...?
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Benötigen wir einen Test?
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Woher
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            bekommen wir hier überhaupt einen Test, und ist der noch gültig nach 2 Tagen Überfahrt? Müssen wir in Quarantäne und wo muss man das überhaupt melden? 
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Man sieht, die Fragen, die man sich „zuhause“ schon stellt, werden unterwegs noch komplexer, hübsch garniert noch mit der sprachlichen Barriere. 
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           So sind wir sehr abrupt aus Mallorca nach Sardinien „geflohen“, da Italien die Balearen auf die „rote Liste“ gesetzt hatte. Genauso sind wir dann recht schnell von Sardinien nach Sizilien aufgebrochen, da die Regionen nach der Saison die inneritalienischen Grenzen dicht machten. Und der krönende Schluss war die Abreise aus Sizilien nach Deutschland, mit einem Vorlauf von 10 Stunden, um vor dem Lockdown Italien verlassen zu können. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           So das Bild im organisierten Europa - wir wissen nicht, wie das in anderen Ländern auf unserer weiteren Route gehandhabt wird.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Und so fällt im August die Entscheidung 2020 im Mittelmeer zu bleiben. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/Bildschirmfoto+2021-01-06+um+13.29.10.png" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Was sich so locker flockig anhört, ist für uns eine große Entscheidung mit sehr großen Folgen.
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            ﻿
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
                      
           Eigentlich hätten wir im November den Atlantik überquert. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Zuerst einmal heißt das, der jahrelang vorbereitete Plan einer Weltumsegelung – passé.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Denn das schaffen wir zeitlich nicht mehr. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Das muss man erstmal verdauen. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Das haben wir denke ich ganz gut geschafft. Vor allem muss man sich in diesem Jahr ja immer vor Augen halten was in der Welt gerade so passiert. Da sind wir am Ende dankbar, dass unsere Reise bis jetzt überhaupt so möglich ist. Und das sind wir wirklich. Aber es sei uns gegönnt dass wir dahin einen kleinen gedanklichen Weg hatten. Den wir aber gut gemeinsam beschritten haben. Wer hierzu nochmal nachlesen möchte – im Blog unter „Die Entscheidung“.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_6474.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Ganz wunderbar war, dass wir durch unser „Umdrehen“ richtig Zeit für Sardinien hatten, und die Westküste, startend in Bosa, bis Portoscuso, dann die Südküste bis Villasimius, gemütlich und intensiv erkunden konnten. In Portoscuso haben wir ja tatsächlich ein wenig unser Herz verloren und mussten uns zwingen auch irgendwann wieder aufzubrechen. Die ägadischen Inseln gehören da auch zu den großartigen Geschenken unserer Entscheidung - diese hätten wir sonst nicht erleben können. Aber vor allem zähle ich da die Menschen der Community in Licata dazu – auch wenn unsere Zeit in 2020 dort viel kürzer war als geplant. Wer im Mittelmeer bleibt braucht einen Platz zum Überwintern- das wurde für uns aus vielen Gründen Licata auf Sizilien. Wir haben tolle Menschen, Persönlichkeiten, mit interessanten Lebensgeschichten und Plänen kennen gelernt, die wir sehr ungern verlassen haben. Danke an Michaela und Sven, Gabi und Georg und Tony, für die tolle Aufnahme, und dass ihr ein Auge auf die BB habt!
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Und so bin ich gedanklich im Oktober angekommen, fast schon ist es November. Wir waren aus privaten Gründen Anfang Oktober in Deutschland und haben ein Auto mitgebracht – für Ausflüge auf der Insel. Das Schiff ist für den Winter vorbereitet, der Propeller ist im schwarzen Anti-Bewuchssack verstaut, der Motor ist gespült, der Wassermacher konserviert. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Nur die beiden Bewohner wollen sich nicht so recht einwintern lassen. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Die Temperaturen sinken kontinuierlich, und es wird bereits ab 18 Uhr dunkel. Tagsüber in der Sonne liegt man noch bei 17 Grad am Strand, zumindest so lange es nicht zu windig ist. Abends allerdings werden die Temperaturen dann bald einstellig. Hinzu kommt, dass die Lokale ab 18 Uhr geschlossen sind. Das alles führt dazu, dass man ab 18 Uhr im Boot drinnen sitzt. Die Standheizung ist immer so lange an, bis es warm ist und die Luft zu trocken wird. Dann dreht man sie aus, bis es kalt wird. Kochen abends ist auch eher ungünstig, denn beim Nudeln kochen beschlagen alle Fenster. Feuchtigkeit ist sonst kein Thema bei uns an Bord, und wir wollen es auch keines werden lassen. Wir wechseln auf mittags kochen, abends Brotzeit. Die anderen Marinabewohner trifft man leider eher nur im Vorbeigehen auf einen kurzen Plausch- die meisten Veranstaltungen sind abgesagt, und im Schiff ist es uns dann doch zu eng mit Mehreren – vor allem in Bezug auf das Thema Corona gesehen. Das hatten wir uns anders vorgestellt - in dieser schönen Marina, mit all diesen netten Menschen und dem Örtchen Licata. Wir stellen also fest – wir sind keine Wintersegler! Nicht mal am südlichsten Punkt der EU. Da gibt es Leute, die sogar noch nördlicher im Winter unter Segeln unterwegs sind…ganz klar – nix für uns. Wieder was gelernt. Über uns und im weitesten Sinne übers Segeln, bzw. Leben an Bord. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_8254.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Wenn man sich nun also vorstellt, dass wir nicht wirklich angetan waren vom Leben an Bord im November, dann kann man sich vielleicht vorstellen, was die Meldung des bevorstehenden härteren Lockdowns für Italien bei uns bewirkt hat. Wir saßen mit einem befreundeten Seglerpaar nachmittags draußen in einem Restaurant, als wir die Meldung über die kommende neue Verordnung hörten. Italiens Regionen wurden je nach Inzidenz Farben gegeben, die über die Freiheitsgrade bestimmten. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Kalabrien sollte einen Tag später rot werden- das bedeutete, kein Verlassen der Stadt, der Region, alle Restaurants komplett zu und noch ein paar Dinge mehr. Wir hatten ja das Auto vor Ort, und somit mussten wir auf dem Weg nach Hause durch Kalabrien durch. Fährt die Fähre über die Straße von Messina dann noch? Ob man als Fremder durch Kalabrien durchreisen darf? Wahrscheinlich schon, genau konnte es uns aber keiner sagen.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Und ob die örtliche Polizei das anders sieht war auch nicht sicher. Somit war uns ggfs der Weg nach Hause wenn nicht abgeschnitten, so doch sehr erschwert. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Zudem war für Sizilien noch in Diskussion ob gelb oder rot. Rot würde dann vor Ort heißen, dass die Stadt nicht mehr verlassen werden darf. Somit war auch unsere Idee, den Winter über Sizilien zu erkunden, ins Wasser gefallen. Die Vorstellung noch ca. 4 Monate auf dem Boot in der Marina zu sein, ohne die Möglichkeit auch nur den Ort zu verlassen, fanden wir zusätzlich zu den oben genannten Themen nicht sehr verlockend. Der Entschluss war entsprechend schnell gefällt – wir hauen ab. Am nächsten Tag mittags saßen wir im Auto – Schiff aufgeräumt, Kleidung einvakuumiert, Polster aufgestellt, Wassertanks geleert, und los gings. Über 2000 Kilometer lagen vor uns. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Nach 250 Kilometern auf der Insel gehts über die Strasse von Messina-diesmal allerdings mit etwas mehr Verdrängung.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Zwischenstopp auf
          
                    &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Fast
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
          halber Strecke
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Trotz aller Sperrungen haben wir auf Höhe Neapel eine tolle Unterkunft gefunden – Achtung von Herzen kommende unentgeltliche Werbung- der Agriturismo „I Cacciagalli“ in Teano ist ein Traum. Die Zimmer sind einfach wunderschön, jedes anders und liebevoll eingerichtet. Das ganze Anwesen ist ein Schmuckstück. Umgeben von den eigenen Weinbergen und Nussbäumen. Das Essen war ebenso ein Gedicht, und die beiden Besitzer Diana und Floretano sind tolle aufmerksame Gastgeber. Und wir waren die einzigen Gäste. Natürlich haben wir etwas von dem guten Wein und den unglaublich leckeren Nüssen mitgenommen. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Wir haben es gut heim geschafft, und uns dann brav in Quarantäne begeben, als Reiserückkehrer. Aber es ist eine unfassbar lange Autofahrt gewesen. Man stelle sich vor, man kommt an Rom vorbei, und das ist die Hälfte der Strecke…. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            ﻿
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_9431.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Seit Anfang November sind wir also in Deutschland, genießen die Zentralheizung und kümmern uns um Dinge für die man sonst zuhause nie Zeit hat. Ohne Corona wäre das natürlich alles viel toller – zuhause sein mit richtig Zeit in der staaden Zeit, mit Glühwein an den Christkindlmärkten, Freunde treffen, tolle Essen zubereiten und viele Leute einladen, Weihnachten ungeplant zuhause und mit der Familie feiern, unter der Woche Skifahren wenn die Pisten leer sind, Wanderungen auf die bayerischen Berge, mit Kaiserschmarrn auf der Hüttn – ahhhhhhh- jetzt stelle man sich das Zonk-Geräusch vor (also die vor 1990 geborenen zumindest) – alles ganz anders dieses Jahr. Aber die Rechnung ist ja auch gänzlich falsch- ohne Corona wären wir gar nicht hier, sondern in der Karibik. Das macht es jetzt gerade nicht besser…irgendwie…
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Aber wir machen das Beste draus, und wir haben in der Tat eigentlich eine gute Zeit. Wir gehen viel spazieren (vor der Haustür), machen Sport, genießen unser Zuhause, und gehen kleinere Projekte an, die wir jetzt zeitlich vorziehen können. Langweilig ist uns bis jetzt noch nicht. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Wenn ich jetzt 2020 eine Note geben sollte, so kann man vorab sagen: Wir hatten einen unglaublich phantastischen Sommer, den ich nicht missen möchte. Ich denke das können nicht allzu viele Menschen dieses Jahr sagen. Und wir sind gesund – auch das ein Novum aus 2020, das man sich dies plötzlich sehr sehr bewusst macht. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Insgesamt kippt die Waage für dieses Jahr allerdings klar ins Negative auch für uns – das hat aber mit Ereignissen zu tun, die nicht mit dem Boot oder der Reise in Verbindung stehen und somit nicht hierher gehören. Also, 2020, setzen, 6. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Wann wir wieder starten? Feste Planungen, haben wir gelernt, sind momentan nicht allzu sinnvoll. Aber wir wollen, im Frühjahr wieder auf die Blue Baloo, dort ein paar Arbeiten am Boot in Licata umsetzen, und sobald das Wetter mitspielt geht es dann wieder raus aufs Meer. Ziel ist es  durchs Mittelmeer bis Gran Canaria zu touren, um im November über die Kap Verden den Atlantik zu überqueren. Fingers crossed ;-)
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/Folie10.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 07 Jan 2021 20:01:22 GMT</pubDate>
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    <item>
      <title>Alles hat ein Ende aber nicht nur die Wurscht hat zwei</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Wir sind in Licata, unserem sizilianischen Winterplatz für diese Saison angekommen. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Warum? Im Mittelmeer beginnt es im Herbst/Winter dann doch ungemütlich zu werden. Erste Herbststürme bekommen wir jetzt schon mit – in der Mehrzahl - und wir sind gerade mal anderthalb Wochen hier. Das Gute daran ist, dass wir direkt jede Himmelsrichtung austesten – einmal hatten wir jetzt Sturm aus Nordwest, dann aus Süd, aus Ost und aus Südwest. Wir können also gleich am Anfang sehen, wie gut unser Liegeplatz hier ist. Soweit wir das sehen können – er ist sehr gut. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_8266.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Draussen....
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_8268.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           zu selben Zeit Drinnen...
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Deshalb also ein Winterquartier für die BB. Licata? Kannten wir bis vor ein paar Wochen noch nicht mal vom Namen her. Aber in der Cruising Community hatte sich der Name rumgesprochen- da die Marina recht neu ist und durch mehrere Wellenbrecher gut geschützt. Und es gibt einige, die hier den Winter verbringen
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           , aus 16 Nationen
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            – das birgt die Chance auf interessante Begegnungen.
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Sizilien haben wir aus drei Gründen gewählt: 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Um einen möglichst warmen Winter zu genießen: Man kommt kaum südlicher im europäischen Mittelmeer. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Um nächstes Frühjahr schon gut auf der Route zu sein, um früh im Jahr wieder losstarten zu können.
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            ﻿
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Und letztlich planen wir den Winter zu nutzen, um Sizilien von Land aus zu erkunden – da bietet die größte Insel des Mittelmeers genug Abwechslung für uns.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Das heißt diesen Winter wieder neue Erfahrungen für uns – wir bleiben eine Weile an einem Ort, und lernen auch die ländliche Umgebung kennen. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Gleichzeitig gibt es ein paar Dinge am Boot zu tun, wenn man vorhat, es eine Weile nicht zu bewegen:
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Wir spülen den Motor mit Süßwasser – Das tut ihm besser als wenn den ganzen Winter Salzwasser im Kreislauf ist. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Die Winschen haben mal wieder eine Wartung verdient. Hier ist es vor allem wichtig, gut aufzupassen, wie das Puzzle wieder zusammengesetzt wird. In diesem Falle ist es wirklich unerwünscht, dass Teile übrigbleiben.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Und die Luken bekommen ein bisschen Liebe- Polieren von oben und Silikonspray für die Gummidichtungen – auf dass sie ewig
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            ﻿
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           dicht bleiben. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Eine Sache geben wir direkt, ohne nachzudenken in fremde Hände: Unser Propeller bekommt ein Kleidchen aus schwarzem Plastik. Denn wenn man den Steg ansieht, so fällt einem auf, dass sich da halbe Korallenriffe dran befinden. Heißt- das Wasser ist äußerst beliebt bei Muscheln und anderem Getier, das so einen Propeller äußerst attraktiv findet. Wir haben einen Faltpropeller. Das hat sehr viele Vorteile- beim Thema Bewuchs aber eben nicht. Denn wenn er nicht läuft faltet er sich zusammen. Wenn sich dann Muscheln etc drauf niederlassen, kann er sich nicht mehr entfalten.
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Dann haben wir
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            keinen Vortrieb mehr. Um das zu verhindern zieht man einen dunklen Plastiksack über den Propeller- ohne Licht mags auch das Unterwassergetier nicht. Das Thema Wasser und
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           b
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            aden in Marinas hatte ich glaube ich schon mal erwähnt- das Tauchen zum Propeller
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           überlassen
           
                      &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            ﻿
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           wir somit
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            gerne
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           de
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           m
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            freundlichen Marinero.
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           In der Marina sind wir gut angekommen und in der Community wirklich super aufgenommen worden. Es gibt hier wöchentlich Aktivitäten in der Community, zweimal Happy Hour, Yoga, Barbecue, italienisch Kurs und ich habe mir sagen lassen sogar Bridge, Line Dance und Boulenachmittage. Langweilig wird’s da nicht.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Ein temporäres Ende für das Seglerleben, abgelöst vom Marinaleben. Aber auch ein temporäres Ende für die wöchentlichen Berichte – das würde Euch und mich
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            sonst
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           langweilen denke ich. Auch bei straffem Marina-Wochenplan würde es sich doch s
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           ehr
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            wiederholen.
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Wöchentlich weiter geht es
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            dann
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           im Frühjahr, wenn wir wieder auf Tour sind, dann hoffentlich mit Kurs Richtung Karibik.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Für alle, die auch an Sizilien und unserem Leben hier gerne teilhaben möchten – ich werde in unregelmäßigen
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            und auch etwas längeren
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Abständen hier weiter berichten, von Ausflügen, tollen Erlebnissen oder aus meiner Sicht spektakulären Begegnungen. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Schon mal Danke, dass ihr uns so zahlreich begleitet habt bis jetzt – wir haben uns unheimlich über die hohen Besucherzahlen auf der Seite und noch viel mehr über jede persönliche Zuschrift gefreut. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_8144.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Tue, 06 Oct 2020 12:55:34 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Ägadisch und phantastisch</title>
      <link>https://www.blue-baloo.com/aegadisch-und-phantastisch</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         NoOktoberfest
        
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Aus Sardinien kommend steuern wir die ägadischen Inseln an. Diese liegen westlich vor Sizilien, zwischen Trapani und Marsala. Ich musste zweimal nachsehen wie man die jetzt schreibt- nicht die äolischen, oder auch liparischen Inseln, da waren wir ja schon im Juli, sondern die ägadischen, oder auch „isole egadi“. Mir war bis jetzt nicht bewusst, dass es doch eine ganze Reihe an Kleinstinselgruppen rund um Italien gibt. Aber diese
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            ﻿
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Reise schult offensichtlich auch meine geographischen Kenntnisse
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/GOPR1041.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Es sind insgesamt 3 Inseln, Marettimo, Favagnana und Levanzo, alle drei Naturschutzgebiet. Wir entscheiden uns für
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           L
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           etztere, welche auch die größte der Drei ist. Favagnana hat eine ganz witzige Form, die Insel ist bis auf einen großen Berg in der Mitte komplett flach. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Im Süden, am Punta Sottile, direkt unterhalb dieses Bergs, der aussieht als hätte man ihn im Grand Canyon geklaut, finden wir eine einsame Boje. Die Feriensaison ist vorbei und so bleiben wir nachts völlig alleine. Tagsüber kommen ein paar Ausflügler, aber auch das doch sehr reduziert. Die Bucht ist ein Traum. Und das obwohl es kein Sandboden ist in diesem Fall. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Im Mittelmeer schnorcheln ist ja oft eher fad und recht farblos. Hier hatten wir schon auf den – Achtung – äolischen Inseln schöne Erfahrungen gemacht. Aber Favagnga ist noch mal eine andere Hausnummer. So viele Fische, Unterwasserpflanzen und tolle Felsformationen habe ich im Mittelmeer noch nie gesehen. Man muss genau gucken, da die Fische sich schnell in den Seegrasfeldern verstecken und auch farblich nicht so einfach von den Felsen zu unterscheiden sind – ist ja dann doch kein karibisches Korallenriff. Aber es gibt eine Vorstellung wie wohl größere Teile des Mittelmeers einmal unter Wasser ausgesehen haben mögen.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
           
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Da sich im Lauf der kommenden Woche ein wirklich gemeiner Wind ankündigt, können wir leider nur zwei Nächte bleiben. Favagnaga ist wie erwähnt ziemlich flach und bietet somit kaum Schutz gegen stärkere Winde oder Wellen. Die zweite Nacht verbringen wir in der Cala Rossa- eine Empfehlung des Rangers für das Umweltschutzgebiet. Nun, den Tipp hat er wohl schon öfter gegeben… Es ist Sonntag und gefühlt jeder Festlandsizilianer der einen Motor an Schwimmkörper montiert hat ist, macht sich morgens auf den nur 6 Meilen langen Weg in diese Bucht – es sind wohl weit über 100 Boote. In einer Bucht, in der bequem 20 Boote liegen können. Und da immer wieder einer mehr oder weniger schnell kreuz und quer durch die Bucht düst, empfiehlt es sich recht nah beim Boot zu schwimmen. Aber ab 16 Uhr leert es sich langsam - je nach Stärke des Motors wird es Zeit aufzubrechen, um pünktlich am 6 Meilen entfernten Abendbrottisch in Marsala zu sitzen. Die Cala Rossa wird von den Einheimischen auch Swimmingpool genannt – nicht ohne Grund. So türkis war das Wasser nicht mal in Sardinien. Und ab 17 Uhr kann man das auch richtig genießen. Schade, dass wir weiter müssen – unter der Woche ist es um die Jahreszeit wahrscheinlich ziemlich leer hier.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            ﻿
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Die Südküste Siziliens hat, was ankern und Buchten betrifft, nicht wirklich viel zu bieten, also brechen wir sehr früh in der Morgendämmerung auf, um möglichst weit Richtung Licata zu kommen. Wir passieren Marsala, Sciaccia und laufen schließlich nachmittags in der Marina von San Leone ein, ein kleiner Vorort von Agrigento. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Die Hafeneinfahrt soll versandet sein, und auch insgesamt sind maximal 3 Meter Wassertiefe angegeben. Das gibt wieder Spiel, Spaß und Spannung beim Einfahren. Auch sonst stellen wir fest, dass wir – abgesehen von einem Ausflugsschiff - das größte Boot im Hafen sind – auch das beruhigt nicht unbedingt. Aber alles geht gut, und wir genießen zwei Tage in San Leone. Der kleine Strand direkt neben der Marina hat eigentlich alles, was es braucht- Palmen, feinen Sand und
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           sehr klares seichtes Wasser
           
                      &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            ﻿
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           . Leider trüben die Müllansammlungen das Gesamtbild für uns doch sehr. Wo in Sardinien mit gefühlt 10 Tonnen die Mülltrennung zur Hochkunst erhoben wurde, wird hier alles auf einen Haufen geworfen. Wann das jemals abgeholt wird, keine Ahnung. Oder ob man wartet bis ein Wintersturm alles ins Meer bläst. Es juckt einem in den Fingern das aufzuräumen – aber wohin dann damit? 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Auffällig ist auch die Vegetation – hier stehen Bananenstauden und Palmen, Hibiskusbäume und mehr tropisches Pflanzentum - das verspricht ein mildes Klima im Winter. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Am Mittwoch ist es dann soweit- wir nehmen Kurs Richtung Licata, zur Marina Cala di Sole. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Unser Winterort für dieses Jahr. Wir genießen die Fahrt entlang der sizilianischen Steilküste sehr. Als es dann daran geht die Festmacher vorzubereiten und die Fender auszubringen sind wir aufgeregt und wehmütig zugleich. Das aktive Segeln ist für diese Saison wohl vorbei. Jetzt beginnt etwas anderes – Überwintern auf dem Boot, als Teil einer Community in einer Marina.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Wir sind da die Rookies und lernen von den „alten Hasen“. Wir werden herzlich begrüßt, und da wir ziemlich am Anfang des Stegs liegen, kommen alle bei uns vorbei und die meisten halten kurz ein Schwätzchen. Wir lernen Deutsche, Finnen, Belgier, Engländer, Südafrikaner, Kanadier, Spanier, Amerikaner und Italiener kennen. Wenn wir schon nicht den Winter in der Karibik sein können, so werden wir diesen dennoch wohl sehr international verbringen. Es sind
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           an die 80 Personen, die den Winter in Licata verbringen. Diejenigen, die hier überwintern sind fast ausschließlich Menschen, die das Arbeitsleben komplett hinter sich gelassen haben und entweder vollständig auf dem Boot leben, oder „Half-Timer“ sind, das heißt 6 Monate daheim, 6 Monate auf dem Boot. Wobei „daheim“ dann ja auch eine andere Färbung bekommt – „home is where the anchor drops“. Ein junges Paar ist auch erst seit diesem Jahr unterwegs, unser direkter Nachbar stromert seit 17 Jahren im Mittelmeer. Wir mit unserer „Auszeit auf Zeit“ sind hier die Ausnahme. Ich bin total gespannt auf die ganzen Lebensläufe und -entwürfe die hinter diesen 80 Menschen stehen
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           . A
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           uf den ersten Blick alles spannende Persönlichkeiten und Charaktere
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            -
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           im übrigen nicht, wie man jetzt denken würde, alle im Rentenalter.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Die Marina ist schön angelegt, und bietet alles was man braucht
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            .
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Supermarkt ist um die Ecke, und wir haben auf Empfehlung von Stegnachbarn auch schon eine prima Pizzeria entdeckt. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Von Licata selbst haben wir bis jetzt erst nur ganz kleine Teile gesehen, die waren aber viel versprechend. Aber wir haben ja noch etwas Zeit. Erstmal standen ein paar Arbeiten an, wie Boot waschen und Wassermacher stilllegen. (Aus Marina-Wasser wollen wir
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            definitiv
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           kein Trinkwasser generieren...)
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Den Strand haben wir natürlich als erstes erkundet - Gott sei Dank kann man damit was anfangen – pittoreske Felsformationen im Hintergrund, auf einer Länge von geschätzten 2 Kilometern, sehr feiner, gelber Sand, und wunderbar klares Wasser. Derzeit noch bei 25 Grad Wassertemperatur, keine Klagen also. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Ab Freitag erleben wir dann direkt zur Einstimmung richtig stürmische Winde, in den Spitzen knappe 50 Knoten. Und wie bestellt, zum Testen, auch gleich aus verschiedenen Himmelsrichtungen, garniert mit 3 Metern Welle. Und tatsächlich war das ganz gut für uns zu sehen, wie geschützt wir hier denn sind. Die Marina ist quasi doppelt eingekreist von Wellenbrechern. Beim Einfahren kommt man erst in eine Art „Vor-Becken“, mit der Öffnung nach Süden. Am Ende des Beckens rechter Hand sind dann zwei Wellenbrecher verschränkt hintereinander, so dass man im Zick-Zack in das zweite hintere Becken einfährt. Wellen haben es also maximal schwer hier hereinzukommen. Und der kleine Hügel von Licata hält doch zumindest aus Nord-West ein bisschen Wind ab. Die erste Probe hat die Marina als
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           o
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            mit Bravour gemeistert und wir haben unseren ersten Sundowner-Freitag als „die Neuen“ in der Marina hinter uns gebracht. 
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Zuletzt, als Bayern unverzichtbar
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            zu erwähnen
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            : Eine kleine Minute für das Oktoberfest, das es – leider richtigerweise- dieses Jahr nicht geben kann. Ein historischer Moment zumindest für Bayern, und
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            speziell
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           an diesem Wochenende auch für tausende Italiener. Deshalb ein Prost auf das Italienerwochenende - formvollendet geniessen wir da ein HB Bier, in Italien, statt auf der Wiesn. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_7759.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
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      <pubDate>Mon, 28 Sep 2020 19:22:14 GMT</pubDate>
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      <title>Sardischer Abschied -  sizilianisches Comeback</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Diesmal ein 2-Wochen Bericht. Das hat zwei Gründe – zum einen war schlicht mein Datenvolumen aufgebraucht und in Portoscuso in der Marina war kein W-Lan zu bekommen (Unser W-Lan Verstärker ist noch auf der Liste der zu reparierenden Dinge) Und mit dem kleinen fitzel Empfang im Gewitter hatte dann doch die Steuererklärung Vorrang – verzeiht. Zum anderen waren wir ja auch noch eine weitere Woche in eben Portoscsuso, für uns eine tolle Woche, zum Lesen aber vielleicht nicht so viel Neues. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_1191.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Wir waren viel am Strand, haben die BB also eher wie ein Ferienhäuschen benutzt, und auch das mal sehr genossen. Die Strände sind jetzt vor allem unter der Woche relativ bis fast ganz leer.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_6474.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Meinen Geburtstag haben wir mit einem guten Glas an Deck und anschliessend viel frischem Fisch gefeiert. Das Su Stintru hat extra für uns den Aussenbereich geöffnet, und wir haben uns durch Meeresteller, Scampi und sardische Nachspeise geschlemmt. Sebadas oder Seadas sind sardisches Backwerk - ich tippe darauf dass eine Friteuse involviert ist-  gefüllt mit einer Art Ricotta/Feta Käse, und gebadet in Honig. Genau, was Leichtes. Aber lecker.
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Wettertechnisch war in dieser Woche alles geboten – Sonne, Wolken, Wind, Gewitter und Regen. 47 Knoten konnte ich maximal nachts im Gewitter an Wind messen. Da surft die BB auch mit 8 Leinen in der Marina noch durch die Gegend. Spannend waren auch die irren Wolkenformationen zwischendurch. Ich verstehe leider zu wenig davon. Regen erkenne ich dagegen zuverlässig
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            ;-)
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           . 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Ein phantastisches Event haben wir verpasst - die Buchvorstellung "Un
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           g
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           iorn
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           o
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            con Guido" - aber wer eine Zusammenfassung braucht kann sich bei mir melden, da kann ich helfen...
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_6736.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Donnerstag ist Markttag, da ist um die Markthalle außen rum viel los, und wir decken uns bis unter die Hutkrempe, bzw. den Süllrand mit Käse und Salami ein. Vor Ort eingeschweißt hält das auch eine Weile. Wenn wir es nicht vorher aufessen. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Samstag ist es dann soweit- letztes Proviantieren und Verstauen und los geht’s. Es fällt uns ja doch etwas schwer „unser“ Portoscuso zu verlassen. Die Marina gibt uns im Nachhinein noch einen saftigen Rabatt auf die Liegegebühren, und der Bootsnachbar winkt nochmal zum Abschied. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_6755.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Wir tasten uns langsam zwischen den Inseln Antio
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           ch
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           o und San Pietro durch – die Tiefen hier sind spektakulär flach. Bei schlechtem Wetter würden wir wohl eher den Umweg um San Pietro herum nehmen. "Mangiabarche" finde ich in der Seekarte auch etwas beunruhigend- futtert Boote...Aber alles geht gut und wir tuckern gemütlich durch.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Beim Rausfahren fällt auf, wie sich Portoscuso offensichtlich zu viele Gäste vom Hals hält- Portovesme daneben ist wirklich auffallend hässlich, und das auch noch aus der Ferne. Aber: Was man erst weiß wenn man in Portoscuso ist – Portovesme sieht man von dort aus nicht. Die schickeren Orte Carla Forte und Calasetta dagegen dürfen sich die Bagger und Türme von
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            ﻿
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            gegenüber täglich ansehen. 
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Wir kommen wieder an dem Wrack vorbei, das wir schon im Juli gesehen hatten, und können doch einen ziemlichen Fortschritt in den Abbauarbeiten feststellen. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Der Anker fällt in der Coqquadas Bucht und der Abend wird abgerundet mit frischen italienischen Burgern vom Bordgrill und sardischem Bier. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Allerdings stellen wir fest, dass die Bucht dann doch nicht unseren mittlerweile deutlich gestiegenen Ansprüchen genügt – zwar sind wir ganz alleine, aber wir können den Boden nicht sehen bei 7 Metern Tiefe.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Also auf geht’s nach Porto Pino, dieser wunderbaren langen Bucht, mit weißen Dünen am Strand, grün bemoosten Hügeln im Hintergrund und kristallklarem türkisen Wasser unter BBs Bauch. Abends geht auch noch die Sonne am Rande der Bucht unter und färbt die weißen Dünen rosa. Da weiß ich gar nicht wie ich das beschreiben soll ohne endgültig völlig zu verkitschen. Wahrscheinlich eh zu spät. Ich lasse einfach ein paar Bilder sprechen. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Bei allen Bewohnern an Bord wachsen die Haare seit vier Monaten und auch die BB hat einen Bart bekommen aus Algen und Muscheln. Da dieser aber die Geschwindigkeit beeinträchtigt, und auch nicht so hübsch ist, rücken wir ihm mit dem Spachtel auf die Pelle. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            ﻿
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Da merkt man dann doch, dass 14 Meter eben doch lang sein können, speziell wenn man immer wieder abtauchen muss. 
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Zum ersten Mal nutzen wir unseren Fortress Zweitanker als Heckanker. Denn der Wind soll aus einer anderen Richtung kommen als die Welle, und im Gegensatz zur Welle recht sch
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           w
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           ach sein. Das würde in Konsequenz wieder heissen
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           ,
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            dass sich das Boot seitlich zur Welle dreht und wir wieder von rechts nach links geschaukelt werden. Mit dem hinten ausgebrachten zweiten Anker können wir die BB so legen, dass sie mit der Nase in die Welle zeigt- sehr viel angenehmer. Trotz erstem Mal klappt es sehr gut und es wird eine angenehme Nacht.
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
           
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Schweren Herzens verlassen wir auch Porto Pino wieder, um nochmals Mafaltano einen Besuch abzustatten. Unsere Freunde von der IBEX wollen dort ebenfalls hin, und wir freuen uns sehr auf ein Wiedersehen nach fast 4 Monaten. Und diesmal können wir auf dem Weg nicht nur die Segel rausholen- nein, wir können sogar den Bären fliegen lassen. Heißt übersetzt: Der Wind kommt von schräg hinten und ist nicht zu stark (bis 15, 16 Knoten) und wir können den Gennaker (ein Leichtwindsegel für genau diesen Fall) setzen. Und da wir auf der Blue Baloo sind, steppt bei uns der Bär im Gennaker. Guido grinst einmal um seinen ganzen Kopf herum. Das erste Mal in der Saison dass wir den Bären rausholen können. Und bei 5 Knoten Wind machen wir damit 4,5 Knoten Fahrt. Das sind im Seglerleben Gänsehautmomente.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_6957.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_6966.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/GOPR0794.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Mafaltano will es allerdings diesmal wirklich von uns wissen – ganze 9 Mal müssen wir das Ankermanöver fahren, bis der Anker endlich hält. Der Boden dort ist eine Mischung aus Sand und Seegras. Das Kunststück besteht darin, den Anker genau in einen der kleinen Sandflecken zu werfen. Das bedeutet Bucht abfahren nach Sandstück, anhalten, Anker fallen lassen, währenddessen stehen bleiben, dann rückwärts fahren, Kette rausgeben. Nach 40 Metern Kette in dem Fall den Anker einrucken lassen. Dann merken- das Schiff bewegt sich weiter rückwärts, Anker hält also nicht. Also Anker wieder einholen, Spiel von vorne. Wind ist natürlich genau dann wieder da, um auch noch mitzuspielen, und das Schiff zu drehen wenn es gerade nicht benötigt wird. Da sind dann die Nerven irgendwann doch leicht gereizt, und das Anlegebier ist dringend notwendig. Gut dass Guido mich wegen der lauten Ankerwinsch neben ihm nicht hören kann, wenn ich am Steuer alle mir bekannten Schimpfworte durchteste. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Da auch die IBEX ankern muss (mit genau einem Versuch…hmpf), tun wir uns beim Ankerbier zusammen. Wir verbringen zwei super Abende zusammen, bevor wir in jeweils entgegengesetzter Richtung weitersegeln. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_6979.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_7009.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Der letzte Ort in Sardinien für dieses Jahr wird Villasimius: Hier sind wir auch aus Sizilien kommend im Juli angelandet und wird auch wieder unser Absprungpunkt im September.
          
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Die Westbucht von Villasimius ist unser erster Anlaufpunkt, wieder eine wunderschöne Bucht, kompletter Sanduntergrund, klare Sicht bis zum Boden, ein Traum zum Ankern also. Allerdings machen eine ganze Armada von Feuerquallen uns den ansonsten herrlichen Platz am Abend plötzlich madig. Wir können sie im kristallklaren Wasser gut sehen, aber das muss ja einfach nicht sein. Die Freunde tun richtig weh. Wir wechseln also auf die Ostseite, und haben das Wasser wieder für uns. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Wir nutzen den Tag noch um die leckende Verbindung der Pumpe des Trinkwassertanks abzudichten und die Schellen nachzuziehen. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Und ein letzter Blick in die Wetterplanung für die Überfahrt nach Sizilien.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Nachmittags sitzen wir gerade entspannt auf den Heckstufen am Boot, als ein typisches Leihboot, großes Dinghy mit Steuerstand immer näher kommt. Etwas entnervt denken wir, dass Touristen die Blue Baloo ganz aus der Nähe ansehen wollen. Kann man nicht viel machen, kommt immer mal vor, ist aber für uns ab einer gewissen Nähe immer so ein Gefühl als würde jemand durch den Vorgarten trampeln und durchs Fenster gucken. Wir fangen gerade an, es doch etwas unverschämt zu finden, als jemand „Guido“ ruft. Da sitzt in dem Boot, zusammen mit Freunden, Miles, der quasi mit Guido aufgewachsen ist. Die jeweiligen Eltern sind immer noch direkte Nachbarn zuhause. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Es ergab sich dass Miles mit Freunden zeitgleich mit uns im Süden Sardiniens war und eine Woche Urlaub dort verbracht hat. Und nachdem er von seinem Vater die Info zur Webseite bekam, hat er sich dann mit dem Boot auf die Suche begeben. Das Hallo und die Freude sind entsprechend groß, eine supertolle Überraschung! Die Vier gehen längsseits und wir teilen unser letztes kaltes spanisches Bier. Zwei Stunden Rückfahrt stehen noch an zum Boot abgeben, deshalb ist nach einer halben Stunde
           
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      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            und Beweisfoto für zuhause
           
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      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           leider schon wieder Abfahrt. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Der letzte Abend auf Sardinien – recht wehmütig sitzen wir im letzten Sonnenuntergang am Strand Porto Giunco, und lassen 4 Wochen auf der Insel Revue passieren. Wir haben uns von Bosa im Nordwesten bis Villasimius im Südosten vorgearbeitet. Im Frühjahr wollen wir wiederkommen und dann den Osten und Norden der Insel angehen. Erstmal heißt es aber jetzt – Kurs Ägadische Inseln vor Sizilien. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Freitag früh um 8 Uhr legen wir ab und machen uns auf die, mit ca. 40 Stunden veranschlagte Überfahrt. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Wir hatten den Tag extra so gelegt, dass wir laut Vorhersage mit halbem Wind die meiste Zeit segeln können. Man ahnt es schon – das hat nicht geklappt. Der Motor schiebt uns nach Sizilien, erst ab 4 Uhr am nächsten Morgen etwas unterstützt durch die Genua. Die Welle kommt in einer langen Dünung von der Seite, so dass alles an Ladung im Schiff klappert und von einer Seite zur anderen rutscht. Zum Schlafen eher nicht so ideal, da müssen wir noch an unserem Ladekonzept arbeiten.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Zwischendurch bastelt Guido an den Verbindungen des AIS Systems, denn wir haben das Gefühl, dass es nicht zuverlässig sendet. Das werden wir im Winter nochmal genauer prüfen lassen. Denn das zählt eindeutig in den sicherheitsrelevanten Bereich. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_7135.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Es ist immer wieder ein erhabener Augenblick, wenn das letzte Stück Land im Kielwasser verschwindet und der 360 Grad Blick nur noch blaues Wasser offeriert. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Da wird das Schiff zur eigenen kleinen Welt im großen Ozean. Jetzt sind wir mitten in der Natur - mehr geht nicht – und müssen uns mit ihr auseinandersetzen bzw. anpassen. Das ist auf dem Meer deutlicher als irgendwo sonst. Dem Meer haben wir nicht viel entgegenzusetzen, deshalb lebt man dort ganz klar nach den Gesetzmäßigkeiten der Natur- nicht anders herum. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Und manchmal bekommt man kleine Grüße zurück- Delphine begleiten uns am Nachmittag eine Weile und schwimmen in der Bugwelle vorne mit. Es sind insgesamt vier Stück, die sich abwechseln, in der Welle surfen, springen. Der größte der vier dreht sich in der Bugwelle immer seitlich, so dass er uns anschaut – Neugierig sollen sie ja sein. Nach so einem Moment ist alles knarzen, Welle, etc erstmal vergessen, Delphine haben irgendwie die Fähigkeit einen glücklich zu machen. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Der Rest der Fahrt bleibt unspektakulär, und so kommen wir recht übermüdet gegen halb zehn morgens auf der Südseite der Insel Favignana an, hängen die BB an eine der Bojen im Naturschutzgebiet und holen ein bißchen Schlaf nach. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;&#xD;
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      <pubDate>Mon, 21 Sep 2020 10:48:22 GMT</pubDate>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Unsere Ruhe während des Sturms
        
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Draußen pfeift es, die Masten singen, es hat ganz ordentlich Wind. Wer getrackt hat wo wir sind – sieht richtig. Wir sind immer noch in Portoscuso. Die Wetterfenster werden jetzt gen September etwas enger, und so hätten wir entweder direkt nach 2 Tagen Portoscuso verlassen müssen, oder eben etwas länger bleiben. Ihr ahnt es schon – wir haben uns für zweiteres entschieden. Der Ort hier hat es uns echt angetan, und der Wellenbrecher hier vor unserer Nase sorgt dafür dass die Winde und auch die Welle uns nichts anhaben können. Von der Seite schützt uns die „fahrende Schrankwand“, eine schlecht gepflegte und unzureichend befestigte Motoyacht. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Die letzten Tage haben wir das Örtchen erforscht, und wurden darin bestätigt dass wir hier einen ganz reizenden Ort gefunden haben. Wir werden auch bereits gegrüßt, am Steg, aber auch in der Pizzeria und beim Metzger und äh, im Eisladen. Wobei die Menschen hier tatsächlich immer grüßen, sehr freundlich sind und uns Touris gegenüber sehr offen. Mit unseren von der Sonne jetzt auch immer heller werdenden Haaren stechen wir auch überall raus, wie eine einzelne Tomate im Gurkensalat.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Es gibt eine Art Markthalle, von außen nicht gekennzeichnet, aber innen gibt es Obst- Gemüsestände, sowie Fleisch, Fisch und sogar Brot. Die Preise sind auch hier wieder sehr erfrischend, so macht Einkaufen Spaß.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Wir finden auch eine Wäscherei, das ist doch hin und wieder sehr angenehm, wenn wir nicht per Hand waschen müssen. Zuletzt durften wir ja bei Freunden auf Mallorca die Trommel füllen. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Portoscuso ist auf einen kleinen Hügel gebaut, an einem Ende ist die Marina, die vor allem Fischerboote und kleine Sportboote für den Wochenendausflug der Einheimischen beherbergt. Es gibt vielleicht 3-4 Gastliegeplätze. Somit kennt uns nach ein paar Tagen auch jeder. Am anderen Ende ist das Capo Altano, das das Ende eines sehr schönen großen Strandes anzeigt. Dazwischen sind Felsen an der Küste, mit schön angelegten Wegen und einem Turm, wie es sie häufig in Sardinien gibt. Teil eines Rings von Festungen aus dem 16. Jahrhundert. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Am Rande des Marina sind noch die alten Gemäuer der Thunfischfabrik aus dem 17. Jahrhundert zu sehen, der Tonnaria Su Pranu. Der Besitzer dieser Anlagen hat angeblich auch die Kirche Santa Maria D`Itria bauen lassen, zu deren Füßen wir gerne Pizza essen.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Dass gegenüber in der Bar, auf diesem altehrwürdigen Platz mal Karaoke gesungen werden würde, war denke ich so nicht geplant. Die Kirchenfenster halten was aus. Überhaupt ist der Platz vor der Kirche „the place to be“ wenn man was erleben möchte. So versucht ein SUV mit Boot auf dem Anhänger nicht nur durch die Gassen zu fahren, sondern direkt nach der Pizzeria rechts abzubiegen. Das kann bei den engen Gassen nicht funktionieren und tut es auch nicht. Der Anhänger wird der Lichter hinten links verlustig, als das Boot ausschert beim Abbiegen. 90 Grad Winkel sind mit Anhänger bisserl schwierig.  Aber wir sind ja in Italien. Also kommen flugs viele junge und ältere Männer und diskutieren das Problem laut und ausgiebig auf der Straße, während sich ein Stau hinter dem Anhänger bildet. Das stört aber nur die im Auto sitzenden. Nach langer Diskussion und einigen erfolglosen Probeanläufen wird der Anhänger abgekoppelt, auf den Platz geschoben, der SUV fährt in die Gasse und der Anhänger wird wieder angekoppelt. Und alle Helfer gönnen sich erstmal ein Getränk in der Bar. Was den Fahrer bewogen hat in das kleine Gassengewirr mit dem Hänger zu fahren und ob er wieder rausgefunden hat, werden wir wohl nie erfahren. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Es gibt noch einen ganz kleinen Strand, direkt mitten im Ort, der wirklich nur von Portoscusoern (Portoscusi?) besucht wird. Direkt daneben die einzig wirklich stylische Bar am Ort, mit vor allem einer unglaublichen Lage und Blick übers Meer Richtung der Insel San Pietro. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Wir haben uns hier in einen sehr angenehmen Tagesablauf eingependelt. Morgens gehe ich jeden zweiten Tag laufen, dann gehört der Vormittag entweder Besorgungen, Wäsche, Arbeiten am Boot, oder auch der internen Buchhaltung. Was mich dran erinnert,  dass ich meine Steuererklärung machen muss… Nach kurzer Mittagsbrotzeit ziehen wir dann los Richtung Strand, schwimmen und dösen im Sand. Abends gibt es dann vor dem Abendessen den obligatorischen Sundowner am Bug, und wir grüßen die heimkehrenden Fischer, und Ausflügler, die an uns vorbeikommen. Wie lange wir noch bleiben? Mal sehen, was das Wetter weiter so sagt. Stand heute soll es die nächsten Tage weiter richtig viel Wind geben, am Donnerstag dann auch mit Starkregen. Ab Freitag wird es ruhiger. Falls die Prognose so bleibt verlassen wir Portoscuso am Samstag Richtung Süden. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Seglerisch ist ja nichts zu berichten, also nehme ich Euch mal mit auf eine Joggingrunde durch den Ort. Eine wunderbare Möglichkeit neue Orte kenne zu lernen. Ich versuche jedes Mal etwas anders zu laufen, aber die Küste und der Strand sind immer Teil des Programms. Morgens ist es angenehmer wenn ich erst durch die Stadt laufe und am Rückweg sozusagen am Strand entlang und dann den Küstenweg um Portoscuso herum. Das bedeutet immer mal wieder Schatten und die Sonne eher von hinten als im Gesicht. Die Tatsache, dass der Ort quasi auf einem Hügel liegt führt zum einen dazu, dass es beim Laufen ständig bergauf oder bergab geht, an der Küste führt es auch noch zu unzähligen Stufen. Eine kleine Zusatzchallenge, und bei der Auswertung sehe ich auch sehr gut wie da die Geschwindigkeit abfällt – direkt proportional zu der roten Färbung meines Gesichts. Und der Teil kommt gemeinerweise auch noch direkt nach dem anstrengenderen Strandstück. Gut dass das nicht so sichtbar ist wenn man braun ist. Ein bißchen Pinienwald kommt oberhalb des Ortes auch noch und spendet nach dem Anstieg dringend benötigten Schatten. Auch hier wieder- überall wo ich vorbeikomme wird freundlich gegrüßt, die paar Autos halten extra an, um einen die Strasse queren zu lassen, die älteren Herrn in den Bars schmunzeln – ich mag die Stimmung hier wirklich sehr. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Mon, 07 Sep 2020 14:27:53 GMT</pubDate>
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      <title>West-Sardinien - recht alleine und nicht einsam</title>
      <link>https://www.blue-baloo.com/sardinien-ganz-alleine</link>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           "Es wird Winter"- Der Winter kommt noch nicht wirklich, aber momentan bei uns geflügeltes Wort. Die Temperaturen gehen spürbar runter, das Wetter wird unzuverlässiger und die Wetterfenster ohne starke Winde kleiner. Tagsüber sind es derzeit um die 26 Grad, nachts geht es runter auf 21. Das sind 13 Grad weniger als noch vor einer Woche und fühlt sich für uns ganz ehrlich recht kühl an. Auch das Meer scheint etwas frischer geworden zu sein.
          
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  &lt;span&gt;&#xD;
    
                    
          Wir verlassen Bosa am Dienstag, den 25.8., mit Kurs Richtung Oristano. Vorher tanken wir noch in Marina di Bosa. Wir sind um 8 Uhr an der Tankstelle – und sind alleine. Während wir warten, frühstücken wir erstmal gemütlich. Aber auch um halb neun ist niemand zu sehen. Laut Infoschild ist die Tankstelle seit 30 Minuten geöffnet. Um kurz vor neun fragt Guido im Souvenir-Laden gegenüber. Wir erhalten den Tipp, die Nummer anzurufen, die unter der Werbung für Eis steht. Der Eismann nämlich kennt den Tankmann, und schickt uns seine Nummer. Nach Anruf beim Tankmann ist er innerhalb von 10 Minuten da – und bringt erstmal einen Eisblock in den Keller… Währenddessen zeigt die Uhr hinter der Tankstelle stoisch 5 Uhr an. Verstehen muss man das alles nicht, aber wir haben es nicht eilig, und somit schmunzeln wir eher als uns aufzuregen. 
          
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    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Die Ausfahrt aus Bosa zeigt uns wieder warum wir die letzten Tage hier verbracht haben. Draußen ist eine ansehnliche Welle zu sehen – und dann auch zu fühlen. Die gemeldeten 3 Meter sind nicht übertrieben.
          
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    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Tharros
         
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Nächster Halt ist die Bucht von Oristano. Auf dem Weg dorthin begegnet uns in 5 Stunden genau ein Boot – man merkt deutlich, dass die Ferienzeit zu Ende geht und die letzten Corona-Ausbruchs Meldungen zu Sardinien tun wohl ihr übriges dazu. Wir bleiben aus diesem Grund übrigens im Süden Sardiniens, und halten uns von Orten wir Porto Cervo, Porto Rotondo und leider auch La Maddalena im Norden dieses Jahr fern. Das kommt auf die Liste für nächstes Frühjahr. 
          
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Vor einer römischen Ausgrabungsstätte im nördlichen Teil der Bucht von Oristano sind Bojen gelegt, die von der Gemeinde dort verwaltet werden. Es gibt ein Online-Anmeldeverfahren, inkl. Online Payment. Da kann sich manches Unternehmen eine Scheibe von abschneiden. 
          
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Die Boje kostet pro Nacht 15 Euro. Ohne Bezahlung an der Boje erwischt zu werden von der Guardia di Finanza kostet dagegen 344 Euro, so lesen wir bei Navily nach. Das nenne ich mal ein Parkticket. 
          
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Wir genießen es nach der Zeit in der Marina wieder direkt vom Boot ins Wasser springen zu können. Das Meer ist hier unglaublich klar. Der Tiefenmesse zeigt 4,5 Meter- beim Blick ins Wasser kommt es einem vor wie maximal ein Meter. Sand und Seetang wechseln sich hier ab und es sind unglaublich viele Fische im Wasser, die in den Seetangteppichen ihren gut geschützten Kindergarten unterhalten.
          
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/GOPR0704.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           An Land gibt es ein kleines Dörfchen, und die schmale Landzunge eröffnet einen sehr schönen Strand hinter Dünen. Es erinnert mich sehr an Urlaube in meiner Kindheit- hier ist alles auf Sand gebaut, die Stühle der Bar stehen im Sand, und die Straßen lassen Asphalt ebenso vermissen. Letzteres ist eher unangenehm wenn man zu Fuß zwischen Sand und Staub aufwirbelnden Autos unterwegs ist. Die Luft riecht nach Macchia, und – wie wir als Kinder gesagt haben – Maggikraut. 
          
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Wir fragen die Einheimischen nach dem nächsten Supermarkt. Dieser ist wohl ganz nah- mit dem Auto. Als wir erwähnen dass wir zu Fuß unterwegs sind, ernten wir nur hochgezogenen Augenbrauen, Lachen und Kopf schütteln. Und zusätzlich die Info, dass es um die Ecke viele Restaurants gäbe…
          
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Das Angebot des Restaurants nehmen wir für den Moment sehr gerne an, aber so schnell geben wir das Thema Supermarkt nicht auf. 
          
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    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
            
          
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Abenteuer Supermarkt und hoher Besuch
         
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  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Wir machen am nächsten Morgen den Duda klar und machen uns, quer durch die Bucht, auf den Weg nach Torre Grande. Dort in der Marina können wir anlegen und haben auch noch richtig Glück- wir erwischen direkt einen Bus, der uns in den Ort bringt. 2,5 Kilometer Fußmarsch gespart. Im Ort können wir zumindest das Nötigste besorgen und erwischen 30 Minuten später wieder den Bus zurück. Nochmal 2,5 Kilometer eingespart. Da der Fahrer sämtlich Tempolimits um mindestens das Doppelte überschreitet, sind wir flugs wieder in der Marina. Im Vorbeigehen sehen wir einen Fischer, der sich gerade den Fang der letzten Nacht ansieht- und kaufen spontan für den Abend ein paar Fische. Das gibt ein großartiges Abendessen mit gegrillten Fischfilets. 
          
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  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Am Nachmittag bekommen wir sogar noch Besuch – die Guardia di Finanza kommt vorbei und geht längsseits. Das heißt, sie kommen parallel zur Blue Baloo und vertauen sich an unserem Schiff. Wir liegen dann „im Päckchen“. Die GdF ist in Italien für Schmuggel, Grenzsicherung , Wirtschaftskriminalität, organisiertes Verbrechen und vieles mehr zuständig. Die Bootspapiere und Ausweise werden gecheckt, unser letzter Hafen wird abgefragt – Bosa auf Sardinien. Unser Starthafen – San Giorgio di Nogaro in Italien, und wo wir hinwollen – nach Sizilien. Tests oder dergleichen wollte keiner sehen. Nach 30 Minuten ist alles durch, und die Herren wünschen uns einen schönen Tag. Sehr aufregend, irgendwie wird man da doch immer nervös, auch wenn man gar nichts ausgefressen hat.
          
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Wind und Welle – mal wieder
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Da wieder mal härtere Winde angesagt sind, machen wir eine zusätzliche Leine an dem Betonquader fest, an dem unsere Boje hängt. 4,5 Meter tauchen ist für die meisten Leute Pille-Palle, für mich ist es eine echte Herausforderung dort runter zu gehen, die Leine einzufädeln und auch wieder hoch zu ziehen. Aber geschafft! Somit haben wir ein kleines Backup falls die Leine an der Boje nachgibt. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Eigentlich ist die Bucht toll geschützt, da sie fast geschlossen ist – außer nach Süd-West. Nach tagelangem Wind aus Nord-West soll es aber jetzt für 2 Tage Süd-West sein. Da kann sich dann auch aus der Bucht heraus eine Welle aufbauen. Wir sind entschlossen das durchzuhalten – zu gut gefällt es uns hier. Tagsüber hört sich das immer gut an und man kann sich auch etwas heroisch dabei fühlen. Der echte Seemann hält das aus! Nach der ersten von angekündigten 2 windigen und vor allem welligen Nächten, die uns kräftig durchschüttelt, ist die Einschätzung dazu eine andere. Auch Baden tagsüber wird schwierig werden, da das Boot hinten einen ziemlichen Ausschlag hat- und die Badeleiter entsprechend auch. Zudem soll der Wind im Anschluss wieder auf Nord-West drehen, die Welle kommt ja aber noch aus Süden. Und das dauert ein bisschen bis das Meer die Richtung dann wieder ändert. Das ergibt dann den Schleudergang im Boot.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    
                    
          Portoscuso muss sich für nichts entschuldigen
         
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  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Guido sucht uns nach durchwachter Nacht beim Frühstück eine Marina, und wird in Portoscuso, 60 Meilen weiter im Süden fündig. Schnell zusammenpacken und 20 Minuten später verlassen wir die Bucht von Oristano nach vier wunderschönen Tagen. Der Wind bleibt bei 25 Knoten, von vorne mal wieder. Wir versuchen es kurz mit der Genua, aber sie schlägt nur an die Wanten. Das geht aufs Material. Wir müssten kreuzen – dafür reicht aber die Zeit nicht. Ab 20 Uhr soll der Wind nämlich nochmal deutlich zunehmen, da wollen wir bereits sicher in der Marina liegen.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Portoscuso, so lesen wir unterwegs, ist bei Touristen lediglich als Absprungort für das Übersetzen auf die Inseln San Pietro und Sant` Antioccho bekannt. Das liegt wahrscheinlich auch an dem nicht sehr malerischen Ambiente von Portovesme mit unzähligen Kränen und Industrietürmen im Hintergrund. Auf den ersten Blick wirkt Portoscuso tatsächlich sehr schmucklos. Wir sind aber erstmal froh in der Marina zu sein, gut geschützt vor Wind, und somit ist der Ort an sich für uns zweitrangig. Die Mitarbeiter der Marina sind unglaublich nett und hilfsbereit, die Stege hier stabil, somit ist der Wohlfühlfaktor erstmal gegeben.
          
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Schon am ersten Abend müssen wir allerdings unser vorschnelles Urteil zu Portoscuso anpassen. Wir schlendern durch das Städtchen, auf der Suche nach Abendessen. Die Menschen auf der Straße grüßen freundlich, passend zur Farbenfrohheit der kleinen schmalen Häuschen. Alles strahlt eine positive Stimmung aus. Die Häuser sind klein und eher bescheiden, aber meist sehr gepflegt, und in allen Farben des Malkastens gestrichen. Wenn man durch die Gassen läuft stehen viele Haustüren offen und bieten direkten Blick ins kleine Wohnzimmer und/oder Küche. Vom Sofa aus schallt häufig ein freundliches Guten Abend zu uns raus. 
          
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Wir finden eine Pizzeria, mitten auf dem Platz vor der Kirche, die Tür steht offen und wir hören und sehen den gut besuchten Gottesdienst. 
          
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Wieder haben wir das Gefühl die einzigen Touristen zu sein, und mit Sicherheit die einzigen Deutschen weit und breit. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Beim Laufen am Sonntag morgen entdecke ich die schöne Strecke am Wasser entlang bis zum Strand. Da werden wir bestimmt noch einige Male hingehen und die Füße in den Sand strecken. Wir freuen uns schon sehr in den nächsten Tagen Portoscuso zu entdecken. Es scheint doch deutlich mehr zu bieten zu haben als nur eine gute kleine Marina. Auf den zweiten Blick haben wir hier ein deutlich unterschätztes kleines, sehr unprätentiöses italienisches Städtchen vor uns, mit sehr gastfreundlichen Bewohnern, einer wilden Küste und schönen Stränden.
          
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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      <pubDate>Tue, 01 Sep 2020 14:16:16 GMT</pubDate>
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      <title>Die neue Langsamkeit</title>
      <link>https://www.blue-baloo.com/die-neue-langsamkeit</link>
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Der frühe Vogel fängt den Corona-Test. Da die Balearen vor ein paar Tagen nicht nur vom RKI Deutschland sondern auch von den Italienern zum Risikogebiet erklärt wurden, brauchen wir einen negativen Covid19 Test bei Einreise in Sardinien. Also sitzen wir am Montag um 8 Uhr im Duda, auf dem Weg zum lokalen Krankenhaus. Der Weg beschert uns nebenbei eine kleine Stadtführung durch Teile der Altstadt von Mahón. Wir kommen um zwanzig vor neun im Krankenhaus an- man sagte uns, wir sollten um 9 Uhr da sein. Es stehen bereits an die 20 Personen an und während wir warten wird die Schlange immer länger. Da bin ich doch recht froh, dass wir für solche Fälle tatsächlich FFP2 Masken besorgt haben. Aber schlechte Nachrichten- als wir nach einer knappen Stunde dran sind, erhalten wir die Info dass der früheste mögliche Termin am Mittwoch ist, und der Test dann 72 Stunden dauert. Laut Aussage der Rezeptionisten versucht gerade jeder auf der Insel befindliche Tourist, einen Test zu bekommen…Die Summe von 150 Euro pro Person schockt uns dann schon fast nicht mehr. So lange wollen wir aber lieber nicht warten. Wir gehen also unverrichteter Dinge wieder. Aber Guido hat noch ein Ass im Ärmel, und so bekommen wir unseren Test in einem privaten Labor. Das liegt am wiederum anderen Ende der Stadt, somit ist unser Stadtrundlauf dann auch komplett. Nach knapp vier Stunden Fußmarsch kommen wir gegen 12 Uhr wieder am Boot an. 
          
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/13CE6784-219D-487A-B402-30825E7EB44A_1_105_c.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Wir richten das Boot noch für die Überfahrt her- das heißt unter anderem wir sehen uns das Sicherheits-Equipment nochmal an, installieren die Lifelines und ich checke die Grab-Bags. Das sind wasserdichte Taschen, die unsere wichtigsten Dokumente, aber auch so Dinge wie Wasser, Sonnencreme, Notfallmedikamente und Handfunkgerät enthalten. Grab-Bag, weil man sich den schnappt, falls man das Boot verlassen und die Rettungsinsel besteigen muß. Abends kochen wir an Bord und gehen bald ins Bett – wir wollen früh los Richtung Sardinien. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/3BC8FE97-D82E-40F9-BA37-D8FCEFD27975_1_105_c.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/4B3925D1-DA31-460F-8E40-6DCD56B5AB03_1_105_c.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4960-ce3ed21d.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Bella Italia Calling
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Der Wecker klingelt am nächsten Morgen um fünf Uhr, um sechs Uhr verlassen wir die Schwimmstege in Mahón. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Auch dieses zweite Mal hat es uns dort sehr gut gefallen, der Stil, die Menschen, und auch die Marina.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Man merkt deutlich die Veränderung innerhalb der Jahreszeit- vor sechs Wochen war es um sechs Uhr morgen hell- jetzt laufen wir im Stockdunklen aus, die Sonne kommt erst gegen sieben Uhr aus ihrer Kabine gekrochen. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/0249DC1B-DFE9-4AE4-ACA7-558527A061BA_1_105_c.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/212C2265-E85C-4532-BD74-6A16F52F62B9_1_105_c.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/27DF71A7-8082-4117-989D-967A9F9B1897_1_105_c.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/4B901067-8A93-4AE8-8565-F0C0142CBA75_1_105_c.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Wir müssen erstmal eine Weile motoren, es ist keinsterlei Wind, dafür ist es aber ziemlich warm.
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Anstrengende Kombination und auch recht langweilig. Zwischendurch kommt eine leichte Brise von hinten.
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Zu wenig Wind zum Segeln, aber dafür bekommen wir unsere Dieselabgase schön ins Cockpit geweht. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Als Versöhnungsangebot sehen wir eine Schildkröte neben dem Boot. Als wir näher kommen taucht sie elegant ab. Wow, das sieht komplett mühelos aus, und dennoch ist sie innerhalb von Sekunden, nach kurzem Schlag mit dem rechten Vorderfuß in die 2.800 Meter Tiefe verschwunden (Heißt das Fuß bei einer Schildkröte? Genutzt wird es im Wasser ja eher wie ein Paddel).
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Ab nachmittags können wir doch ein paar Stunden bei besten Bedingungen segeln, bei 15 Knoten Wind von der Seite machen wir über 5 Knoten Fahrt - ein Traum. Die Wärme bleibt und wird uns auch die nächsten Tage begleiten. Ich dachte wir hätten uns schon dran gewöhnt. Aber es legt nochmal ein paar Grad zu, und das merken wir dann doch auch.
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            ﻿
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
                      
           Abwechselnd setzen wir uns hinten auf die Stufen am Wasser und überschütten uns mit Meerwasser. Das hat allerdings auch 26 Grad, die Abkühlung hält also nicht lange an. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Die Nacht ist völlig ereignislos. Mond ist keiner zu sehen, und somit ist es ziemlich dunkel. Nur die Sterne über uns durchschneiden die Schwärze. Davon allerdings gibt es eine Menge- fern von jeder Stadt. In der Mitte der Strecke ist die Entfernung zu jeder Lichtquelle mindestens 95 Meilen. Das gibt viele viele Sterne. Ich erkenne gerade mal den Abendstern, und den großen Wagen – die finde ich aber eigentlich zuverlässig. Hier mitten auf dem Meer dauert es eine Weile, einfach da der ganze Himmel voll ist mit kleinen und großen Sternen. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/0A83B55C-E2BA-47D6-985A-31ABBAAD5328_1_105_c.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/3EC8D5E9-19C5-4EBE-B912-D9C689C2D085_1_105_c.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/1DC10BC0-D9C0-4415-B777-7FFE7D669489_1_105_c.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/8324BE96-641F-4FD9-B47B-E2CAB0CD7359_1_105_c.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Für mich funktionieren die Nachtwachen diesmal sehr gut, Guido kann nicht so richtig gut schlafen. Morgens wartet in meiner Schicht ein phänomenales Bild- der Sonnenaufgang an sich ist etwas wolkig. Aber das Gesamtbild, mit spiegelglattem Meer, das die rosa Wolken spiegelt, ist wirklich einfach atemberaubend. Die Fotos sind wie immer mit dem iPhone, ohne Filter und ohne Nachbearbeitung entstanden – und es war genauso magisch wie auf den Bildern. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Gegen Mittag erreichen wir Bosa im Westen von Sardinien. Guido hatte einen Platz in der dortigen Marina reserviert, für eine Nacht.
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           ﻿Aber im Sinne unserer neuen „Gesinnung“, jetzt die Langsamkeit zu genießen, beschließen wir recht schnell dass wir bis Dienstag die Woche drauf hier bleiben. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Sonntag und Montag ist hässlicher Wind, und vor allem 3 (!!!) Meter Welle angesagt. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Viel Wind kann man, wenn der Anker gut hält, auch in einer Bucht aushalten. Aber 3 Meter Welle kann ich mir vor Anker beim besten Willen nicht gut vorstellen. Und ich will es auch nicht.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/2B100F52-EBDF-44A3-88C7-F70DD5959ADF_1_105_c.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/E12416E1-1CEF-427D-88C8-1BAA5951D8C0_1_105_c.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/C7749D7A-52AB-4CE7-AB9C-0200F944283A_1_105_c.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/DFA4AC3E-2346-4006-B911-7BAEFE06B846_1_105_c.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Platz in erster Reihe in Bosa Marina. Die Wassertiefe lässt den Puls kurz hochschnellen- aber letztlich reichen auch 70 Zentimeter unterm Kiel ja aus.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/D457E478-CAD5-440C-9181-4D2C13256A22_1_105_c.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/9AD87C12-4A64-40A4-9405-C7CBCEF5A4D2_1_105_c.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Essen jagen
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Die Stadt Bosa liegt am Fluss Temo, ca 3 Kilometer im Landesinneren. Wir befinden uns in Bosa Marina, das an der Mündung des Temo ins Meer liegt. Heißt für uns – wir können nach Bosa zum Abendessen mit dem Duda fahren. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Also ab ins Dinghy und was zu essen suchen. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Die eigentliche Altstadt liegt landeinwärts gesehen links des Flusses und zieht sich einen kleinen Berg hoch bis zu einer Burg. Rechts des Temo liegen die alten Ledergerbe- und -verarbeitungsfabriken, die mittlerweile nach und nach renoviert werden.
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            ﻿
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Aber die heben wir uns für einen anderen Abend auf- heute haben wir Hunger, und sind auch noch recht kaputt von der Überfahrt. Somit fällt die Stadtbegehung sehr kurz aus, um genau zu sein beschränkt sie sich auf eine, sehr schöne, Straße. Auch Guidos Verständnis für mein ständiges Stehenbleiben und Fotografieren kennt ganz offensichtlich heute Grenzen…
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Wir finden eine ganz einfache Pizzeria, die uns auch etwas an unseren Lieblingsitaliener zuhause erinnert. Genau das was wir gesucht hatten. Die Pizza ist wirklich gut, und die Rechnung gefällt uns ebenfalls ausnehmend gut: 23 Euro Rechnung für 2 Pizzen, 0,5 Liter Rotwein und eine Flasche Mineralwasser ist mehr als in Ordnung. Im Dunkeln tuckern wir langsam zurück und fallen an Bord der BB innerhalb von Minuten in tiefen Schlaf. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/437B39D6-D03B-4B36-A48C-827898508E75_1_105_c.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Ankommen in der Langsamkeit
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Die nächsten Tage machen wir es uns gemütlich, fahren mit dem Dinghy raus aufs Meer und schwimmen in kleinen Buchten, oder lesen am Boot im Schatten. Die Temperaturen sind auf gemessene 39 Grad im Schatten gestiegen, da fällt übermäßige Bewegung aus. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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    &lt;span&gt;&#xD;
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            Nachts kühlt es auf gefühlt frische 29 Grad ab – immerhin.
           
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Freitag morgen und auch Sonntag schaffe ich doch mal wieder einen Lauf in Richtung Bosa Marina und Strand, das geht allerdings auch nur vor acht Uhr. Danach ist es einfach zu heiß. Aber nach dem Joggen direkt ins Meer springen – einfach unbezahlbar. Meine Version des Triathlon – zum Strand joggen, schwimmen, zurückjoggen. Und auf dem Weg kann man auch wunderbar die Gegend ansehen.
          
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    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Der Wetterbericht verspricht für die kommende Woche eine leichte Abkühlung tagsüber auf 31 Grad. Nachts soll es interessanterweise auf 15 Grad runtergehen. Da bin ich gespannt wie sich das für uns anfühlt – wahrscheinlich sitzen wir dann mit Jogginganzug und Jacke beim Abendessen und diskutieren, ob wir die Standheizung andrehen…
          
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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      <pubDate>Sun, 23 Aug 2020 12:12:57 GMT</pubDate>
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      <title>Mallorca - zusammen mit halb Deutschland</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Auf zwei Wochen Mallorca blicken wir jetzt zurück. Wie nahezu jeder Deutsche waren wir beide schon öfter auf Mallorca, und mögen diese Insel sehr gerne. 
          
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    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Die schönen Buchten, die kleinen Orte am Meer, das malerische Hinterland und auch eben die große Varianz die diese Insel bietet. Man kann hier von Ballermann (gut, ich gebe zu das finde ich jetzt eher nicht so essentiell im Mix), über solide schöne Unterkünfte, tolle Individualangebote bis zum absoluten Super-Highend alles finden. Und alles das lebt in friedlicher Koexistenz auf Mallorca, teils nicht mal weit voneinander entfernt, geht sich dennoch gekonnt aus dem Weg. Nur am Flughafen prallen dann die Welten schonungslos aufeinander. Oder vielmehr es lebte friedlich miteinander bis Corona kam, das jetzt auch die Bierstraße auf dem Gewissen hat. 
          
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Aber durch zahlreiche Besuche in den letzten 20 Jahren war hier für uns weniger das Entdecken neuer Gegenden im Vordergrund, als vielmehr das Treffen von lieben Freunden und Verwandten – auch vor dem Hintergrund dass wir dann ja Europa bald für einige Zeit verlassen wollten. Nicht alle Treffen konnten wir situationsbedingt realisieren leider, aber es war eine sehr schöne Zeit und ich weiß gar nicht wo diese 2 Wochen geblieben sind.
          
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Allerdings haben wir auch festgestellt, dass hier im Wonnemonat August selbst dieses Jahr viel los war – zu viel für uns. Da hilft auch die Maskenpflicht in der Öffentlichkeit nicht wenn die Strände Handtuch-an-Handtuch gefüllt sind. Jetzt haben wir den Luxus, den Strand außen vor lassen zu können und vom Boot aus zu schwimmen – teils wurde das aber von einer Flut von Jetskis und Powerbooten die direkt an einem vorbeirasen doch in Mitleidenschaft gezogen. Nach der Ruhe der letzten Wochen für uns doch gewöhnungsbedürftig.
          
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Porto Colom
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Wir haben wetterbedingt viel Zeit in der Bucht von Porto Colom verbracht. Diese Bucht ist fast geschlossen und somit vor Wind aber vor allem vor Welle sehr gut geschützt. Und der Ort selbst ist zum einen wirklich malerisch, mit seinen alten Häusern und den neuen schicken Villen am Ortsrand, zum anderen bietet er für Segler an Land fussläufig bestens bestückte Supermärkte und Fischläden. Ein Ort zum Verweilen. 
          
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    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Cala d`Or
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Im schicken Cala d`Or haben wir zwei Marina-Nächte eingelegt, um Freunde zu treffen und der Blue Baloo mal wieder eine dringend benötigte Süsswasserdusche zu gewähren. Leider mussten wir dort beobachten, dass nicht jede Yacht, und vor allem nicht der Catamaran neben uns, von seinen Holding Tanks Gebrauch macht was den Toilettengang betrifft. Näher möchte ich das nicht ausführen- ich war fassungslos. Merker für alle- Nie nie nie in einer Marina schwimmen gehen. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Cala d`Or gefällt mir vor allem durch die durchweg sehr ähnliche Architektur der Häuser in weiß, mit Rundungen und Bögen – es wirkt leicht arabisch im Stil und hat etwas gemütliches. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Abends waren wir in der Ca Sa Nau zum Essen – das scheint ein Trend zu sein, die Strandbars auch für richtiges Essen umzufunktionieren. Die Kombination geht absolut auf – leckerer Fisch, mit den Füssen im Sand, unter Pinien im ungezwungenen Ambiente am Wasser. Chiringuito nennt es sich, und war zumindest mir so neu. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4702-1e939a1c.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Cala Mondragó
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           In der Mondragó- Bucht haben wir zwei Nächte vor Anker verbracht, weit draußen vor den anderen Booten. Diese Bucht würde ich absolut empfehlen- sowohl von Land aus, als auch mit dem Boot. Felsen an den Seiten laden zum Schnorcheln ein, das Wasser ist mal wieder türkis. Allerdings auch hier – eher nicht im August. Es sind einfach zu viele Yachten, die auch den nötigen Abstand beim Ankern nicht wahren. Und dazwischen Jetskis und Motorboote, die schon im Ankerfeld Vollgas geben. Die Faszination für Jetskis wird sich mir glaube ich nie erschliessen, und man kann sich sicher sein, die ganze Bucht hasst einen mit diesen Lärmschleudern. Größter Aufreger in der Bucht war aber das Ankermanöver einer Charteryacht. Diese kam erst gegen frühen Abend in die Bucht und oh Wunder es war alles voll. Der Skipper versuchte dann weiter draußen im tiefen Wasser zu ankern, was bei der verfügbaren Kette zum Scheitern verurteilt war. Versuch macht ja manchmal klug. Seine Idee war dann den Anker so lange durch die Bucht über den Grund zu schleifen bis er einen Haltepunkt findet. Den hat er dann auch gefunden- die Ankerkette einer schönen neuen Amel-Yacht. Er zog dann seinen Anker mit dran hängender Amel weiter durch die Bucht, bis das Hupen und Schreien dort von Deck ihn erreichte. Die zwei miteinander verketten  Yachten  drifteten dann in unsere Richtung. Guido sprang daraufhin ins Beiboot um notfalls die Yachten wegschieben zu können, ich habe schon mal den Motor der BB gestartet. Zum Glück haben sich die beiden rechtzeitig entwirren können. Die Crew des Charteres fuhr abschließend rückwärts in Richtung unserer Ankerboje, in Diskussion zum weiteren Vorgehen vertieft. Ich hatte Sorge dass sie unseren Anker auch noch killen. Die Nerven lagen wohl blank- mein zugegebenermaßen lauter Hinweis auf unsere Ankerboje wurde mit Beschimpfung quittiert. Aber immerhin- danach haben sie die Bucht verlassen. Buchtkino beim Sundowner.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
          ﻿
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4773-8f5843ca.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4770-212b558b.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/GOPR0513-546e91b4.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/GOPR0566-cc73bcd9.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/GOPR0526-1724b5b9.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4808-9fc9da68.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Palma oder Sexshop für Segler
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Ein Ausflug ins wunderschöne Palma war natürlich auch dabei.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Wir haben einen unglaublich sortierten Yachtausrüster gefunden, was angesichts der Kaliber die da gegenüber im Hafen liegen auch kaum verwunderlich ist. Da geht dem Bootsbesitzer das Herz auf. Ich habe ja in Deutschland auch eine große Affinität zu Baumärkten, kann das aber mühelos auf Yachtausrüster übertragen. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Von Guidos Begeisterung gar nicht zu reden. Auch sehr toll- dort war es klimatisiert. Tagsüber durch Palma schlendern bei weit über 30 Grad, und dabei durch die Maske Luft anzusaugen war trotz aller schönen baulichen Eindrücke doch leicht schweißtreibend.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4466.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4462.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4454.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4460.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4471.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4445.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4873.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4881.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4876.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4878.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4424.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4438.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4430.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4436.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4432.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4433.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Zwischenhalt in der Moli Ca`n Pere - Absolute Empfehlung
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4475.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4485.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_1090.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Pläne haben gerade eine geringe Halbwertszeit 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Nach zwei Wochen Mallorca ist jetzt Abschied nehmen angesagt – etwas früher als eigentlich geplant, aber die letzten Meldungen vom RKI sind beunruhigend. Wir wollen nicht irgendwo versehentlich festsitzen, oder lange Quarantäne befürchten müssen. Deshalb geht es erstmal nach Menorca und später nach Sardinien- da haben wir ja noch eine Rechnung offen. Wir starten in den Sonnenaufgang von Porto Colom aus, um die 60 Seemeilen bis Menorca bis zum Nachmittag zu bewältigen. Da Italien Spanien inklusive Balearen jetzt auch als Risikogebiet eingestuft hat, brauchen wir einen negativen Covid-Test zur Einreise. Das machen wir noch in Mahón, und dann geht’s los, wieder nach Bella Italia. Verrückte Zeiten.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4906-29d075f5.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4905.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4933.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4960.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Bootsarbeiten
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Natürlich haben wir auch wieder ein paar Dinge neu gemacht, repariert oder optimiert.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Silikonfugen im Bad ziehen, damit das Duschwasser auch in der Dusche bleibt,
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Ankerlicht wieder auf das neu gekauftes LED Licht umrüsten, zum Strom sparen
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;span&gt;&#xD;
          
                          
             Aussenborderreparatur outgesourced: Der Motor hat leider so gar keinen Mucks mehr gemacht, und da wir in Cala d`Or in der Marina waren, hat Guido um Hilfe in der dortigen Werft gebeten. Wir hatten etwas Bedenken als der Mechaniker – nachdem er den Vergaser auseinander gebaut, mit in die Werkstatt genommen, wiedergebraucht, und wieder eingebaut hatte - meinte : Das ist jetzt seltsam – das Teil geht da nicht rein, der Auslass ist zu klein. „Ja aber es war ja wohl vorher auch da drin?“ „Ja, eben…“
            
                        &#xD;
        &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Nicht sehr vertrauensbildend. Aber – er geht wieder.
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Ölwechsel beim Aussenbordmotor
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Einbau des neuen Tankgebers beim Dieseltank
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Noch ungelöst: 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Unser W-Lan-Verstärker, der sich aus bis zu 6km in ein offenes WLAN einwählen kann, vermeldet nichts mehr. Bei Kontrolle der Steck-USB-Verbindung am Geräteträger sehen wir, dass der Stecker verrostet ist – kein Marinematerial. Zum einen wollen wir das natürlich lösen, zum anderen soll es nicht wieder passieren. Wenn wir einen neuen USB-Stecker anschließen, dann rostet der in der salzigen Luft wahrscheinlich auch. Falls jemand schon mal von USB Steckern aus V4A gehört hat – bitte melden ;-).
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Der Dude (das SUP) hat ein Loch, und zwar genau an der Naht, an der Kante. Mal sehen wie gut das Reparaturset da an der Kante greift. 5 Jahre Sonne und Salzwasser hinterlassen Spuren.
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4641.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4894.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4722.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4616-13ff1622.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4794-fa3bf235.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_1077.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
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      <pubDate>Sun, 16 Aug 2020 15:29:44 GMT</pubDate>
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    </item>
    <item>
      <title>Die Entscheidung</title>
      <link>https://www.blue-baloo.com/die-entscheidung</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
          Wir haben zwei Jahre Zeit, ein Boot und vor allem haben wir uns- das sind die Koordinaten, die wir nutzen wollen um Länder, Menschen kennen zu lernen, neue Erfahrungen zu machen, zu lernen, unseren Horizont zu erweitern. 
         &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fremdbestimmung nur durch das Wetter zu erfahren.
           &#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Unser eigentlicher Plan besagt hierzu, über die sogenannte Barfußroute um die Welt zu segeln. 
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Nach viel Recherche, Diskussion und in uns hineinhören ist dieser Plan so aus unserer Sicht derzeit nicht guten Gewissens durchführbar. 
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Panama ist immer noch zu, mit teils gestrandeten Seglern, die nicht weiter können oder nicht mehr zu ihrem Schiff kommen. 
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Corona wütet dort unvermindert und führt gerade in solch einem Land zu zusätzlichen Unruhen. Da möchte ich gerade wirklich nicht auf die Panama-Kanal-Passage warten müssen. 
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Die Südsee ist teils noch im Lockdown, teils wieder offen. Allerdings haben sich dort auch unschöne Szenen abgespielt, mit Seglern, die nach 3 Wochen Pazifik nicht anlanden durften, oder einer Insel verwiesen wurden, ohne Perspektive wohin. Die Abstände zum nächsten Zipfel Land dort sind dann nicht witzig und somit ein Ausmaß an Abhängigkeit, das wir nicht eingehen wollen. Das ist kein Vorwurf an diese Länder, ich kann das aus deren Perspektive sogar verstehen. 
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Australien, Neuseeland, Südafrika - ihr kennt alle die aktuellen Nachrichten was dort gerade passiert. Und wir haben nicht viel Vertrauen, dass sich all das innerhalb der nächsten Monate komplett in Wohlgefallen auflösen wird.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Corona verlangt gerade von allen, in allen Bereichen Flexibilität, und so auch von uns.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Deshalb haben wir uns entschieden, nicht auf Teufel komm raus an der kompletten Weltumseglung festzuhalten, sondern das zu machen, was sich für uns gut und richtig anfühlt. Denn darum geht’s ja eigentlich auch. Wir machen das hier nur für uns.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Wie wäre es denn dann mit der Hälfte? Die sogenannte Atlantikrunde.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Die neue Route sieht deshalb folgendermaßen aus:
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Nach dem Mittelmeer wollen wir über den Atlantik, die Karibik erkunden und idealerweise über die Bahamas auch die Ostküste der USA hochsegeln. Danach dann zurück und durch Europa wieder an unseren Startort in der Adria. Das hat den guten Nebeneffekt, dass wir bei gleicher Zeit und kürzerer Strecke mehr Zeit für die einzelnen Orte haben. Das haben wir die letzten Wochen ja etwas vermisst. 
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Daraus ergibt sich aber noch eine Frage: Ob man dieses Jahr den Atlantik überquert oder nächstes Jahr. Beides ist grundsätzlich möglich, es gibt jeweils Pros und Cons. 
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Wir haben das lange und ergebnisoffen diskutiert – mit ein Grund warum es so still hier war.
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Auch die momentan wieder steigenden Fallzahlen für Covid19, mögliche Reisewarnungen etc haben natürlich eine entscheidende Rolle dabei gespielt. Zudem die Frage wo man sein möchte, wenn sich die Lage wieder mehr zuspitzt. 
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Lange Vorrede, aber jetzt ist die Entscheidung gefallen, mit der wir uns sehr gut fühlen, und die wir gerne mit Euch teilen wollen: 
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
      &lt;div&gt;&#xD;
        
            Wir haben uns für dieses Jahr für Europa entschieden und werden somit die Atlantikquerung nächstes Jahr angehen. Das bedeutet jetzt erstmal viel Mittelmeer bis zum Winter, und zu aller erst viel Italien. Und wir beginnen direkt damit uns intensiv Sardinien zu widmen - das hat mehr Zeit verdient und da freuen wir uns sehr drauf!
           &#xD;
      &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Sat, 15 Aug 2020 17:06:54 GMT</pubDate>
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Sardinien hält alles, was es verspricht und noch viel mehr. Die Karibik des Mittelmeers wird es genannt- und auch wenn uns – noch!- der Vergleich fehlt, so sind wir sicher, dass es diesen Titel zu recht trägt. Wir verlassen schweren Herzens die tolle Bucht von Malfatano und verholen uns 30 Meilen weiter in die Bucht von Porto Pino. Und wider Erwarten ist die noch schöner als die letzte. Hier sehen wir auch die Esense wieder- eine 146er Wally, die immer wieder unseren Weg kreuzt seit wir in Sardinien sind. Denn auch das ist Sardinien- die Insel der Supermegayachten, sei es unter Motor oder wie hier als Segelboot. Auch wenn wir für 2 Personen durchaus Platz haben auf unserer BB, dagegen sind wir winzig. Ich glaube, wir würden bei der Esense aufs Vordeck passen.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Porto Pino
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Riesige Dünen umrahmen die Bucht, ellenlanger Sandstrand und absolute Ruhe erwarten uns. Hier werden wir endlich auch einmal zwei Nächte verbringen. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Wir schwimmen und schnorcheln im türkisen Nass, das mit über 25 Grad schon langsam Richtung Badewanne tendiert. Eigentlich ist laut Seekarte dies hier Militär- und somit Sperrzone. Scheint aber niemanden zu stören, und in allen Führern wird dieser Teil der Bucht wärmstens empfohlen. Wir spüren die Präsenz allerdings schon. 3 Mal täglich überfliegt uns ein Militärhubschrauber. Und zwei Boote bekommen Besuch durch die Guardia Finanza. Kurz später verlassen sie die Bucht. Ich nehme aber an, es ging hier eher um den – in ganz Italien – geltenden Abstand von 200 Metern zum Strand. Es ist einfach ganz ganz wundervoll hier. Und absolut ruhig. Morgens können wir tatsächlich vom Boot aus den gesamten Verlauf unserer Ankerkette sehen bis zum gut eingegrabenen Anker. Wahnsinn. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3840.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3846.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3851.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3865.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3921.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3919.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3933.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3962.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Ich darf vorstellen - unsere Morgensportfolterinstrumente...:
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3938.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Kuschelsegler
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Eher belustigend als verärgernd (wir merken, wir scheinen etwas entspannter zu sein als bei unserem Start) ist, dass auch der Segler sich als Herdentier erweist. Die Bucht ist wie gesagt riesig, wir lagen da ganz alleine… bis 4 andere Segler sich an uns kuscheln… Der Abstand ist ok, deshalb sagen wir nichts. Aber nachvollziehbar ist es dennoch nicht. Schön wäre auch, wenn die Seglerkollegen etwas großzügiger mit der Ankerkette umgehen würden- meist geben die Leute hier gefühlt so viel Kette raus, wie das Wasser tief ist, und dann Motor aus. Ein Schiff hält aber nicht alleine über den Anker sondern in Kombination mit der Kette. Und es macht auch Sinn den Anker einzufahren und nicht nur fallen zu lassen. Nicht sehr vertrauenserweckend, wenn jemand so neben einem ankert. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Ein Boot allerdings schreckt uns dann doch kurzzeitig komplett aus dem Chill-Modus. Der Wind hat aufgefrischt, und fegt mit 25 Knoten durch die Bucht. Wir haben viel Kette draußen und der Anker hält perfekt. Da kommt ein Boot rückwärts im rechten Winkel auf unsere Seite zu, wir hören das  Geräusch des ins Wasser fallenden Ankers und sie legen den Rückwärtsgang ein. Als noch ca. 4 Meter zu unserem Boot sind fangen wir an zu brüllen. Die beiden Italiener brechen ihr Ankermanöver dann doch ab und düsen ans andere Ende der Bucht. Aber man fragt sich schon wie in deren Vorstellung das Ankermanöver weitergegangen wäre…
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_1035.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Diverse Nebentätigkeiten
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Ich nutze die 2 Tage auch um wieder Brot zu backen, und eine Abdeckung für die Aufhängung unseres Beibootes zu nähen- denn dort reibt es, wenn wir unterwegs sind, und das Metall verursacht böse Flecken und Abrieb am Duda. Dank Inverter funktioniert die Nähmaschine einwandfrei. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Wir bekommen noch einen unwillkommenen Gast, eine Feuerqualle, aber Dank des klaren Wassers können wir sie gut sehen und entsprechend ausweichen. Schönes Tier eigentlich, trotzdem könnte ich gut drauf verzichten. Wir schwimmen dann doch lieber mit Taucherbrille, so gibt es keine Überraschungen von unten.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Guido ist viel mit Wetterrouting beschäftigt. Bedeutet, er beobachtet über Predict Wind die Entwicklung der Windstärken in den nächsten Tagen bis nach Mallorca, um dann genau zu identifizieren, wann wir am besten starten. Um nicht aus Versehen in einen Sturm, aber auch um nicht in eine totale Flaute zu geraten. Donnerstag morgens ist der beste Startzeitpunkt, so das Ergebnis.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3945.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_1039.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_1040.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3989.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3976.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_1055.png" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Beach Bar Chillen
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Die dritte Bucht in Sardinien finden wir auf der Isola di San Pietro, einer kleinen Insel im Südwesten. Von hier aus wollen wir dann Richtung Menorca starten. Auf der Fahrt kommen wir an einem Schiffswrack vorbei, das gerade demontiert wird. Hier ist im Dezember 2019 der Frachter Cdry in die Felsen gefahren. Online finden wir ein Video der Küstenwache, wie die 12 Mann Besatzung per Helikopter abgeborgen wurden. Großen Respekt vor der Leistung der Küstenwache. Im Winter kann das Wetter hier offensichtlich auch ganz anders aussehen. Dass so ein Frachter, ohne vorherige Schäden am Boot, in so eine Lage kommt und auf die Felsen knallt, da gehört schon einiges dazu. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           In der Cala Forte fällt unser Anker und wie es der Teufel will gibt es hier eine Strandbar. Da paddeln wir nachmittags mit dem Dude hin, bleiben bis zum Sonnenuntergang sitzen und probieren das lokale Bierangebot. Ganz tolle Stimmung dort und wir genießen den Nachmittag sehr. Und bereuen erst am nächsten Tag das ein oder andere der Biere.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
          ﻿
         
                  &#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4015.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4025.png" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4046.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4050.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Am nächsten Morgen um sechs Uhr geht’s los Richtung Menorca. Wir freuen uns unheimlich auf die Balearen, vor allem auch um dort liebe Freunde zu treffen. Aber wieder mal verlassen wir einen Ort aus unserer Sicht viel zu schnell. Wir haben kaum Zeit irgendwo länger zu bleiben, und uns wirklich die Landschaft und Ortschaften richtig anzusehen. Das Mittelmeer hat so viel zu bieten. Und gerade bei Sardinien fällt es uns extrem schwer schon wieder aufzubrechen
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4123.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Von Pizza zu Tapas, natürlich mit Welle
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Die Überfahrt ist recht einsam, es sind kaum Schiffe unterwegs. In 1,5 Tagen begegnen uns gerade mal 2 Tanker in großer Entfernung. Wir probieren zum ersten Mal, die Genua auszubaumen. Das bedeutet, wir nehmen einen Spibaum (5 Meter langes Alurohr) und befestigen es im rechten Winkel zum Mast. Jetzt wird die Genuaschot (die Leine, die das Vorsegel hält) durch ein Loch am Ende des Spibaums geführt. Dadurch können wir verhindern, dass bei großen Wellen die Genua immer wieder einfällt und gegen Reling und Wanten knallt. Sie ist quasi fixiert. Das bedeutet ruhigeres Fahren und Materialschonung. Für den Atlantik werden wir das beidseitig machen, mit zwei Segeln vorne. Denn dort kommt der Wind in der Regel von hinten, und mit 2 Genuas kann man ihn mit der größtmöglichen Segelfläche einfangen. Das nennt sich dann Passatbesegelung. Aber erstmal probieren wir eine Seite. Die Welle ist wieder mal ordentlich, diesmal von seitlich hinten, das heißt bei Arbeiten außerhalb des Cockpits Rettungsweste und Anleinen. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Klappt schon sehr gut mit dem Ausbaumen, das haben wir vorher ja noch nie ausprobiert. Wir lassen uns von der Genua ziehen, erst noch mit Motor, später dann ohne. Das Segel stabilisiert auch etwas in der Welle. Angenehm ist trotzdem was anderes. Vor allem von 6 Uhr morgens am Donnerstag bis Freitag nachmittag. Gegen 21 Uhr überqueren wir unbemerkt die Grenze zu Spanien. Als es dunkel wird aktiviere ich zusätzlich zum AIS (Automatic Identification  System) den Radar, damit wir auch Schiffe ohne AIS sehen können. Leider sehen wir – nichts. Der Plotter sucht und sucht- und findet kein Radargerät. Bedeutet – im besten Falle- der Radar bekommt keinen Strom, weil ein Stecker rausgerutscht ist. Bei dem Gewackel ja möglich. Guidos Schlafschicht entfällt somit und er sucht den Fehler. Alle Kabel führen aber Strom bis in den Mast rein. Und bei der Welle auf den Mast zu steigen, wo sich das Radargerät befindet - das ist keine Option. Ich möchte gar nicht wissen wie groß der Ausschlag oben am Mast ist bei der Welle hier. Also haben wir nur das AIS. Soweit draußen wie wir jetzt sind, haben aber eigentlich alle Schiffe AIS an Bord, das sollte also gehen. Und bis wir in Landnähe sind, wo gerne mal Fischer ohne AIS rumturnen ist es hell. Nicht gut also, aber kein Drama. Uns wurmt es aber schon, dass gefühlt ständig etwas zu reparieren oder auszutauschen ist. Dabei hat gerade Guido viel Zeit und Planung auf die Vorbereitung verwendet, wir haben ein relativ neues Schiff, das qualitativ wirklich höchster Standard ist, und alle Verschleißartikel haben wir noch getauscht, oder gewartet. Dass Dinge kaputt gehen bei dieser Beanspruchung ist uns klar gewesen. Dass aber bereits im Mittelmeer immer wieder was kaputt geht, damit hatten wir so nicht gerechnet. Aber vielleicht ist das einfach normal. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4145.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
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&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Mitten in der Nacht gibt es nochmal Aufregung. Die Tiefe wird zwischen Sardinien und Menorca mit 2.800 Meter angegeben. Hin und zurück ein kleiner Morgenlauf in meiner Zählung. Unser Tiefenmesser kann das nicht- er steigt bei ca. 130 Metern aus. Das heißt er zeigt dann die letzte Tiefe an, die er messen konnte. Da steht dann LAST 128 Meter, als Beispiel. Und mitten dort, 100 Meilen vom letzten Ufer entfernt, am tiefsten Punkt, zeigt der Tiefenmesser plötzlich 10 Meter an, dann 9, und schließlich bei 7 Metern wecke ich Guido auf. Wir kontrollieren die Seekarte- da ist nichts. Entweder spinnt also unser Tiefenmesser aus Überforderung wegen der Tiefe- oder da ist irgendwas unter uns. Die Tiefen wechseln immer wieder zwischen 8-10 Metern. Das ist uns unheimlich, wie biegen nach rechts ab. Und- vorbei ist es. Dann gehen wir wieder auf Kurs und nach kurzer Zeit ist es wieder da- 10 Meter Tiefe. Und dann, so plötzlich wie gekommen ist das Phänomen wieder weg. Wir wissen nicht was das war. Aber meine Vermutung ist ein Rudel kleinerer Wale. Unsere Strecke war sehr nah zu einem Walschutzgebiet. Selbst ein großer Fisch, der zufällig auf das Signal des Tiefenmesser trifft wäre nicht so lange „sichtbar“ gewesen, das Ganze dauerte gute 5 Minuten. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Der Rest der Fahrt ist dann doch noch ereignislos gewesen, die Welle nimmt nochmals leicht zu und nervt ziemlich und entlässt uns mit wenig Schlaf in den Freitag. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4167.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Meist hängen wir hinten unsere Angel raus - bis jetzt fand das aber kein Fisch sehr attraktiv.
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4037.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Unterschätztes Menorca
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Gegen Mittag erreichen wir Menorca. Wir laufen in den schönen und langen Naturhafen von Mahon ein. Dort kann uns die Welle nicht mehr erwischen. Schon die 3 Meilen lange Fahrt durch den langen „Spalt“ in die Insel hinein ist sehenswert. Rechts und links von Felsen eingerahmt geht ein tiefer gewundener Schnitt in die Insel hinein. Sehr schöne Häuser, die meisten in weiß, mit schönen Halbbögen vor der Terrasse säumen die Felsenkante. Ich mag diesen Stil sehr. Viele haben einen kleinen Weg die Felsen hinunter und Zugang zum Wasser. Im Wasser liegt dann meist ein Motor- oder Segelbötchen vertäut. Das wäre schon auch was als Feriendomizil- Schätze aber das ist eher im hochpreisigen Segment hier. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Wir machen an den „Islas flotantes“ fest, Schwimmstege im großen Naturbecken vor der Stadt, lustigerweise ohne Zugang zum Land. Da mit uns dort nur 4 Boote liegen, und diese recht verlassen aussehen, haben wir unsere Ruhe. Wasser gibt es auch – nicht nur für uns zum Abduschen, sondern auch für die BB. Wir sind alle verschwitzt und salzig nach der Überfahrt, und die Sonne brennt schon wieder runter. Ich ziehe Guido in den Mast, und er überprüft alle Stecker des Radars, und verbindet sie neu. Und siehe da- der Radar funktioniert wieder. Gott sei Dank. Ich dachte schon, wir müssten auf Mallorca einen neuen Radar einbauen. Die Laune an Bord steigt deutlich. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4179.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4273.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4221.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
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    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4226.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Tapas!
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Abends nehmen wir den Duda und machen einen Abstecher in die Stadt. Auf den Balearen ist komplett Maskenpflicht und sie wird hier dankenswerter Weise auch eingehalten. Die Stadtbesichtigung muss für uns leider ausfallen, heute sind wir zu müde von der Überfahrt, und die Temperaturen liegen noch immer bei knapp 30 Grad. Die Maske macht es nicht besser. Und morgen sausen wir leider schon wieder weiter. Aber selbst die kleine Stippvisite zeigt, dass Menorca eine Schönheit ist, die eine genauere Betrachtung verdient hätte. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Generell, auf eigenem Kiel anzureisen, die kleinen und großen Unterschiede in der Vegetation zu beobachten, aber auch die Art der Häuser, der Bebauung an sich, die Menschen, die Sprache, bis hin zum Essen, das ist wirklich ein Privileg, dessen wir uns auch täglich bewusst sind. Mit dem Auto oder Flieger geht diese Veränderung viel abrupter, und wird damit natürlich auch sehr deutlich. Aber diese langsame Veränderung, von Kalabrien zu Sizilien, Sardinien und jetzt Menorca ist faszinierend. Und macht Lust mehr über Land und Leute zur erfahren, tiefer einzutauchen. Bevor ich jetzt aber zu philosophisch werde - wir lassen den Abend in Mahón ganz klassisch bei Tapas und Cerveza ausklingen und schlafen tief und fest ganz ohne Gewackel in unserer schwimmenden Marina. Willkommen in Spanien! 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            ﻿
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
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    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_4244.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
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      <pubDate>Sun, 02 Aug 2020 16:22:37 GMT</pubDate>
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      <title>Sizilien bis Sardinien</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Von Welle zu Welle
        
                &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3053.jpeg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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         Il Stromboli
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Montags wollen wir dann endlich zum Stromboli. Man darf zwar momentan auf Grund der Ausbrüche im letzten Jahr nur 250 Meter weit rauf, aber man kann wohl vor Anker am Schiff nachts toll die glühenden Lavabrocken in der Luft sehen. Das langt ja vielleicht auch. Auf den 30 Meilen von Lipari nach Stromboli ist schönstes Segelwetter, 16 Knoten, Am Wind Kurs, wir rauschen dahin und genießen die Stunden auf dem Wasser. 
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Wir haben uns die Buchten auf Stromboli online angesehen – Buchten gibt es eigentlich mal wieder nicht, man kann sich nur entscheiden an welcher Seite des Bergs man den Anker wirft. Auch hier, der sichtbare Teil des Vulkans ist recht steil, und so geht es unter Wasser weiter. Schlecht, bzw. wenig Platz zum ankern, wie schon in den anderen Teilen der liparischen Inseln. Wir entscheiden uns für die Ost-Seite, da der Wind aus West kommen soll, dann haben wir etwas Schutz durch den Stromboli. Wir nähern uns also aus Nord-Ost und diskutieren schon welchen Platz wir uns aussuchen, da steigt der Wind von 16 auf zackige 28 Knoten. Fallwinde, na großartig. Da muss schnell als Erstmaßnahme  ein Teil der Segel runter, sonst ist das schlecht fürs Material. Aber was nun- die Westseite geht nicht, weil der Wind da genau aufs Land bläst. Die Ostseite geht nicht, weil durch den steilen Berg die Winde verstärkt werden und uns mit 28 Knoten um die Ohren blasen. Eine Marina gibt es auf Stromboli schon- bei genauerem Betrachten ist es aber ein Feld mit Bojen im offenen Meer, und man darf für schlappe 110 Euro pro Nacht nicht nur an der Boje festmachen, sondern wird auch noch an Land gefahren- welch Service. An Nord- und Südseite ist es noch schlechter, zudem sieht man wohl vom Stromboli dort gar nichts. 
          
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    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3029.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3050.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3027.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Schnelle Entscheidungen sind gefragt
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Und entscheidungsfreudig sind wir ja – also  kehrt Marsch, das tun wir uns nicht an. Stromboli haben wir jetzt aus der Nähe gesehen, und fotografiert, dann halt nicht Nachts. Wir verlegen uns auf die Insel Salina. 20 Meilen wieder zurück, von Lipari aus wären das 1,5 Stunden gewesen… Aber immerhin- Stromboli gesehen. Die Zeit nutze ich zum Brot backen.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           In Salina finden wir im Norden der Insel gerade noch rechtzeitig abends einen Ankerplatz, auch hier keine Bucht, aber ein recht breiter Streifen Sand auf 7 Meter Tiefe parallel zu einer wunderschönen Felsenwand, die sich neben uns nach oben streckt. Ein Geologe hätte Spaß hieran, wir finden es einfach schön. Die Windprognose ist auch diesmal nicht richtig, aber da es insgesamt wenig Wind hat ist es in Ordnung. Eine leichte Welle läuft durch, die es natürlich in den Vorhersagen auch wieder nicht gibt, aber nicht wirklich störend. Die Nacht ist entsprechend relativ ruhig und der Anker hält gut. Wir beschließen eine weitere Nacht hier zu bleiben und den Tag mit Schwimmen und Schnorcheln zu verbringen. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
          ﻿
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3093.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_0977+2.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3075.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3074.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           UND MAL WIEDER WIND UND WELLE
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Ab mittags nimmt die Welle zu, und der Wind wir böig, bis er am frühen Nachmittag wieder 28 Knoten erreicht. Die Welle wird unangenehm. Und noch viel brisanter- wir entdecken, dass wir slippen. Heißt der Anker hält nicht mehr, der böige Wind und die Wellen waren zu viel für den Untergrund. Wir haben uns bereits 20 Meter die Küste entlang bewegt. Also Anker auf und wieder los. Wir haben genug von schmalen Ankerstreifen und Welle. Und entscheiden uns, ans sizilianische Festland zu gehen. Bye bye liparische Inseln. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3115.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Wir können wunderbar segeln und erreichen noch vor Sonnenuntergang Cap Orlando. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Die Bucht ist riesig, großteils 6-8 Meter Tiefe, eine Mischung aus Sand und teils etwas Fels. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Einwandfrei. Allerdings steht hier auch wieder eine ordentliche Welle rein. Das müssen wir aushalten ist unsere Devise, wir können nicht jedes Mal in eine Marina, und kostenmäßig müssen wir das wirklich mal runterfahren. Das wären wieder mal 100 Euro. Also bereiten wir uns auf eine schaukelige Nacht vor. Ich hatte aber keine Vorstellung wie schaukelig. An Deck bei Käse, Brot und Sundowner klang das recht romantisch, und wir fühlten uns gut mit unserer Entscheidung. Gefühlt schlafe ich gar nicht. Ich lege mich in den Salon (Nautisches Wohnzimmer) , da ich mich dort mit Polstern und Kissen verkeilen kann, um nicht auf den Boden zu fallen. Guido hat sich ins Vorschiff verzogen. Unsere schöne Achterkajüte aka Schlafzimmer ist unbrauchbar. Denn die Doppelmatratze bietet keinen Halt. Es ist kein Wind, nur die Welle. Das führt bei einem Schiff leider dazu, dass die Welle es dreht, so dass man quer zur Welle liegt. Und unsere war hoch und in kurzem Abstand. Habt ihr schon mal der Waschmaschine zugesehen, wenn sie Sachen einweicht? Genau so. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Keine Chance zu schlafen. Sobald die erste Morgenröte aufzieht, starten wir Richtung Palermo . Was für eine bescheidene Nacht. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Wenn wir unter das Thema "Ankern in Sizililen" für uns mal einen Strich ziehen, dann kommt da nichts positives bei raus. Die einzige gute Ankerbucht war aus unserer Sicht die Südseite von Volcano. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Nicht falsch verstehen- Sizilien ist wunderschön und die liparischen Inseln ebenso. Nur mit dem Boot nicht ideal, wenn man, wie wir, eigentlich nicht gerne in Marinas geht. Apropos- 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3148.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Heisse Nächte in Palermo – EAV lässt grüßen
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           In Palermo gehen wir direkt in die Marina, ankern ist da nicht möglich. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Wir haben reserviert in der Marina Sitimar, am Industriehafen vorbei, mitten in der Altstadt liegend -  und mit überschwenglichen Bewertungen andere Segler in unserer Navily App. Und die sind alle berechtigt. Wir erkunden also zwei Tage zu Fuß die Altstadt von Palermo. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Wie haben wir diese Stadt erlebt? Palermo ist toll, lebendig, laut, wunderschön, hässlich, verfallen, schmutzig, gepflegt, alles das direkt nebeneinander. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Die Altstadt verfällt großteils vor sich hin, es wird von der Substanz gezehrt, einstmals wunderschöne Häuser sind gefühlt unbewohnbar (was nicht heißt dass sie unbewohnt sind…). 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Dazwischen sieht man alle Stadien des Verfalls, der Müll liegt auf den Straßen, und wenn man von den ausgeleuchteten Hauptstrassen einen Blick in die Gassen wirft, sieht man Obdachlose am Wegesrand schlafen, oder tagsüber in Gruppen zusammenhocken. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Armut ist greifbar und sichtbar. Das macht auch nachdenklich.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Und dazwischen, ohne eine genaue Logik, sind einzelne Gebäude mit viel Liebe renoviert, strahlen heraus. Das ist aber nicht, wie sonst vielleicht üblich, auf ein Viertel beschränkt, sondern gefühlt mutwillig über die ganze Stadt verteilt. Dazwischen unzählige Lokale, man sitzt auf den Straßen, die ganze Stadt ist lebendig und die Menschen sehr gastfreundlich.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Insgesamt war Palermo toll und ich kann nur empfehlen, es sich mal anzusehen. Ob es ganz alleine für eine Städtereise reicht weiß ich nicht, aber beim Sizilien-Urlaub sollte man es auf jeden Fall einplanen. Elektriker könnten hier übrigens mal so richtig bei Null starten, und sich endlos austoben – faszinierend. Nach deutschen Regeln müsste das alles längst gebrannt haben. Aber da wir eben in Italien sind, scheint es wunderbar zu funktionieren.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3272.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3289.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3325.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3322.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3329.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3332.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3328.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3344.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3367.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
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    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3378.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
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    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3355.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
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    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3397.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
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    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3415.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
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    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3422.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
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    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3418.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
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    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3419.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3439.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Capo San Vito und ein cholerischer Marinero 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Am Donnerstag früh starten wir wieder weiter- wir wollen nach Capo San Vito. Dort gibt es eine Marina (keine Experimente mehr mit Ankern hier) und der Strand soll phantastisch sein. Die Bewertungen der Marina sind exzellent. Einfach mal 2 Tage Strandurlaub- das hört sich gut an. Und dann starten wir von dort nach Sardinien. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Tatsächlich sieht Capo San Vito ganz malerisch aus, mit dem großen Felsen, und dem türkisfarbenen Wasser am Sandstrand. Zumindest solange die anderen Touristen noch schlafen.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Die Geschichte vom tollen Strand hatte nicht nur ich gelesen – naiv eigentlich. Man findet kaum ein Eckchen um sein Handtuch auszubreiten. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Die Marina allerdings schlägt dem Fass den Boden aus. Beim Anlegen kommen 20 Konten Wind von der Seite. Der Marinero nimmt von mir die Heckleine. Normalerweise sollte er sie entweder durch einen Ring an Land ziehen und wieder zurückwerfen, oder irgendwo festmachen. Er hält sie in der Hand, im Mund ne Zigarre und telefoniert. 11 Tonnen, an einer Leine, mit der Hand, bei 20 Knoten Seitenwind- das kann nichts werden. Nachdem wir etwas lauter werden hilft der Schiffsnachbar beim Festmachen. Der Marinero schreit uns dafür im tiefsten sizilianisch an – zumindest ist das nicht die Art von italienisch wo ich noch teilweise was verstehe. Spannender noch allerdings wird es, wie wir da wieder rauskommen sollen. Wir hatten vorher reserviert und auch die Größe der BB angegeben. Die Box in der wir aber liegen ist viel zu kurz für uns, und der Platz bis gegenüber das nächste Schiff kommt ist unter 10 Meter. Da der Nebenplatz frei war sind wir reingekommen – wenn er den Platz vergibt kommen wir nicht mehr raus. Ein Schiff dreht über den Mittelpunkt. Heißt: vorne nach links, bedeutet übertrieben gesagt hinten nach rechts. Wenn da noch ein Schiff ist geht das nicht. Dann können wir aber nicht früh genug abbiegen um in die schmale Gasse einzufahren. Es gibt viel Gefuchtel, Geschrei, und wir beschließen aus zwei Nächten eine zu machen. Morgen früh ist der Wind weg und wir hoffen einfach, dass neben uns der Platz frei bleibt. Die Nacht an Bord ist sehr heiß, kein Windhauch der Kühlung bei immer noch 25 Grad. Wir brechen also noch früher auf als geplant, um 7 Uhr. Der Platz neben uns bleibt auch frei, und so schaffen wir es haarscharf aus der Box. Puh, das war mal anders als gedacht… 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3594.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Nachtfahrt – Hah, mit Wind und natürlich Welle
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Auf nach Sardinien, unsere zweite Nachtfahrt steht uns bevor. Nach erstmal absoluter Flaute frischt der Wind am Nachmittag auf und wir können letztlich ganz kitschig in den Sonnenuntergang segeln. Um dem Kitsch noch die Krone aufzusetzen sehen wir endlich Delphine- nicht aus der Ferne, sondern quasi fast im Cockpit. Sie tauchen zu zweit direkt neben uns auf, schauen ein paar Mal neugierig aus dem Wasser und sind dann schon wieder weg. Was für schöne Tiere. Delphine sehen macht einfach immer glücklich.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
          ﻿
         
                  &#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
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&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Mit 25 bis 30 Knoten bekommen wir dann gleich ganz ordentlich Wind und wir fahren im zweiten Reff (Die Segel werden verkleinert) immer noch mit 6,5 Knoten dahin. Schwimmwesten sind an und Lifebelt ist eingehängt- da kann nichts passieren. Alles soweit prima, bis auf unseren Freund die Welle. Die kommt nämlich von vorne, und so ist es ein permanentes Auf und Nieder. Das Deck taucht vorne richtig ein, unten im Schiff ist es gerade vorne keine Freude. Zum ersten Mal wird mir auch etwas übel. Im Liegen geht es, oder draußen. Die Wachwechsel klappen schon sehr gut, und trotz der Welle schlafen wir in unseren Ruhepausen relativ ok. Die Positionslichter am Bug lassen die Gischt rot und grün leuchten - bis sie anfangen auszufallen, und schliesslich ganz aus sind. Die Positionslichter geben an in welche Richtung wir fahren, über die Farben rot und grün, und man kann uns im Dunkeln besser sehen - nicht ideal also wenn sie den Dienst quittieren. Die Kontakte sind durch das Salzwasser einfach wegkorrodiert. Guido konnte nur noch ein paar Brösel sicherstellen. Das können wir unterwegs jetzt nicht reparieren, kommt auf die To-do Liste. Wir machen zusätzliche Lichter am Schiff an, so dass wir gut sichtbar sind. Gott sei Dank ist die Nacht wirklich so wenig los, dass wir schon Angst hatten der Radar wäre kaputt, da er über Stunden nichts anzeigt. Kein Problem also, aber wieder etwas zum reparieren und basteln. 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3709.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Bella Sardegna
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Der Sonnenaufgang ist wieder atemberaubend. Viel früher als gedacht erreichen wir Sardinien am Samstag gegen 11 Uhr und genießen nach einem Strandtag erstmal eine ruhige Nacht in der Marina von Villasimius.
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3724.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3727.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3777.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3744.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3742.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Und jetzt wollen wir aber endlich im türkisenen sardischen Wasser ankern! Die Bucht von Malfatano scheint genau das zu versprechen – und sie hält es auch! Nach 5 Stunden Traumsegelei ankern wir dort auf 11 Meter Sand, das Wasser ist türkis und glatt, und uns umgibt- Stille….
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3800.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_3786.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
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      <pubDate>Tue, 28 Jul 2020 08:57:10 GMT</pubDate>
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      <title>Kalabrien bis Sizilien, oder Schwell, Wind und Tiefe</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
                    
          Nach kurzem Übernachtungs-Stopp vor Spropolo fuhren wir bis zum Anfang des Verkehrstrennungsgebietes in der Strasse von Messina. Die kalabrische Küste fasziniert mich landschaftlich immer noch- wirklich schön, ursprünglich und auch abwechslungsreich. Und tatsächlich wenig Tourimus. 
         
                  &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_2133.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
                    
          Die Strasse von Messina ist eine hochfrequentierte Meeresenge. Alle großen Tanker zwischen Süden und Norden, zwischen thyrennischem und ionischem Meer, ja sogar aus dem Atlantik kommend, diese Abkürzung nehmen. Wir wollen am nächsten Tag die Meeresenge durchfahren und suchen jetzt einen Platz für die Nacht, kurz vor dem Verkehrstrennungsgebiet. Dieses regelt genau, wo man in welche Richtung fahren darf, das sind jeweils Einbahnstraßen. Wir haben da eigentlich gar nichts verloren, wir werden uns an der Seite halten, damit die großen Riesen an uns vorbeiziehen können. Und am Ende werden wir einmal im rechten Winkel kreuzen um auf die andere Seit zu kommen – bei viel Verkehr eine spannende Sache. 
          
                    &#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Bei der Buchtensuche zeigt sich schon hier ein Problem, das uns die ganze Woche weiter beschäftigen sollte: Tiefe.
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Das Meer ist hier sehr sehr tief (Unser Tiefenmesser verabschiedet sich ab 120 Meter..), und der flache Bereich, den wir zum ankern nutzen können ist nur sehr schmal. Das bedeutet, man liegt recht nah am Ufer. Das ist aus zwei Gründen unvorteilhaft: Wenn der Anker rutscht befindet man sich sehr schnell in Gewässern, die für uns zu flach sind. Wir erinnern uns, unter uns sollten mehr als 2 Meter Platz sein. Zum zweiten gibt es in Italien die Regel mindestens 200 Meter Entfernung zu einem Strand zu halten und mindestens 100 Meter zu einer Küste. Das ist ja auch durchaus sinnvoll. Schränkt aber alles zusammen die Möglichkeiten doch recht ein. 
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_2063.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
                    
          Unterwegs bekommen die Seereling und die Winschen noch eine Politur verpasst.
         
                  &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;br/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_2110.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_2122.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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         Alessandro und die Nautic Bar
         
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           Wir finden über Navily (Eine App zu globalen Ankerplätzen und Marinas - Große Empfehlung an die Segler, vor allem wenn man wie wir nur mit einem etwas älteren Küstenhandbuch zu Italien operiert) einen Spot, Gallico Marina. Was in der App nicht erwähnt wird, ist Alessandro, bzw. die Nautica Bar. Als wir den Anker neben einer Anzahl Bojen für kleine Boote auswerfen, kommt ein kleines Beiboot vom Strand aus auf uns zu. Wir bereiten uns innerlich auf eine Diskussion vor, warum wir hier nicht ankern dürfen und schließen erstmal das Manöver ab. Als die Ankerwinsch nicht mehr lärmt hören wir: Hi i am Alessandro, can i help you? So kann man sich täuschen. Wir plaudern ein wenig und er bietet an, uns später mit dem Dinghy abzuholen, dann können wir den Duda hängen lassen. Da wir am nächsten Tag ja auch gleich weiter wollen klingt das gut.
          
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           Während wir erstmal baden ändert sich schlagartig das Wetter, es fängt an zu winden, und es baut sich eine Welle auf, die die BB tanzen lässt. 20 Knoten, auflandiger Wind. Laut allen uns vorliegenden Wetterberichten, von teuer bis gratis, existieren weder der Wind, noch die Welle…Auch dieses Phänomen sollte unsere Woche noch stark bestimmen. Wir entscheiden uns, dennoch an Land zu gehen und Alessandro holt uns ab. Bumpy ride bei der Welle. In der Nautic Bar trinken wir ein Bier und Alessandro setzt sich zu uns. Er erzählt von der Bar, die erst den zweiten Tag geöffnet hat, und von sich. Mitten in der Straße von Messina treffen wir auf jemanden, der mit Kreuzfahrtschiffen schon die halbe Welt bereist hat, bevor er vor einem Jahr nach Italien zurückkam. Ein toller Auftakt in den Abend. Das Abendessen danach war von der Lokalität ein Volltreffer, das Essen hätten wir uns sparen sollen – finanziell und auch geschmacklich. Aber was solls. Die Nacht wird erwartungsgemäß sehr schaukelig. 
          
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         Die Blue Baloo unter Riesen
         
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    &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Die Meeresenge wird stark dominiert von Strömungen, die wiederum vom Wind, und aber auch von der Tide abhängen. Wenn Hochwasser auf Niedrigwasser wechselt entsteht durch das abfließende Wasser eine Strömung. Und diese soll in der Straße von Messina recht stark sein, bis 4 Knoten. Wir fahren unter Motor 6-7 Knoten. Wenn wir also gegen die Strömung anfahren müssten, wären wir bei 2 Knoten Fahrt, das ist dann Schrittgeschwindigkeit.. Guido hat aber eine gute Seite gefunden, (www.correntidellostretto.it)  wo man die Zeiten der Strömungsrichtungen ablesen kann, und so starten wir um 10:30, um die Strömung mit uns zu haben. Und die schiebt ganz ordentlich. Wir erreichen fast 10 Knoten Fahrt. Das ist deutlich über unserer Maximalgeschwindigkeit. Das ist als würde dein Auto statt maximal 200 km/h plötzlich 260 fahren. Hui! Und wir haben auch sonst Glück, es sind kaum Ozeanriesen unterwegs mit uns, und somit können wir die Fahrt voll genießen. Einmal quert eine Fähre vor uns um in einen Hafen abzubiegen, das wars aber auch schon. 
          
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    &lt;span&gt;&#xD;
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            Nach zwei Stunden sind wir durch. Ganz am Ende sehen wir auf der rechten Seite das schöne Scilla liegen.
           
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         Auf zum Stromboli
         
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           Also Kurs liparische Inseln! Die sollen wunderschön sein, und am Ende ist da ja auch noch der Stromboli, das wollen wir uns alles ansehen. Und wir hoffen auch schöne Buchten zum ankern und schwimmen.
          
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           Der Wind frischt auf 25 Knoten auf und wir lassen uns von der Genua ziehen. Und nach einer Stunde ist der Wind dann auch wieder weg- aus, wie auf Knopfdruck. Hmpf, also Motor an und weiter geht’s. Aber wir bekommen immer wieder etwas Wind und können somit die meiste Zeit dann doch schön dahinsegeln, und müssen nur zwischendurch manchmal etwas anschieben. 
          
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           Zeit auch etwas nachzudenken. Schon Wahnsinn, da sind wir in Sizilien, nicht mit dem Flieger oder dem Auto, sondern auf eigenem Kiel, mit der Blue Baloo. Wir sind die vierte Woche unterwegs- so lange hatte ich seit dem Studium nicht mehr am Stück zur Verfügung, und das ist schon etwas her. 
          
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            Im Süden der Insel Volcano finden wir nachmittags eine kleine feine Ankerbucht. Fleisch ist aufgetaut, und bereit für den Grill- aber der Druckregler mag nicht. Also gibt es Tortellini und das Fleisch muss nochmal in den Kühlschrank. 
           
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  &lt;span&gt;&#xD;
    
                    
          Sonnenaufgang vor Volcano
         
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  &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;span&gt;&#xD;
    
                    
          Morgens geht’s es gleich weiter in die Porto di Ponente Bucht im Westen der Insel und wir erleben dort tolles Schnorcheln in glasklarem Wasser und gewaltige Vulkansteine. Es gab auch viele bunte Fische, aber ich hab sie nicht vor die Kamera bekommen. Leider ist die Bucht genau in Windrichtung offen und so baut sich nachmittags ungemütlicher Schwell auf. 
         
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  &lt;span&gt;&#xD;
    
                    
          Zwischendurch bauen wir schnell den Geber vom Dieseltank aus, um ihn fotografieren und bestellen zu können - momentan zeigt er nämlich ca. 50 Liter zu wenig an. Ja, wir schlafen auf dem Tank.
         
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&lt;div&gt;&#xD;
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  &lt;span&gt;&#xD;
    
                    
          Wir düsen also weiter, in die Baia Levante, letztlich der gleiche Ort, nur die andere Seite der Landzunge, und somit nach Westen geschlossen. Dort ist es auf Grund der Tiefe fast unmöglich zu ankern, wir gehen also zwei Tage in die dortige Marina. Wir kommen ins Gespräch mit dem Marinero, dessen doch sehr britischer Akzent uns auffällt. Seine Mutter ist Engländerin, der Vater aus Volcano. Nach Jahren in Mailand in einem „normalen“ Job wie er sagt, hat er hingeschmissen und macht jetzt das was er mag, am Meer, und ist glücklich. Und das merkt man ihm auch an. Diese Begegnungen, wie auch mit Alessandro, zusammen mit neuen Orten, sind es warum wir unterwegs sind.
         
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  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
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  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Volcano und der Vulkan
          
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  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           Der Ort Volcano ist schnell erkundet, ganz niedlich, aber auch sehr touristisch. Morgens werden die Touristen durch Fähren dort abgeladen, abends wieder eingesammelt. Wir stocken unsere Vorräte auf und Guido ersteht einen neuen Gasdruckregler. Es darf wieder gegrillt werden! Die Strände sind etwas gewöhnungsbedürftig- der Sand ist teils ganz fein und weich – und pechschwarz. Klar, Vulkansand. Damit gibt es aber auch kein türkises Wasser. Und die Füße sehen irgendwie schmutzig aus. Am irritierendsten ist aber der Schwefelgeruch, der über der Insel liegt. Das kommt von dem – noch aktiven- Vulkan. Allerdings gibt es, anders als beim Stromboli, keine Eruptionen. Aber- es stinkt. Nach faulen Eiern. 
          
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  &lt;span&gt;&#xD;
    
                    
          Der nächste Morgen ist eher unromantisch – Wäsche waschen ist angesagt. Die Marina verfügt über eine nagelneue Waschmaschine und Trockner und somit gönnen wir uns zwei Ladungen saubere Wäsche inkl. Trocknen. Und einer unserer Leinenspanner rutscht plötzlich durch. Das fällt unter ungeplante Reparaturen- wir zerlegen also das gesamte System, reinigen, dann etwas WD-40 und bauen es wieder zusammen. Das wars. WD-40 heilt eigentlich alles. Damit ist der Vormittag auch dann schon rum. 
         
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  &lt;span&gt;&#xD;
    
                    
          Den Vulkan selbst, Volcano – der angeblich Namensgeber war für die Gattung Vulkane, sehen wir uns dann aber genauer an. 400 Meter aufwärts, verteilt auf 4 Kilometer. Man kann bis zum Krater gehen und diesen umrunden. Der Aufstieg wird als „leicht“ bezeichnet, und uns wird gesagt Turnschuhe würden reichen. Wir sind dann doch recht froh dass wir Wanderschuhe anhaben, und auch Wasser, Kopfbedeckung etc. eingepackt haben. Vielleicht liegt es daran, dass wir um 13 Uhr los sind und somit bei 29 Grad und Sonnenschein. Es war richtig anstrengend. Und der Weg ist bemerkenswert unbefestigt. Oben offenbart sich allerdings ein Rundumblick, der seinesgleichen sucht, und wir schauen tief in den Vulkankrater. Theoretisch habe ich auch nichts gesehen, das Dich abhalten würde IN den Krater zu steigen – außer dem gesunden Menschenverstand. Die Schwefelfelder verlassen wir recht schnell wieder- zum einen fühlt sich das echt nicht gut beim Atmen an, zudem ist der Dampf auch richtig heiß an den Beinen. Direkt am Krater ist ein Helikopter-Landeplatz – wer also den Aufstieg scheut kann es offensichtlich auch einfacher haben. 
          
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           Der geplante Ausflug mit dem Beiboot am Nachmittag fällt aus – wir sind platt als wir wieder zurück sind. Abends wird endlich gegrillt und wir sind früh in der Koje. Die Marina hat sich mittlerweile gefüllt- man merkt es naht das Wochenende, da kommen die Italiener anscheinend gerne auf die Inseln raus. Wir kaufen morgens noch Brot, sehen aber vom Fleisch oder Fisch kaufen ab. Das sieht zwar super aus, aber gerade ist der Strom weg und der Laden im Dunkeln. Das scheint aber niemanden besonders zu irritieren. Was wiederum bei uns die Frage aufwirft, wie lange der Strom schon weg ist, und wie oft das dem armen Zeug in der Auslage so passiert… 
          
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    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_2637.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_2641.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Vorhersagen oder Glaskugelgucken
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Unser nächstes Ziel ist die Insel Lipari. Der Wind soll aus Osten kommen, da sind wir in der geplanten Bucht bei Canneto gut geschützt. Und Welle laut Vorhersage – keine. Wir bleiben dort eine Nacht, am nächsten Nachmittag dann wird es uns zu bunt- die nicht existierende Welle wird immer höher und der Wind bläst uns Richtung Felsen. Der Anker hat zwar sehr gut gehalten, aber das verspricht keinen ruhigen Schlaf. Es gibt in der Nähe aber eigentlich keine alternativen Ankerbuchten – Thema Tiefe. Wir entscheiden – mal wieder – in eine Marina zu gehen. Um die Ecke bei der Stadt Lipari werden wir fündig und kündigen uns telefonisch an. 
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_2903.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_2905.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Lampen an oder Lampe aus?
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Dann gehen wir Anker auf - und ziehen mit dem Anker ein großes Starkstromkabel mit hoch. Der Anker saß tatsächlich bombenfest. Wunderlich nur dass die Lampen im Ort in der Nacht geleuchtet haben- und die BB nicht gleich mit. Laut Karte waren da Seekabel- allerdings nicht an unserem Ankerplatz. Eigentlich… Wir lassen den Anker etwas ab, fahren rückwärts, vorwärts, nichts bewegt sich. Der Anker hat sich richtig schön in das Kabel eingeruckt, und das Kabel liegt schön in der Schaufel. Wir müssen also den Druck aus dem Kabel nehmen. Wir binden eine Schot (dickes Seil) um das Kabel, und senken dann den Anker. Das geht zwar gut, nur sobald wir den Anker dann einzuholen beginnen, hakt er sich wieder im Kabel ein. Also binden wir wiederum eine andere Schot an den Anker. Das Kabel hängt jetzt mittels unserer Leine kurz über der Wasseroberfläche. Jetzt den Anker ablassen, so dass er frei vom Kabel ist und den Anker mittels der anderen Schot vom Kabel wegziehen. Jetzt Anker gleichzeitig hoch ziehen, Kabel ablassen, und – wir sind frei. Man liest zwar oft, dass Segler alles mögliche mit dem Anker einfangen, aber uns war das bis jetzt noch nicht passiert. Guido zieht sich noch eine Blessur am Kinn zu bei der ganzen Operation, aber der Schnitt ist nicht sehr tief.  Nach der ganzen Aufregung sind wir mehr als froh in die Marina einzufahren. Da wir eine ganze Menge Adrenalin zu verarbeiten haben, machen wir uns direkt zu Fuß auf den 3 km langen Weg in die Stadt. 
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Lipari Stadt
         
                  &#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Lipari ist ein hübsches kleines Städtchen, dominiert von einer Burg am Felsen, die über der Stadt thront. Aber auch hier spüren wir - es ist Wochenende. Menschenmassen kommen uns in der Hauptstraße entgegen – wir flüchten in kleinen Gässchen den Berg hoch. Alles sehr hübsch hier- bis auf die Kakerlaken in der Ecke- die wollen wir keinesfalls an Bord haben. Auf dem Hinweg haben wir eine schöne Osteria an der Promenade gesehen, und entscheiden uns dort einen Aperitif zu nehmen. Wir erhalten sizilianischen Wein und Bier, und lassen uns noch zu einer Platte mit lokalem Käse und Salami überreden. Die Osteria ist mit viel Geschmack und sehr individuell hergerichtet, die Leute sind sehr aufmerksam und super nett, Essen und Getränke hervorragend. Aus einem Wein werden da doch glatt zwei. Die Musik erweist sich als gestreamtes Radio aus der Schweiz, auch irgendwie abstrus. Aber klang gut. Und dann endet die vierte Woche mit einer guten Pizza – wir müssen noch ganz viel Pizza essen solange wir noch in Italien sind!
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_2963.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_2967.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_2989.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_2983.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/UEKI4032.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
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      <pubDate>Mon, 20 Jul 2020 18:27:18 GMT</pubDate>
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      <title>Apulien bis Kalabrien</title>
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      <description />
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
                    
          Unsere dritte Woche unterwegs bricht an – nicht ganz genau, da wir ja an einem Dienstag gestartet sind – aber ich denke über die Zeit kann man das als kleine Unschärfe vernachlässigen. Wir erleben gerade ganz ganz viel und sammeln neue Eindrücke, was aber auch dazu führt, dass die Zeit gefühlt rennt – ich war tatsächlich überrascht, dass schon wieder Sonntag ist. Und somit Zeit für einen weiteren kleinen Bericht. Irgendwie stellt sich generell gerade sowieso ein anderes Gefühl ein, im Umgang mit Zeit, wo wir sind, was morgen kommt. Interessant sich selbst und auch den Partner dabei zu beobachten. Werden wir langsam Fahrtensegler?
         
                  &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_1465.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Marinasandeln
         
                  &#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Die vergangene Woche hat mit den letzten Tagen in der Marina del Gargano in Manfredonia gestartet. Wir waren insgesamt 6 Tage dort- das lag zum einen am Wetter, zum anderen wollten wir auch kurz mal die Pause-Taste drücken, nachdem wir so durch Kroatien gerast sind. Und es hat sich gelohnt. Wir haben uns noch dreimal die Fahrräder aus der Marina geschnappt und sind Richtung Stadt und Strand geradelt. 
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Schon die Fahrt zum Strand zeigt, dass der Ort viel schöner ist als gedacht – von der Marina aus konnte man eigentlich nur 50er Jahre Hochhäuser sehen. Aber Manfredonia hat eine alte Burg – richtig, vom König Manfred - und eine schöne alte Innenstadt. Gefühlt sehr italienisch, nicht zuckerwattig renoviert und aufgehübscht, sondern mit einem morbiden, sehr ursprünglichen Charme und einer ordentlichen Schicht Patina.
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_1482.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_1545.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_1571.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_1508.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_1529.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_1572.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_1490.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_1543.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_1449.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_1582.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_1586.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Local Beachlife 
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Am Strand wird ersichtlich, dass Italiens Schulen noch geschlossen sind. Seit Auflösung des Lockdown haben die italienischen Jugendlichen schon ordentlich Bräune angenommen und verbringen in großen Gruppen den Tag quasi im Wasser. Homeschooling scheint hier nicht so beliebt. Die jüngeren Kinder werden in der Regel von den Müttern begleitet, die auch gemeinsam die Zeit am Wasser verbringen, im knietiefen Wasser stehend, die Kinder außen rum und sich unterhaltend. Jeder kennt hier jeden – bis auf uns, wir sind ganz offensichtlich die einzigen Touristen. Und werden freundlich beäugt. Das haben wir auch in der Marina schon festgestellt- die Apulier freuen sich sehr über Touristen, wir wurden überall super gastfreundlich empfangen. Leute gehen an unserem Boot vorbei und sprechen uns an, wünschen uns eine gute Zeit. 
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_1550.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_1555.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Frische Lebensmittel satt
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Einkaufen radeln ist nochmal Pflicht und wieder ein Erlebnis. Wir kaufen wieder viel frisches Obst und Gemüse, und erstehen noch zwei frische Doraden. Die Doraden für 8 Euro (beide zusammen!) und der Rest für 9 Euro. Das macht Spaß beim Einkaufen und die Sachen schmecken auch noch wahnsinnig gut. 
           
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         Ohne Wecker geht’s auch hier nicht
         
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  &lt;span&gt;&#xD;
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           Mittwoch früh um 6:30 geht’s wieder los. Wer also denkt wir schlafen jeden Tag aus, der ist auf dem Holzweg. Teils müssen wir sogar sehr früh raus, damit wir zu einer vernünftigen Zeit ankommen. Wir verlassen also die Marina, tanken nochmal an der Ausfahrt und starten Richtung Bari. Wir haben eine relativ kurze, aber mit ca. 2 Meter schon recht hohe Welle, und zwar von der Seite. Das ist eher unangenehm, denn es bedeutet, dass wir gut geschaukelt werden. Die Welle legt uns nach rechts, das Schiff richtet sich auf, die nächste Welle legt uns wieder… Wenn man an Deck sitzt ist es nervig aber ok. Als ich uns mittags unten im Schiff was zu Essen mache ist mir dann doch etwas komisch im Magen. Wir sehen einen Schwarm Thunfische, aber immer noch keine Delphine. 
          
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    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Gegen 14 Uhr kommen wir in Bari an. Wir müssen wieder in eine Marina - die italienische Küste ist hier sehr gerade, teils auch mit Steilküste – kaum Möglichkeiten zu Ankern, vor allem nicht mit Wind.
          
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    &lt;/div&gt;&#xD;
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         Digitales Zeitalter im Seebusiness
         
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  &lt;span&gt;&#xD;
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           Kurz vor der Einfahrt machen wir den Online Check-In in der Nautica Ranieri Marina. Das haben wir auch noch nicht erlebt. Online Reservierung – Online Check in – Online Shop – und ein schicker Werbeflyer. Es erhöht aber noch den Kontrast als wir angelegt haben. Eigentlich ist das eher eine Werft mit Tankstelle. Aber auch irgendwie spannend. Und versperrt wie Fort Knox. Das gibt uns ein ganz gutes Gefühl. 
          
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           Da Guido unsere Gangway nicht herauskramen wollte – die ist natürlich ganz unten in der Backskiste unter dem aufgehängten Beiboot, ist an Land kommen ein spannendes Unterfangen. Wir nutzen ein am Steg herumliegendes Brett, und krabbeln an Land. Von mir gibt es hierbei leider kein Foto.
          
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    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Den Nachmittag verbringen wir am Strand. Sand an den Füßen ist nach jahrelangem Kroatien-Urlaub schon ein Wahnsinns-Gefühl. Auch hier sind nur Einheimische unterwegs.
          
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    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Abends raffen wir uns dann doch nochmal auf und fahren mit dem Bus in die Altstadt. Es gibt weder an der Haltestelle noch im Bus die Möglichkeit ein Ticket zu kaufen. Ich lade noch schnell die Moovit-App- die zeigt alle Verbindungen von her nach da – aber auch kein Ticket. Wer mich kennt weiß, dass ich die Fahrt auf Kohlen saß. 
          
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  &lt;/span&gt;&#xD;
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         Heiligenverehrung auf die Spitze gebracht
         
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  &lt;span&gt;&#xD;
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           Die Altstadt von Bari ist eng, voller kleiner und winziger Gassen, und hat in jeder Ecke und jedem Hauseingang mindestens ein Heiligenbild. Das Ganze wird abends in sehr gelbes und spärliches Licht getaucht. Beeindruckend schön und ein bisschen spooky. Ich bin mir bei vielen ausgestellten Heiligenfiguren nicht sicher, ob da nicht ein echtes Stück Heiliger mit dabei ist. Wie gesagt, etwas gruselig oder auch schaurig-schön. 
          
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    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Dazwischen sausen Roller mit Affenzahn durch die engen Gassen. Die Bewohner Baris sitzen draußen, in Ermangelung von Balkonen auf der Straße, mit ihren Nachbarn und genießen den Abend – ein Tisch, vier Plastikstühle, Flasche Rotwein, fertig. Manchmal war es etwas schwierig zu unterscheiden, ob es ein Restaurant ist oder privat. Viele Haustüren standen offen und erlaubten den direkten Blick in die Küche. Die richtige Entscheidung nach Bari reinzufahren.
          
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    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;span&gt;&#xD;
    
                    
          Beim Nachhauseweg haben wir wieder den Bus gesucht, der gute Rotwein in der Pizzeria hat mich entspannt. Für die Fahrweise des Busfahrers reichte das viertel Rotwein allerdings nicht aus – mit gefühlten 100km/h ging es durch Schlaglöcher. Stoßdämpfer hatte das Ding gefühlt gar keine. Ich bin ja gespannt welche Arten von Mobilität wir noch so ausprobieren werden. Das war zwar aufregend aber nicht schön.
         
                  &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Schlaflos um den Stiefelabsatz
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Morgens- ja wieder 6:30 – werfen wir wieder die Leinen los. Beziehungsweise ziehen sie ein – die brauchen wir ja noch. Vor uns liegen 200 Seemeilen, wir wollen den Stiefelabsatz umrunden. Denn die Adria schiebt bald wirklich böse Winde Richtung ionisches Meer. 
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Den Tag über unter Motor, können wir nachts das Vorsegel (oder auch die Genua genannt) rausholen. Nachtüberfahrten haben wir bis jetzt erst wenige gemacht. Es ist eine ganz tolle Stimmung, wenn auf dem Wasser die Sonne untergeht. Man bekommt genau mit und erlebt es auch richtig aktiv, wie lange es dauert vom letzten Fitzel sichtbare Sonne bis zur Dunkelheit, dann kommen die Sterne nach und nach raus, und um die Nacht richtig einzuläuten geht der Mond auf. Das habe ich an Land so noch nie gesehen. Der Mond kann wie die Sonne richtig rot aufgehen. Bei Nacht „draußen“ zu sein, gibt ein ganz ruhiges Gefühl, sehr intensiv und sehr reduziert gleichzeitig. Wir probieren noch den idealen Wachwechsel. Derzeit essen wir miteinander zu Abend, dann geht Guido gegen 21 Uhr schlafen und ich halte Wache bis 12 Uhr. Dann schlafe ich 3 Stunden, Guido hat Wache. Um 3 Uhr bis 6 Uhr wieder anders herum. Ich mag meine Zeiten gerne, denn so sehe ich in meinen Wachen Sonnenuntergang, Mondaufgang und auch wieder die Morgenröte und den Sonnenaufgang. Ab 04:30 beginnt sich der Himmel im Osten rosa zu färben, gegen 05:30 kommt dann die Sonne in pink. 
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Allerdings fällt es mir schwer dann von 6 Uhr bis 9 Uhr morgens nochmal zu schlafen. Wenn ich das aber nicht tue bin ich bei 3 Stunden Schlaf in der Nacht. Wir werden sehen welcher Wechsel für uns am besten passt. 
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_1832.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_1859.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
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    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_1845.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
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    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_1862.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
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    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_1823.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         In der Tanke gibt’s Geschenke oder „Trust me, ist ok“
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           In Crotone angekommen müssen wir erstmal wieder tanken – wir motoren immer noch viel zu viel. Aber entweder gibt es momentan gar keinen Wind, oder gleich über 40 Knoten. An der Tankstelle haben wir erst Bedenken, da unsere Seekarten hier eine Untiefe ausweisen, mit nur 1.80 Tiefe. Und vom Aufsetzen haben wir absolut genug. Chef Carlo beteuert, dass es drei Meter sind und schickt uns per WhatsApp Bilder der Megayachten, die sonst dort tanken. Wir riskieren es also. Und bereuen es nicht diesmal. Zusätzlich bekommen wir eine Flasche Rotwein aus der Gegend geschenkt und eine Karte mit Ankerplätzen in der Nähe. Wow!
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_1916.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_1932.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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         Naturschutzgebiet ohne A mit B oder C
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Um 17 Uhr fällt der Anker endlich in Castello, Teil eines Naturschutzgebietes, auf 14 Meter Tiefe. Wir haben wirklich versucht dort zu ankern wo es erlaubt ist – die Verbote haben ja einen Sinn. Aber es war tatsächlich nicht ganz so einfach zu ermitteln wo man jetzt was darf…Castello hat seinen Namen natürlich von einer Burg. Die ist an der Spitze der Landzunge und sieht tatsächlich aus, wie eine Sandburg. In der Mitte der Turm aus dem Wassereimer.. und die Farbe passt auch. Um halb neun waren wir in der Koje und haben wirklich komatös geschlafen – 11 Stunden am Stück. 
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Morgens haben wir uns unsere Logge angesehen. Sie zeichnet nicht wirklich die „gefahrenen“ Meilen auf, das sind zu wenige. Die Logge ist ein kleines Rädchen unterm Schiff, das durch den Wasserzug gedreht wird. Je schneller wir fahren, umso schneller dreht sich das Rad. Das wird aufgezeichnet und sagt uns wie schnell wir sind. 
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Nach einer gewissen Zeit setzen sich da Muscheln fest und sie dreht nicht mehr richtig. Das bedeutet die Logge rausziehen, sauber machen und wieder zurück. Und zwar ohne, dass zu viel Wasser ins Boot dringt. Hat aber ganz gut geklappt. Und jetzt läuft sie wieder.
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
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    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_1906.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_1923.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_1926.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Im Zick-Zack durch Kalabrien
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Den Samstag verbringen wir segelnd unter Vollzeug- das heißt beide Segel sind gesetzt und wir rauschen wunderbar und lautlos durchs Wasser. Was für ein Genuß. Genauso stellen wir uns das eigentlich immer vor. Der Wind ist perfekt mit 16 Knoten und wir sind mit 6 Knoten Fahrt auch recht schnell. Wenn da nicht das mit der Windrichtung wäre. Denn der Wind kommt daher wo wir hinwollen. Und es gibt genau eine Windstellung, die ein Segelboot wirklich gar nicht kann, egal mit welchem Segel - das ist der Wind auf die Nase. Heist wir müssen kreuzen, also im Zick-Zack aufs Ziel zu. Und das kennt der ein oder andere vielleicht von anderen Gelegenheiten- im Zick-Zack aufs Ziel zu ist der Weg länger. Aber es ist zu schön den Motor nicht zu hören, und so kreuzen wir bis 18 Uhr zum Ziel. Die Landschaft verändert sich zusehend, die Berge erinnern mich an die Landschaften in Modelleisenbahnen. Kann aber auch an der Entfernung liegen. Ganz Kalabrien scheint zudem ein einziger langer Sandstrand zu sein. Und endlich Delphine! Zu weit entfernt für ein Foto, aber trotzdem ein wunderbares Erlebnis. Bestimmt 20 Tiere, die miteinander spielten, inklusive akrobatischer Einlagen und Sprünge. 
           
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    &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         115 in Riace Marina
         
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  &lt;div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Die Zielbucht liegt vor Riace Marina. Hier ist überall Sandboden, und wir können auf 7 Metern Wassertiefe nicht nur den Boden und unseren Anker sehen, sondern jede einzelne Minidüne im Sand. Also die neue Taucherbrille auf und rein ins Wasser.
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
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    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_1983.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/GOPR0272.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/GOPR0327+2.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
                    
          Abends bekamen wir sogar noch Abenteuer mit Showeinlage vor der Haustür.
          
                    &#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Der Strandabschnitt direkt vor uns hat gebrannt. Nachdem sich das Feuer immer weiter verbreitet hat haben wir die Feuerwehr angerufen. Über die zentrale Nummer 115. Meine Frage, ob er englisch spreche, verneinte der Mann am Telefon, mit der erklärenden Zusatzinfo „I speak italian“. Gut. Also habe ich versucht, mit meinem rudimentären Italienisch die Situation zu schildern. Aber es hat scheinbar funktioniert, denn 30 Minuten später konnten wir die Feuerwehr bei der Arbeit beobachten. Aus der Ferne sah das aus wie: Feuer beobachten, weiter beobachten, ist aus, ok wir fahren. Aber wir waren ja auch 200 Meter weg. Vielleicht haben sie mit Sand gelöscht. Die 200 Meter Entfernung haben uns aber trotz wenig Wind nicht ganz unbeteiligt entlassen – morgens fanden wir lauter Ascheteilchen auf dem Deck. 
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Somit hat die Blue Baloo dem Strandfeuer eine ungeplante Dusche zu verdanken – wir haben erstmal das Deck sauber gemacht. Mit Eimer, Salzwasser und anschließend für die Luken noch Süßwasser. 2 Stunden Arbeit und das am Sonntag!
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_2002.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_2005.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/GOPR0270.jpeg"/&gt;&#xD;
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      <pubDate>Sun, 12 Jul 2020 20:12:47 GMT</pubDate>
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      <title>Dalmatien bis Apulien zum Manfred</title>
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      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
                    
          Die letzte Meldung war aus unserer Lieblingsbucht bei Veli Rat. Jetzt blicken wir bereits auf unsere zweite Woche unterwegs zurück.
          
                    &#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Wie angekündigt sind wir bis zum Sonntag in Veli Rat geblieben.
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Der Samstag barg tagsüber keine großen Aktionen, außer mehrfach schwimmen gehen und den Dude zum Einsatz bringen (Das ist das aufblasbare Stand-Up Bord). 
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_0897-91042545.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
                    
          Die Temperaturen steigen kontinuierlich - da ist dann Guidos Spezialanfertigung des mobilen Lüfters sehr beliebt.
         
                  &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_1252.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_1389.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Nachtwanderung
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Samstags abends sind wir in die Pizzeria nach Veli Rat gelaufen – ein ganz schön langer und warmer Weg, immer mit dem Gedanken „Das müssen wir auch alles wieder zurücklaufen“.
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Ein kaltes Bier und eine wie immer gute Pizza waren Belohnung genug. Zurück fühlte sich der Weg tatsächlich sogar kürzer an als hin, und trotz Dunkelheit hatten wir viel Spaß.
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_0907-e4637f8b.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_0910.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_0903-d20e5f16.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_0816-05f2f464.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_0925-37c05b9b.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_0921.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_0820.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_0932.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_0937-cab23790.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_0940.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_0823-f0bb5fd6.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Auf zu unbekannten Ufern
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Sonntag vormittags sind wir dann nach langem Schwimmen um 11 Uhr wieder gestartet. Eigentlich mit dem Ziel Brbinj, das sind ca. 11 Seemeilen. Als wir dann nach 2 Stunden dort waren, haben wir spontan entschieden noch weiter zu fahren. Und irgendwie sind wir dann immer weiter und weiter… Dann kamen die Kornaten – das ist ein optisch sehr interessanter aber auch sehr karger Teil der kroatischen Inselwelt und komplett ein Nationalpark. Und dieser kostet „Eintritt“ oder „Einfahrt“ vielmehr. Und nicht zu knapp. In den letzten Jahren sind die Preise hier explodiert. 150 € waren uns für kurz mal anhalten zu viel. Hieß aber – wir müssen die ganze Länge der Kornaten ohne Halt passieren. Nächster Halt also Zirje. 
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/GOPR0183.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
                    
          Ab halb drei können wir aber zumindest endlich mal wieder segeln, bei ziemlich perfekten 16 Knoten Wind von der Seite sausen wir mit 5 Knoten dahin. Aber die Maus beißt da keinen Faden ab- mit 11 Uhr früh sind wir eigentlich viel zu spät los für einen 50 Meilen Trip. Bei 5 Knoten Geschwindigkeit sind das eben 10 Stunden. Also müssen wir uns sputen wenn wir halbwegs im Hellen den Anker werfen wollen. Als wir um halb neun in der vorher ausgesuchten Bucht ankommen ist diese allerdings voll. Das haben wir aus Istrien kommend unterschätzt. Hier tummeln sich dann doch viele Segler aus den nahen Charthochburgen, und im Juni haben zwar die Bayern keinen Urlaub, aber offensichtlich andere Nationen
         
                  &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           sehr wohl… 
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           In der Nachbarbucht werden wir dann aber fündig und werfen um 21:20 im letzten Licht den Anker. Morgens sieht man dann auch wie wunderschön diese Bucht ist – zum Schnorcheln bestimmt ein Traum. Uns zieht es aber weiter in Richtung Süddalmatien – dort sollen schöne Inseln warten. Es ist der 29. Juni, und somit Guidos Geburtstag. Nach ausgiebigem Schwimmen und Geburtstagsfrühstück überlegen wir wo es hingehen soll. 
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_0992.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_1003-c42f713f.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Vis oder auch zu viel Vis-à-Vis
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Wir entscheiden uns schließlich für Vis. Die Hoffnung ist, dass diese Insel vielleicht etwas weniger besucht ist, da am weitesten vom Festland entfernt. Und sie ist ein guter Absprungort Richtung Italien.
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Wir werfen mal wieder den Motor an – schont ja auch die neuen Segel - aber immerhin liefert uns das nochmal Extraenergie und wir lassen den Wassermacher wieder laufen um die Tanks zu füllen. Bei der Hitze ist der Trinkwasserverbrauch doch recht hoch. 
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Wir ankern Nahe der Stadt Vis, in einer wunderschönen Bucht mit einem alten U-Boot-Tunnel. Mit der Idee waren wir leider nicht alleine… Wobei es mir ja doch ein Rätsel ist, warum ausgerechnet Charter-Crews, die aus 8-10 Männern bestehen, die dann Beiboot-Wettfahren, Wettgrölen und „wer hat die schlimmste Musik der Bucht“ machen, sich ausgerechnet die kleinen beschaulichen einsamen Buchten aussuchen. Ich möchte auf gar keinen Fall ausschließen dass weibliche Crews nicht auch gut Lärm machen können – habe ich nur halt noch nie gesehen, bzw gehört…Der Wind frischt am nächsten Morgen auf und dreht  – dafür ist uns die Bucht zu eng und die Felsen am Rand zu hart. 
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/IMG_1031-52215a1b.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         Gregada in Komiza
         
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           Wir starten Richtung Komiza auf Vis. Dort können wir ausklarieren (Auch beim Verlassen von Kroatien sind Regeln zu befolgen – Polizei und Hafenkapitän wollen informiert werden) und das Örtchen soll sehr schön sein. Wir hängen uns dort an eine Boje (Das ist ein großer Betonquader im Wasser mit einer Kette dran) und machen uns abends auf ins Städtchen. 
          
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           Der Boden schwankt bedenklich als wir an Land gehen und das schon vor dem Aperitif. Nach einer Woche an Bord hat sich unser Körper mit dem Wellengang arrangiert und zeigt das Fehlen irritiert an. Wir finden ein wunderschönes Restaurant am Wasser und bestellen mutig „irgendwas mit Teufelsfisch“. Google Translate hilft hier nicht wirklich, ist aber für einen Lacher gut. Es schmeckt phantastisch. Gut aber, dass wir nur eine 2er Crew sind, und uns das Essen geteilt haben – wir könnten jeden Vampir ins Koma schicken…
          
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         Bella Italia ruft
         
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  &lt;span&gt;&#xD;
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           Wir lernen, dass in Komiza direkt keine durchgängige Polizeistation ist, sondern nach Anruf jemand aus dem Hauptort Vis herüberkommt. Ich rufe entsprechend abends den Notruf an – ja das ist der offizielle Weg – werde nach Vis verbunden, und mache einen Termin für den nächsten Morgen um 7:00 aus. Normalerweise muss man mit dem Schiff an die Zollmole fahren. Diese ist aber voll belegt, deshalb lassen wir die BB an der Boje und fahren mit dem Dinghi hin.
          
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           Pünktlich um 7 Uhr ist der Kollege von der Polizei vor Ort und checkt uns aus. 10 Minuten später ist das erledigt. Was da eigentlich genau passiert, haben wir bis jetzt noch nicht verstanden – es kann mal 20 Minuten dauern oder auch nur 5. Die Ausweise werden kopiert und Crewlisten verlangt. Unsere Crewliste vom Einklarieren in Umag hat dem Polizisten nicht gefallen, somit musste er handschriftlich eine neue schreiben – dreimal… Dann gibt’s große Stempel drauf und wir dürfen weiter, ein Exemplar ist für den Hafenkapitän, eines bekommen wir. Unsere Idee, die kroatische Insel Palagruza zu besuchen müssen wir aber leider aufgeben – diese ist mitten in der Adria, aber kroatisches Gebiet. Dort kann man nicht ausklarieren. Nach unserem Ausklarieren müssen wir aber kroatische Gewässer direkt verlassen. Wir müssten also ohne ausklarieren dort hin, und danach wieder zurück, um dann wieder nach Italien zu segeln. Nein.
          
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           Wir entscheiden uns, die Tremiti-Inseln anzusteuern- eine kleine Inselgruppe vor der apulischen Küste Italiens. Also kurzer Cappuccino an Land, um 8 Uhr zum Hafenkapitän und um 08:30 sind wir unterwegs Richtung Italien… mal wieder unter Motor, 59 Meilen unserem Ziel entgegen. Um halb drei überfahren wir die italienische Grenze. Ganz schön was los hier auf der Adria, zweimal sind wir einem großen Tanker ausgewichen. Und viele Fischer mit Schleppnetzen sehen wir. 
          
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         Tremiti oder auch nicht
         
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  &lt;span&gt;&#xD;
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           Die Tremiti-Inseln erreichen wir gegen 19 Uhr abends. Und müssen entdecken, dass das nichts wird mit uns. Die Inseln sind eine Schönheit, keine Frage. Aber die einzige gute Ankerbucht ist kleiner als gedacht. Und den einzigen guten Platz darin hat sich schon jemand anders zu eigen gemacht. Zudem läuft vor unseren Augen plötzlich eine ordentliche Welle in die Bucht- das sieht eher ungemütlich aus. Wir fahren nochmal alles ab, aber entweder darf man nicht ankern, oder es ist zu eng, oder zu flach… Also, wieder Mal weiter, halb acht ist es jetzt, und wir sind 20 Meilen von jedem anderen Ort entfernt. Im Dunkeln bald im Unbekannten – großartig.
          
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           Dann findet Guido Infos zu einer Marina nördlich an der Gargano-Halbinsel, in Rodi Garganico. Entfernung 18 Meilen. Los geht’s.
          
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           Wir genießen einen wunderschönen Sonnenuntergang auf dem Meer – leider heißt das auch dass es wirklich dunkel wird, und wir somit im Dunkeln in der Marina ankommen werden. Aber was soll passieren, Marinas sind beleuchtet. 
          
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         Handbreit Wasser unterm Kiel 
         
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  &lt;div&gt;&#xD;
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  &lt;span&gt;&#xD;
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           Das was passiert ist, hatte dann tatsächlich wenig mit den Lichtverhältnissen zu tun. Ich hatte schon gelesen, dass die Einfahrt teils versandet ist, und man sehr aufpassen muss. Mit einem Marinero am Funkgerät der rechts und links vertauscht, war allerdings nicht zu rechnen… Leider ist unser Tiefenmesser da dann eher retrospektiv unterwegs – wenn er in der Bootsmitte 2,5 Meter anzeigt, dann ist es halt vorne oft schon unter 2 Metern. Wir sind also bei Einfahrt zweimal aufgesessen. Das ist zwar nie wünschenswert, aber bei Sand kein Drama. Mit vielen Verwünschungen und Rückwärtsgang sind wir beide Mal wieder losgekommen. Wer dort vorbeikommt – RECHTS der kleinen Bojen in der Einfahrt vorbeifahren, oder nautisch formuliert – Steuerbord. Ich glaube tagsüber wären wir direkt umgekehrt… Die Marina erwies sich allerdings dann als sehr schön und sehr neu. Das Anlegebier war dann auch bitter nötig nach der Aufregung. 
          
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           An Vieste vorbei sind wir am nächsten Morgen unterwegs nach Manfredonia (wer sich wie ich über den Namen wundert – König Manfred von Italien war der Namensgeber. Ich tippe auf deutsche Verwandtschaft). In der dortigen Marina di Gargano werden wir sogar per Schlauchboot empfangen und an einen super Platz mit seitlichen Schwimmstegen geleitet. Hier lässt es sich ein paar Tage aushalten. Denn es ist fieses Wetter angesagt, mit Böen bis zu 40 Knoten Wind, da wollen wir in einem sicheren Hafen sein. 
          
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    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
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         Der Berg kommt zum Propheten
         
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  &lt;div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Wir melden uns bei der Polizei, um ordentlich in Italien einzuklarieren. Am nächsten Morgen kommen 4 Polizisten (!) ins Marina Office gefahren, nur für uns- das ist mal Service. Wir waren etwas ins Sorge wegen Kroatien, da die letzten Meldungen hohe Corona-Neuinfektionen berichteten. Aber das war kein Problem. 
          
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    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Schön übrigens mal wieder Leute – also die Polizisten – zu sehen, die die Masken auch so nutzen wie es angedacht ist – inklusive Nase, auch nicht am Handgelenk schlenkernd, oder als Doppelkinnhalter. Das ist in Italien leider auch nicht sehr viel besser als in Kroatien. Aber keine Sorge- wir tragen Maske wo erforderlich und sinnvoll, halten vor allem Abstand, fassen möglichst wenig an und Waschen und Desinfizieren eifrig unsere Hände.
          
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    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Apropos Corona- am Mittwoch bekamen wir eine Mail der ARC Leitung (Atlantic Rallye for Cruisers, die Vereinigung mit der wir über den Atlantik segeln wollen im November) mit der Bestätigung, dass die diesjährige ARC von Gran Canaria aus stattfinden wird. Gute Nachrichten soweit. Die Hygieneregeln etc werden noch bekannt gegeben. Aber sicherlich sind leider die Zeiten von großen Partys in Gran Canaria zur Abfahrt erstmal vorbei. Das wird wohl eher ein stiller Start werden. 
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Aber zurück in die Gegenwart – das wird sich dann alles zeigen. 
          
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    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
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         Einkaufsabenteuer - nicht teuer
         
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    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Heute morgen hieß es Einkaufen gehen, die frischen Sachen wie Salat, Früchte aber auch Mortadella und Schinken sind aus. In der Marina gibt es sogar Mobilitätskonzepte – Fahrräder und Tretroller stehen kostenlos zur Verfügung. Also auf die Räder und ab in die Innenstadt. Und plötzlich sind wir im Einkaufsparadies: ein Obst-, Fisch-, was auch immer an Lebensmitteln-, Laden oder Stand neben dem anderen, laut schreiende Verkäufer ( 2 Ananas für 1 Euro war das Gebot der Stunde) und dazwischen wuselnde italienische Kleinwagen und wir zwei auf unseren Rädern. Die Waren sahen alle unglaublich frisch aus, und die Preise haben richtig Spaß gemacht. Wir sind mit Rucksack und 2 Fahrradkörben voller Obst und Gemüse wieder losgefahren, und waren gerade mal 10 Euro ärmer. Gerade rechtzeitig zum einsetzenden Regen waren wir wieder am Schiff. Zu Fuß wäre das ein längerer Marsch geworden. Die Steaks die wir aus Deutschland mitgebracht haben, landen aufgetaut auf dem Grill und dazu gibt es einen bunten italienischen frischen Salat, der Wind frischt langsam auf, und aus dem Marina Restaurant kommt das Live Saxophon zum wilden Himmel dazu.
           
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          Was haben wir diese Woche gelernt? Wir müssen noch mehr umdenken- wir haben viel motort, sind oft erst im Dunkeln in neuen Gebieten angekommen. Das heißt mehr Planung, noch mehr Wetterdaten checken und jeden weiteren Schlag überlegen und dem Wetter anpassen. Im Urlaub heißt es dann eben motoren, um irgendwo hinzukommen – wir sind ja aber ein Segelboot. Auch etwas mehr Geduld ist da wohl angebracht. Es hat jetzt immer gut funktioniert, aber es hätte auch sein können dass wir ungeplant über Nacht „draussen“ bleiben müssen. Das geht schon, ist aber spontan nicht optimal, da das immer wenig Schlaf bedeutet in der Wachabwechslung. Und das schon bei gutem Wetter…Was zum Nachdenken in diesen momentanen Marinatagen.
         
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         Exkurs zur nautischen Namensgebung
         
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    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Hier vielleicht ein paar Worte zu den Namen. Wie ja bekannt haben Boote Namen, auch zur Identifizierung über Funk. Wer also einen Namen für ein Boot sucht, sollte auch daran denken, wie dieser über Funk verstanden wird und wie er im Notfall diesen dann über Funk buchstabiert – mit Echo, Charly etc. . Eigentlich haben Boote weibliche Namen – das ist wohl noch aus alten Zeiten, wo der einzig weibliche Name an Bord der des Schiffes selbst sein durfte- alles andere brachte bei abergläubischen Seeleuten Unglück. Unsere Sunbeam haben wir Blue Baloo genannt – „Blue“ wegen Lieblingsfarbe – Überraschung. Balu der Bär aus dem Dschungelbuch schreibt sich im englischen Original „Baloo“. Nach langem Namensuchen fanden wir, daß Baloo, mit „Probiers mal mit Gemütlichkeit“ oder noch passender im Englischen „The bare necessities“ gut passt. Unser graues Beiboot hat dazu passend den Namen „Duda“ – nach dem kleinen Elefanten in Colonel Hathis Parade. Dem Beiboot einen Namen zu geben hilft gegen Verwechslung und auch bei Diebstahl. Einen anderen Namen als das Hauptboot zu geben, hat den Vorteil, dass am Strand vor der Strandbar nicht direkt ersichtlich ist welches Boot gerade leer ist, da die Besitzer offensichtlich an Land sind. Das SUP Bord sticht etwas heraus – als langsamster Vertreter in der Runde, und als original Australier, haben wir uns hier bei Nemo bedient – mit „Hey Dude“ wird hier die Gruppe Schildkröten aus Australien begrüßt. 
           
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      <pubDate>Sun, 05 Jul 2020 19:19:48 GMT</pubDate>
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      <title>Der Start</title>
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      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
                  
         Jetzt geht es endlich los
        
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&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/Start.jpg"/&gt;&#xD;
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  &lt;span&gt;&#xD;
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  &lt;span&gt;&#xD;
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            So richtig können wir es noch nicht fassen und greifen, aber wir sind wirklich unterwegs.
Unterwegs in 2 Jahre, die wir auf unserem Schiff verbringen, an unterschiedlichsten Orten der Welt, wir zwei. Schwer zu beschreiben, wie sich das anfühlt. Da ist dann plötzlich dieser Moment da, auf den man seit Jahren hinarbeitet, die Zeit Deines Lebens, hat einfach so angefangen – ich denke dafür brauchen wir noch ein bisschen um das wirklich zu begreifen.
Und auch zu verarbeiten – der letzte Arbeitstag, Abschied von Kollegen, das letzte Mal die Haustür zusperren und vor allem der Abschied von Familie und Freunden. Das alles im großen Schatten von Corona und dadurch auch ohne unsere große geplante Abschiedsfeier in Porec. Auch sonst gab es noch einiges an Herausforderungen in den letzten Monaten. Aber zuletzt hat sich alles lösen oder arrangieren lassen, und wir sind jetzt mit gerade mal 3 Wochen Verspätung unterwegs. Das sah eine Zeit lang ganz anders aus.
           
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         LEINEN LOS 
         
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  &lt;span&gt;&#xD;
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           Leinen los hieß es für uns am 23.06.2020, um 10:45 in San Giorgio di Nogaro, unserem Heimathafen seit 2 Jahren. 
          
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           Unsere Nachbarn von der IBEX haben eifrig gewunken und fotografiert. Nach der Kanalausfahrt erwarteten uns 16 Knoten Wind aus Süd-West, wir konnten also direkt unsere neuen Segel rausholen und komplett den ganzen Tag unter Segeln Istriens Küste entlang düsen. 
          
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    &lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/4_Segelraus.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/6_Skipperleben.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
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  &lt;span&gt;&#xD;
    
                    
          Nächster Stop Umag, zum Einklarieren. Kroatien ist zwar Europa aber kein Schengenmitglied, somit gibt es auf der Straße Grenzkontrollen, und für ein Schiff heißt das im neuen Land zur Polizei und zum Hafenmeister gehen und sich anmelden. Nicht jeder Hafen ist ein sogenannter Port of Entry. Umag hat dagegen einen sehr langen komfortablen Zollsteg, wo man gut anlanden kann. Und nicht weit entfernt ist eine Tankstelle, die per Auto und Schiff erreichbar ist. Nachdem wir letztes Jahr Probleme mit dem Dieselfilter hatten wegen „umgekipptem“ Diesel, achten wir lieber darauf dass die Tankstelle einen gewissen Durchsatz hat und der Diesel somit „frisch“ ist. Vorbildlich an der Tankstelle in die Vorspring eingedampft und somit sehr elegant abgelegt. Immer wieder faszinierend. Für die Nichtsegler: Das ist eine Methode vom Steg wegzukommen, wenn der Wind das Boot eigentlich an Land drückt. 
         
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    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/8_Umag+Zollmole.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
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  &lt;span&gt;&#xD;
    
                    
          Von Umag aus ging es dann nach Porec. In Porec haben wir 2016 geheiratet und wollten eigentlich auch unsere Abschiedsfeier begehen – somit ein MUSS auf der Reise.
          
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  &lt;span&gt;&#xD;
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    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/10_Porec_BB.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
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         ABSCHIEDSFEIER ZU ZWEIT
         
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  &lt;div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Nach einem wunderbaren Fisch bei Nikola an der Stadtpier, und ein paar Vierteln Wein in der Bachchus Weinkneipe (wer noch nicht dort war- unbedingt nachholen!) sind wir beim Heimgehen noch in einer wunderbaren Innenhofbar mit Livemusik hängen geblieben. 
          
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    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Zum Abschluss schon fast Tradition – mit dem Beiboot unter dem großen Linien-Katamaran durch fahren. Ein toller Abend und ein toller Auftakt für uns. Die Windböen nachts habe ich zumindest nicht gehört…
          
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    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/9_Porec_Dinghy.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/12_Porec_Gordana_Nikola.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/11_Porec_Nikola_Guido.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
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  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/13_Porec_Bachchus.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/14_Porec_Highlight.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/15_Porec_Catfahrt.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
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  &lt;span&gt;&#xD;
    
                    
          Der nächste Tag beginnt für mich mit einem 4,5 km Lauf auf der Insel Sveti Nikola – was heißt man läuft 4 mal außen rum- während Guido noch kurz Besorgungen in Porec macht.
          
                    &#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Schnell frühstücken und wir verlassen unsere Boje und starten weiter Richtung Süden. Wir wollen „Strecke machen“, um möglichst bald die bekannten Gefilde hinter uns zu lassen und neue Buchten zu erkunden. 
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Da der Wind uns komplett im Stich lässt motoren wir den ganzen Tag.
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/17_Porec_Morning.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/18_Porec_Insel_Morning+Run.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/7_Lunch.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
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&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/21_BB_Lifestyle.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
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&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
                    
          Da auch der nächste Tag windstill sein soll fahren wir so weit es geht und hell ist. Am Kvarner (Das ist das Stück Wasser nach der istrischen Halbinsel) machen wir Wasser – bedeutet wir wandeln mittels Umkehrosmose Salzwasser in Trinkwasser. Somit sind die Trinkwasser – und Duschtanks wieder schön voll und wir benötigen keine Wasserflaschen mehr aus dem Supermarkt. Und wir haben uns eine kleine Ankerboje selbst gebastelt- die hängt man am Anker ein, damit andere Boot wissen, wo unserer liegt (Durch die Kette am Anker bewegt sich das Boot vom Anker weg - schwojt-  und es ist sehr ärgerlich, wenn ein anderes Boot seine Ankerkette darüber legt).  Wir begegnen kaum Booten. Um 21:18, gerade noch im Hellen laufen wir in Ilovik ein und belegen eine der vielen freien Bojen.Nachts wütet ab 4 Uhr die Bora, ein starker Wind aus Nord, mit 35-40 Knoten in den Böen. Wir fühlen uns an der Boje sicher und heimelig. Am Morgen kommt trotz langem Ausschlafen niemand um uns für die Boje abzukassieren – auch fein. 
         
                  &#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/22_Selbstgemachtes+Wasser.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/24_Ankerball_die+zweite.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/25_Typical+Abendessen.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  
                  
         LIEBLINGSORT 
         
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  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           N
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
                      
           ach weiterem Motoren fällt der Anker am Freitag um 14:30 in unserer Lieblingsbucht, Soline, neben Veli Rat, im Norden der Insel Dogi Otuk. Hier planen wir ein paar Tage einfach auszuspannen, baden, braun werden und ein paar kleinere Arbeiten noch am Boot zu erledigen. Wir sind völlig alleine in der Bucht, und der Blick raus aufs Meer ist Wahnsinn.
          
                    &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
                    
           
         
                  &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/27_Lieblingsbucht_Eindruecke.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/26_Lieblingsbucht.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
    
                    
          Während ich hier schreibe klingt von der kleinen Strandbar Gitarrenmusik herüber und übertönt die Grillen…Heute Abend schmeißen wir den Grill an und hoffen auf einen weiteren Sonnenuntergang wie den gestrigen – Life is good…
          
                    &#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      
                      
           Hier werden wir wohl bis Sonntag bleiben und dann weiter Richtung Süden sausen. 
          
                    &#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/29_Abendstimmung.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/31_Der+Grill+ist+an.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/28_Sundowner.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/fdd713c999ef440184e4af274aba8c40/dms3rep/multi/30_Abendhimmel.jpeg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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         AUS DEM BORDLEBEN
         
                  &#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
                        
            Da wir nicht mehr im Urlaub auf dem Boot sind und in drei Wochen mit einem Sack Schmutzwäsche nach Hause fahren können, müssen wir auch an Bord Wäsche waschen. Und nein, wir haben keine Waschmaschine an Bord. Das ist, wie Geschirr spülen auch, ganz antiquiert, Handarbeit. Bis jetzt finden wir das aber irgendwie auch spannend. Wir sprechen in 2 Jahren nochmal drüber ;-)
           
                      &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
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         HOCH HINAUS UND RUNTERGEFLÜSTERT
         
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            In Porec haben wir entdeckt, dass unser Ankerlicht nicht funktioniert- das ist ein weißes Lämpchen ganz oben am Mast, das nachts signalisiert, dass hier ein Boot vor Anker oder an der Boje liegt. Auf jeden Fall auch ein Sicherheitsthema. Hier in der Bucht ist es schön ruhig, so dass ich Guido in den Mast hochziehen kann. Das funktioniert so, dass Guido einen Klettergurt trägt ( wie man ihn vom Felsklettern kennt), wir die Großschot (die Leine, die sonst das Hauptsegel nach oben zieht) im Gurt einhaken und ich ziehe ihn, mit Hilfe einer elektrischen Winsch, nach oben, 17 Meter hoch. Gott sei Dank war nur die Birne defekt, und nicht die Leitung im Mast. Auch wenn das bei einer 2 Jahre alten LED Birne schon seltsam ist. So ist die Birne schnell getauscht und wir leuchten wieder.
           
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          Was wir dabei auch gleich ausprobiert haben ist unsere neue Sena Gegensprechanlage. Und sie funktioniert perfekt, rutscht nicht mit sehr guter Sprachqualität. Man kann sich ganz entspannt unterhalten, und muss sich nicht 17 Meter rauf und wieder runterbrüllen. Auch beim Ankern sehr praktisch, wobei das eigentlich ganz gut auch so geht. Aber gerade bei schlechtem Wetter mit Wind etc bestimmt auch ein Segen.
         
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          Und so kommen wir langsam aber sicher in unserem Leben als „Liveaboards“ an …..
         
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      <pubDate>Sat, 27 Jun 2020 09:34:20 GMT</pubDate>
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